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  Die III. Bereitschaftspolizeiabteilung Würzburg


Kurzinformation

Die III. Bereitschaftspolizeiabteilung Würzburg ist neben München, Eichstätt, Nürnberg, Königsbrunn, Dachau und Sulzbach-Rosenberg einer von sieben Standorten der Bereitschaftspolizei in Bayern. Als Mischstandort – eine Ausbildungsabteilung mit Einsatzkomponente - werden in Würzburg Anwärter sowohl für den mittleren Polizeivollzugsdienst ausgebildet als auch ausgebildete Polizeibeamte in so genannten geschlossenen Einheiten für bundesweite Einsätze vorgehalten. Die III. BPA Würzburg gehört zum Verband des Präsidiums der Bayerischen Bereitschaftspolizei mit Sitz in Bamberg. Direkt dem Bayerischen Staatsministerium des Innern nachgeordnet bestehen seine zentralen Aufgaben für die Bayerische Polizei in Einstellung, Ausbildung, Einsatz, Fortbildung und Service.
Geschichte

1907/1908 wurde auf dem Gelände der III. Bereitschaftspolizeiabteilung Würzburg die heutige Liegenschaft in den damals noch landwirtschaftlich geprägten Mainauen errichtet und durch das 11. Königlich Bayerische Feldartillerieregiment bezogen. Im Volksmund ist sie daher auch als „Mainaukaserne“ bekannt. Im Anschluss wurde das Areal wechselnd durch Reichswehr und Wehrmacht genutzt.

In der Nacht des 16. März 1945 wurde die Mainaukaserne zur Hälfte zerstört. Nach dem Krieg wurden zunächst Flüchtlingsfamilien in der Abteilung untergebracht. 1951 wurde Würzburg nach Eichstätt als Zweiter von den sieben Standorten der Bereitschaftspolizei in Bayern bezogen. Die Nummerierung III. rührt von der Sonderstellung der Münchner Abteilung her, die aufgrund ihres Sitzes in der Landeshauptstadt die I. erhielt.
Personal

In der III. Bereitschaftspolizeiabteilung Würzburg sind zwischen 650 und 750 Personen beschäftigt. Die Schwankungen hängen mit demografischen Entwicklungen zusammen, bei denen mal mehr und mal weniger Bewerber - auch in Abhängigkeit der Pensionierungszahlen - den Polizeiberuf erlernen. Zur Zeit sind dies fast 300 Auszubildende.

Die meisten Angehörigen der III. BPA sind Polizeivollzugsbeamte. Ein geringer Teil von ca. 2 % der Gesamtbelegschaft sind Verwaltungsbeamte.

Dazu kommen noch rund 100 Tarifbeschäftigte, die ergänzende logistische Tätigkeiten ausführen: Schreib- und Küchenkräfte, Elektriker, Schreiner, Kfz-Mechaniker, Medizinisch Technische Assistentinnen usw.

Zusammenfassung:

52 Beamte im Führungsstab und Servicedienst
66 Beamte Lehrer und Ausbilder
302 Beamte in Ausbildung
132 Beamte Einsatzkräfte (incl. Führungskräfte)
101 Tarifbeschäftigte

Zusätzlich sind noch 20 bis 40 Beamte der Landespolizei (z. B. Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Unterfranken) in der Liegenschaft untergebracht.
Budget

Das Grundbudget zur Aufrechterhaltung des Betriebs belief sich 2008 auf ca. 2,1 Mio. Euro für Energiekosten, Verpflegung (Speisen und Getränke), Büroverbrauch, Reparaturen, einfache Investitionen in z. B. Computer, Führungs- und Einsatzmittel wie Funkgeräte, Handys, Atemalkoholtestgeräte, Schlagstöcke, etc. Zusätzlich wurden rund 1.05 Mio. Euro (Jahre 2007 u. 2008) für die Sanierung des Verwaltungsgebäudes des 9. und 10. Ausbildungsseminars (energetische Maßnahmen, Renovierung und Erneuerung veralteter Technik) vom Staatlichen Bauamt veranschlagt.

Den dritten großen Haushaltsposten in der Bilanz der III. BPA nahm die Zentrale Kraftfahrzeugwerkstatt mit einem Jahresaufwand von 566.000 € ein.
Ausbildung

Die Ausbildung für den mittleren Polizeivollzugsdienst dauert 29 Monate und ist unterteilt in fünf Ausbildungsabschnitte mit Theorie und Übungen in der Liegenschaft und mit Praktika im echten Polizeidienst. Die III. BPA ist dabei zugleich Wohn- und Schlafstätte mit 2- bis 3-Bett-Zimmern für die Auszubildenden mit eigenem Küchenbetrieb (s. a. Service/Sonstiges).

Im ersten Ausbildungsabschnitt werden die Grundlagen vermittelt. Mit einer Informationswoche bei einer Polizeiinspektion zu Beginn des Abschnitts sollen die jungen Beamtinnen und Beamten ein erstes Bild vom Beruf des Polizisten bekommen.

