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Sieboldbrunnen sprudelt wieder

*Man könnte meinen, die Sache ist ganz einfach: Wasserhahn aufdrehen und schon läuft der Brunnen wieder!“, räumte Herbert Stapff der Vorsitzende der Siedlervereinigung Würzburg Sieboldshöhe mit einem weitverbreiteten Vorurteil auf. Bei der Feier für den wieder instandgesetzten Sieboldbrunnen in der Gartenstadt Keesburg unterstrich er seine Aussage mit dem Originalwasserhahn von 1978, den er der Brunnenbeauftragten Monika Funcke-Auffermann als Dankeschön und Souvenir zusammen mit einer Grafik des Brunnes überreichte. Die geballte unterirdische Technik auf vier Quadratmetern war nach Jahren der Untätigkeit in feuchter Umgebung reif für eine Generalüberholung. 65 geleistete Arbeitsstunden und hohe Materialkosten, die man nicht sieht, wenn man nun vor der großen Blüte aus Muschelkalk steht und sich an der Grünanlage neben der evangelischen Auferstehungskirche erfreut, die mit Bänken im Halbrund zum Verweilen einlädt.

Die ersten Stunden des Plätscherns nach vielen Jahren gerieten zu einem gesellschaftlichen Großereignis. Über 100 Festgäste unterstrichen bei wechselhaftem Aprilwetter, dass der Brunnen einen festen Platz im Herzen des Viertels hat. Der Posaunenchor der Auferstehungskirche begleitete den Festakt, bei dem sich Oberbürgermeister Georg Rosenthal für das außergewöhnliche bürgerschaftliche Engagement bedankte - damals wie heute. 1978 ermöglichten großzügige Spenden den Bau des 73.000 DM teuren Brunnens, die Wiederbelebung kostete nun ebenfalls viel Zeit und Geld.
Und auch die Betreuung und Reinigung übers Jahr muss ehrenamtlich organisiert werden.

Wolfgang Klein-Langner, der langjährige Vorsitzende der Siebold-Gesellschaft, erklärte warum den Sieboldbrunnen eine Blüte und nicht etwa eine Büste ziert. Der 1796 in Würzburg geborene *wissenschaftliche Entdecker Japans“ Philipp Franz von Siebold brachte nach seinem Aufenthalt im Land der aufgehenden Sonne eine Sammlung von rund 2000 Pflanzenarten mit zurück nach Europa. Aus einem sechs Tonnen schweren Stein meiselte der Künstler Helmut Weber aus Anlass des Jubiläums *50 Jahre Stadtteil Keesburg auf der Sieboldshöhe“ folgerichtig vor über dreißig Jahren eine Blume, die aus ihrer Mitte Wasser spendet. Der Witwe des Bildhauers Marlene Weber war es nun auch vorbehalten, den Brunnen per Knopfdruck wieder ans Netz zu nehmen. In der Saison 2012 sprudeln somit mindestens 43 der Würzburger Brunnen. Die Brunnenbeauftragte könnte aber natürlich kurzfristig noch weitere Denkmäler an engagierte Paten vermitteln.

Nachricht vom 23.4.12 22:49

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