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  Aktion Saubere Stadt Strategie und Kampagne gegen Littering


1. Sauberkeit als komplexes Phänomen behandeln
Littering ist das Verhalten einer Minderheit. Es verletzt das Gefühl der Mehrheit, für die Sauberkeit in der Stadt ein hoher Wert ist. Littering als sozial unerwünschtes Verhalten tritt nicht isoliert auf. Verschmutzungen durch Hundekot, zerbrochene Glasflaschen, vermüllte Grünflächen gehen mit Littering Hand in Hand und verursachen der Stadt Würzburg erhebliche Kosten.

Die Stadt Würzburg hat sich zum Ziel gesetzt, mit der Kampagne „Saubere Stadt“ den Auftakt zu geben, um
• die Attraktivität unserer Stadt und die Qualität des Wohnumfeldes nachhaltig zu sichern
• bürgerschaftliches Engagement zu wecken, zu fördern und zu unterstützten
• ein Bewusstsein für den öffentlichen Raum und Gemeinsinn zu entwickeln

Die Aufklärungs- und Aktionskampagne der Stadt Würzburg soll verdeutlichen, dass das Vermüllungsproblem jeden angeht.

2. Sauberkeit mit nachhaltigen Konzepten erreichen
Jedes Verhalten ist erlernt, auch sozial unerwünschtes Verhalten. Um die Minderheit der Bürger, die zur Verschmutzung von Stadt und Land beitragen, wieder zu einem achtsameren Umgang mit ihrer Umwelt zu bewegen, müssen sie dieses oft in langer Übung erworbene Fehlverhalten wieder verlernen. Dies geschieht nicht von heute auf morgen. Maßnahmen für mehr Sauberkeit sind erfolgreich, wenn sie nachhaltig betrieben werden und die Bürger über einen längeren Zeitraum erreichen.

3. Die richtigen Bausteine für das Konzept wählen
Die Erfahrungen mit Aktionen für eine saubere Umwelt zeigen: Am erfolgreichsten sind ein Bündel von Maßnahmen, die sich aus drei Gruppen zusammensetzen:
- Aufklären
- Aufräumen
- Ahnden

3.1 Aufklären – Die Maßnahmen bekannt machen
Maßnahmen für eine saubere Umwelt appellieren an das Verhalten der Bürger. Um ihr Verhalten zu beeinflussen, muss zunächst ihre Aufmerksamkeit geweckt werden. Es kommt auch darauf an, dem Anspruchsdenken in der Bevölkerung („Wozu zahle ich schließlich Steuern?“) sowohl mit o. g. Maßnahmen als auch mit regelmäßigen kurzfristigen Aktionen zu begegnen. Ebenso muss erläutert werden, dass für Reinigungsaktionen dieser Art keine Gebühr entrichtet wird. Die Unkosten für Wildablagerungen jeglicher Art zahlen alle Würzburger Bürger.

Auftaktveranstaltung:

Die Stadt Würzburg startet am 20. Mai 2009 mit einem Informations- und Aktionsstand die Kampagne „Saubere Stadt“.

Die Kampagne wird vom Gartenamt, dem Kommunalen Ordnungsdienst, der Umweltstation und dem Eigenbetrieb „Die Stadtreiniger“ gemeinsam durchgeführt. Die Ansprechpartner dieser Dienststellen werden in der Zeit von 10.00 bis 16.00 Uhr an einem Info-Stand am Oberen Markt informieren.