Im zweiten Abschnitt beginnt die Modulare Ausbildung mit praktischen und theoretischen Anteilen, bei der die Beamten das für den Polizeiberuf Notwendige ganzheitlich erlernen sollen. Dazu zählen das Trainieren verschiedenster Einsatzsituationen vom Verkehrsunfall bis zum Bankraub genauso wie Sport, Selbstverteidigung, Schießen, Persönlichkeitsbildung, Anzeigenaufnahme und –bearbeitung und sehr viel Unterricht in Straf-, Beamten-, Verkehrs-, Sicherheits- und Verwaltungsrecht.

Der dritte Ausbildungsabschnitt beginnt mit einem 4-wöchigen Praktikum bei einer Polizeiinspektion, bei dem die Auszubildenden das erste Mal in Uniform in der Öffentlichkeit auftreten und Dienst leisten. Betreut werden sie dabei von einem Praxisbegleiter, einem erfahrenen Polizisten im Streifendienst. Es folgt die weitere Ausbildung in modularer Form in der Kaserne.

Im vierten Halbjahr gehen die Beamten noch einmal ins Praktikum, diesmal für drei Monate. Es findet bei der gleichen Polizeiinspektion statt wie im Praktikum in Abschnitt 3. Hierbei werden die Beamtinnen und Beamten wieder von einem Praxisbegleiter betreut. Dabei sollen sie bereits erste Sachbearbeitungen übernehmen und weiter Erfahrung sammeln, bevor der letzte Abschnitt beginnt.

In den letzten diesmal nur fünf Monaten wird die Ausbildung mit dem Bestehen von 4 schriftlichen Prüfungen, einer Englischprüfung und der Praktisch-Mündlichen Prüfung mit der Ernennung zum/r Polizeimeister/-in abgeschlossen.
Einsatz

In den Einsatzeinheiten der III. BPA, in der 12. BPH (Bereitschaftspolizeihundertschaft) und dem Unterstützungskommando (USK), leisten fertig ausgebildete Polizeibeamte Dienst, die je nach Bedarf bei der Landespolizei aus den unterschiedlichsten Anlässen zeitlich begrenzt eingesetzt werden. Dies sind Einsätze wie

- die Unterstützung des Streifendienstes einer Polizeiinspektion,
- Schwerpunkteinsätze wie Verkehrs-, Jugendschutz- oder Drogenkontrollen,
- Sicherheitsstreifen zur Bekämpfung von Straßenkriminalität,

aber vor allem auch

- Fußballspiele
- Vermisstensuchen
- Versammlungsschutz/Demonstrationen
- Razzien, Durchsuchungen
- Großlagen/Große Schadensereignisse.

Dabei werden die Beamten bundesweit eingesetzt wie z. B. beim NATO-Gipfel im Frühjahr 2009 in Baden-Baden oder auch bei den alljährlichen Castor-Transporten oder Veranstaltungen zum 1. Mai.

Neben dem erfahrenen Führungspersonal, das dauerhaft in einer Einsatzeinheit verwendet wird, setzt sich das Gros des Personalkörpers aus den frisch ernannten Polizeimeisterinnen und –meistern zusammen (s.a. Ausbildung). Ihre Verweildauer bei einer Einsatzhundertschaft ist mit 1 ½ bis 2 Jahren und bei einem USK mit 5 bis 7 Jahren begrenzt. In der Regel wechseln die Beamten im Anschluss an diese Zeit in den Schichtdienst einer örtlich zuständigen Inspektion der Landespolizei.






Service, Sonstiges

Die III. Bereitschaftspolizeiabteilung versteht sich als moderner Dienstleister.

In der Küche werden täglich Hunderte Essen zubereitet - für die eigenen Beschäftigten aber auch für Angehörige der Landespolizei, die dieses Angebot nutzen.

Die Zentrale Kraftfahrzeugwerkstatt der III. Bereitschaftspolizeiabteilung Würzburg betreut ca. 650 Fahrzeuge. Dazu gehören ca. 558 Fahrzeuge des Polizeipräsidiums Unterfranken mit einem Jahresaufwand von ca. 453.000 Euro und eigene Fahrzeuge der Bereitschaftspolizei (z. Zt. 85) mit einem Jahresaufwand von ca. 113.000 Euro (s. a. Budget).

Der Medizinische Dienst übernimmt nicht nur die erforderlichen Einstellungs- und Anstellungsuntersuchungen bei den Polizeianwärtern. Er stellt die Erstversorgung der Beamtinnen und Beamten in der freien Heilfürsorge im täglichen Dienst und im Einsatz sicher. Sanitätsbeamte im Polizeivollzugsdienst werden mit den geschlossenen Einheiten über die Grenzen Bayerns hinaus entsandt. Außerdem bietet der Medizinische Dienst für alle unterfränkischen Polizeibeamten die vom Freistaat Bayern übernommenen Impfungen gegen z. B. Hepatitis B oder FSME an.

Die IHK Würzburg-Schweinfurt – Nachbar der III. BPA in der Mainaustraße - hielt im Jahr 2008 samstags elf Dauerlehrgänge in den am Wochenende leerstehenden Lehrsälen mit 2068 Stunden ab.

Außerhalb der täglichen Regelarbeitszeit wird das neue Sportzentrum der III. BPA durch die unterschiedlichsten gemeinnützigen Gruppen wie z. B. Schwimmvereine mit genutzt.

 

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