Dabei werden u. a. folgende Themen angesprochen
 Abfall-Problematik in den Grünanlagen auf den Mainwiesen
 Hundekotproblematik
 Möglichkeiten der Sanktionierung durch Bußgelder
 Infos über Abfalltrennung und Recycling

Geplante Aktionen u. a.:
 „Glücksrad“ der Umweltstation (Preise bei richtiger Beantwortung von Umweltfragen)
 Der Basketballkorb der Stadtreiniger wird aufgestellt. Im Rahmen eines Spiels können Preise gewonnen werden.
 Stadtplan, auf dem die Bürger die „Schmutzecken“ Würzburgs aus ihrer Sicht markieren können

Die Würzburg Baskets unterstützen die Kampagne „Saubere Stadt“. Der Spieler Christoph Hackenesch steht am Mittwoch von 11.00 Uhr bis 12.30 Uhr am Aktionsstand am Oberen Markt zur Verfügung.

Auf die Problematik hinweisen - den Dialog suchen…
konkret: Müllaufkommen auf den Mainwiesen, Stadtbalkon, Leonhard-Frank-Promenade, öffentliche Grillplätze

• Die Mitarbeiter des Kommunalen Ordnungsdienstes und des Gartenamtes gehen als unmittelbar Betroffene der Problematik im Rahmen einer Aktion bei schönen Wetter in den frühen Abendstunden am Wochenende auf das feiernde Volk (= immer der gleiche Personenkreis, der am Main grillt und feiert) zu.

• Übergabe eines Info-Blatt mit Infos zu der Kampagne Saubere Stadt. Die Mitarbeiter werden dabei auch aussagekräftige Farbfotos von den vermüllten Mainwiesen ("the day after") vorzeigen und im Dialog an diese Leute appellieren mitzuhelfen diesen Misstand bzw. Müll zukünftig zu vermeiden.

• Im Zuge dessen werden einmalig sog. Taschenaschenbecher und Müllsäcke (speziell rot eingefärbt) gratis verteilt und Hinweise auf die Standorte von Müllbehältern im Umfeld gegeben. Diese Aktion am Abend als auch die Reinigung am Morgen danach können vom Fernsehsender TV Touring begleitet werden.

• Aufgrund des Vorwurfs aus der Bevölkerung, es wären zu wenig Möglichkeiten den anfallenden Müll zu entsorgen vorhanden, wird testweise für einen gewissen Zeitraum zusätzliches Müllvolumen in Form von mehreren Restmülltonnen auf den Mainwiesen unterhalb der Sanderau bereitgestellt Diese Mülltonnen werden mit dem Logo „Saubere Stadt“ und dem Aufruf diese Mülltonnen zu nutzen gekennzeichnet. Je nach dem wie diese Mülltonnen angenommen werden entscheidet sich die weitere bzw. dauerhafte Bereitstellung zusätzlichen Müllvolumens.

• An den Grillplätzen werden gesondert Plakate/Schilder zum Thema angebracht (z. B. unübersehbar auf den Tischen). Es soll eine Aufforderung zur Eigenverantwortung sein, denn nach wie vor soll gelten: Jeder sollte seinen Platz im Grünen so verlassen, wie er ihn selbst gerne vorfinden möchte.

Augen öffnen (Aha-Effekt)
• Es werden nach einem Wochenende die gesamten eingesammelten Müllmengen demonstrativ auf den Mainwiesen auf einen „Haufen“ gekippt und medienwirksam präsentiert.

• Die Mainwiesen/Leonhard-Frank-Promenade werden für einen gewissen Zeitraum bzw. ein Wochenende nicht gereinigt, der Müll bleibt liegen und wird medienwirksam präsentiert.
Maßnahmen mit Plakaten sichtbar machen
Meist gibt es Brennpunkte, in denen Verunreinigungen gehäuft auftreten. Dazu zählen etwa Fußgängerzonen oder Grünanlagen. Mit Plakaten an diesen „hot spots“ können die Passanten direkt angesprochen werden.

Medien als Partner gewinnen
Wir leben in einem Zeitalter der Reizüberflutung. Die Medien können helfen, die Botschaft aus möglichst vielen Kanälen zu verbreiten. Empfehlenswert sind Kooperationen mit der lokalen Presse, Lokalradios oder regionalen Fernsehsendern.

Unterstützer und Sponsoren gewinnen
Jede Stadt verfügt über prominente Einwohner. Persönlichkeiten aus Politik, Kultur oder Sport, Bands oder Fußballvereine unterstützen gern Maßnahmen für mehr Sauberkeit. Deren Glaubwürdigkeit und Ansehen überträgt sich auf die Kampagne und verleiht ihr mehr Durchschlagskraft.

Erfreulicherweise hat der Geschäftsführer der Würzburg Baskets Klaus Heuberger auf eine Anfrage der Stadtreiniger spontan seine Unterstützung in dieser Kampagne (Plakate) zugesagt. Der Slogan lautet: „Spring über Deinen Schatten! Blitzsaubere Korbleger für Deine Stadt!“ in Verbindung mit einem aussagekräftigen Foto des Basketballspielers, der den Müll symbolisch in einen Würzburger Papierkorb wirft.

Weitere Sponsoren könnten sich für ein sauberes Image der Stadt Würzburg einsetzen und von der Kampagne profitieren (evtl. Fast-Food-Ketten o. ä.).

Mit Umwelterziehung Kinder und Jugendliche einbinden
Kinder sind für Umweltthemen sehr empfänglich. Die Aufklärung für eine saubere Umgebung sollte bereits im Kindergarten beginnen und in der Schule fortgesetzt werden. Oft schon hat sich gezeigt, dass Kinder in Umweltfragen die besten Lehrer ihrer Eltern sind! Diesbezüglich erfolgt eine verstärkte Einbindung der Umweltstation.


3.2 Aufräumen – Ein sauberer Ort bleibt länger sauber
Was sauber ist, bleibt auch länger sauber. Dieser Zusammenhang wurde immer wieder in Studien hergestellt und bestätigt. Wo Hauswände verschmiert sind und Müll herumliegt, ist die Hemmschwelle niedrig, etwas dazu zu werfen. Das Team der Stadtreiniger leistet Tag für Tag einen wesentlichen Beitrag für eine sauberes Stadtbild und die stellt beste Vorbeugung gegen Verschmutzungen aller Art dar. Dennoch ist für den Erfolg die Mithilfe der Würzburger Bevölkerung und letztendlich die Schaffung eines „Wir-Gefühls“ erforderlich. Von einem sauberen Stadtbild profitieren alle, von der Gastronomie über die freie Wirtschaft bis hin zu öffentlichen Unternehmen - und natürlich neben den Touristen auch jede einzelne Bürgerin, jeder einzelne Bürger!

3.3 Ahnden – den Verursachern die Verantwortung zurück geben

Fehlverhalten Ahnden
Mittlerweile haben sich Ordnungsgelder in der Arbeit für eine saubere Stadt in vielen Kommunen durchgesetzt. Ordnungsgelder setzen direkt beim Verursacher an, denn kein Gegenstand landet von selbst auf dem Gehweg oder in der Natur. Der Griff ins Portemonnaie soll jedem verdeutlichen, die Verantwortung für sein Handeln nicht mehr auf die Allgemeinheit abwälzen zu können. Insofern kommt dem Kommunalen Ordnungsdienst neben seiner beratenden und aufklärenden Funktion auch die Aufgabe der Ahndung von Ordnungswidrigkeiten zu


Ordnungsgeld als Mittel der Bewusstseinsbildung nutzen
Selbstverständlich haben die Kommunen weder Mittel noch Personal, jedem Verursacher eines weggeworfenen Gegenstands nachzustellen. Dies ist jedoch gar nicht das Ziel eines Ordnungsgeldes. Ist den Bürgern erst einmal klar, dass Littering sanktioniert wird, steigt das Bewusstsein, sich nicht sozial unerwünscht zu verhalten. Und wer tatsächlich zur Kasse gebeten wird, überlegt sich beim nächsten Mal, ob er den Abfall nicht besser da entsorgt, wo er hingehört.

 

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