Partner Seiten
Webhosting
Webhosting Domain ab 1,79 Euro/M PHP5, MySQL5,

Webktalog - Verzeich.
Kostenfreies Webv-erzeichnis

Frankentipps.de
Das Veranstaltungs-portal für Franken
Frankentipps.de

Webdesign
Portalscripte und Webdesign

Stadt Würzburg
Internetauftritt - Stadt Würzburg Würzburg

Datenschutz
etracker more than analytics

Werbung 

ticker5
 

  Verkehrsstatistik des Jahres 2009 für Unterfranken


Unfallzahlen, Tote, Verletzte
Ein erneuter, wenn auch nur marginaler Rückgang bei den Verkehrstoten und eine nahezu gleichbleibend niedrige Zahl bei den Verletzten kennzeichnen die Verkehrsstatistik 2009 für Unterfranken und erlauben in diesem Jahr wieder einen positiven Rückblick auf das Unfallgeschehen im Jahr 2009. Nie kamen im Regierungsbezirk bei Verkehrsunfällen weniger Menschen ums Leben. Während 2008 für Unterfranken noch ein Anstieg der Unfallzahlen zu vermelden war, konnte dieser Trend erfreulicher Weise für 2009 umgekehrt werden. Nicht zuletzt die starken Bemühungen der unterfränkischen Polizei um mehr Verkehrssicherheit führten auch in anderen Bereichen der Statistik wieder zu einer positiven Entwicklung.

Im vergangenen Jahr haben sich auf den unterfränkischen Straßen 36.535 Unfälle ereignet. Das bedeutet einen Rückgang um 1,5 % und eine Wende zu 2008, als entgegen dem Landestrend noch ein Anstieg vermeldet werden musste. Das Unfallgeschehen lässt sich auch so definieren: Pro Tag kommt es in Unterfranken zu etwa 100 Verkehrsunfällen.

77 Menschen und damit ein Opfer weniger als im Jahr 2008, haben auf den Straßen Unterfrankens ihr Leben verloren. Ein Rückblick auf die vergangenen Jahre belegt die stetig sinkende Zahl der Getöteten. Im Vergleich zum Jahr 2000 mit 139 Toten ist für 2009 mit 77 Opfern fast eine Halbierung zu verzeichnen. Im vergangenen Jahr wurden 6769 Personen bei Verkehrsunfällen verletzt. Dies stellt einen geringfügigen Anstieg im Vergleich zum Vorjahr mit 6752 Verletzten dar.

Herausragend waren zwei besonders schwere Unfälle. Der erste ereignete sich am 20. März auf der Rhönautobahn A 7 in Höhe Werneck im Landkreis Schweinfurt. Auslöser war ein umstürzender Lastzug, der die Mittelleitplanken durchbrach. Hier erfasste die Zugmaschine zunächst einen Pkw und riss dessen linke Fahrzeugseite komplett auf. Der 43-jährige Pkw-Fahrer und seine beiden dreijährigen Kinder verstarben noch an der Unfallstelle. Lediglich die 41-jährige Ehefrau und Mutter überlebte schwerstverletzt. Anschließend wurden noch zwei nachfolgende Fahrzeuge von der Zugmaschine erfasst. Dabei trug ein 39-Jähriger schwerste Verletzungen davon. Zusammen mit dem ebenfalls getöteten Lkw-Fahrer ergab sich die traurige Bilanz von vier Toten und drei Verletzten.

Ähnlich tragisch verlief der zweite Unfall in der Nacht zum 30. Dezember. Hier war kurz nach Mitternacht ein 18-Jähriger auf der Bundesstraße 27, in Höhe Veitshöchheim im Landkreis Würzburg, frontal mit einem entgegenkommenden Fahrzeug zusammengeprallt. Im Pkw des Unfallverursachers verstarb dessen 20-jähriger Bruder. Im entgegenkommenden Fahrzeug, das mit sechs Personen besetzt war, verstarben der 42-jährige Beifahrer, sowie seine gleichaltrige, im Fond sitzende, Ehefrau. Die beiden hinten sitzenden 18 und 20 Jahre alten Söhne trugen lebensgefährliche Verletzungen davon. Die Gesamtfolgen waren mit drei Toten, sechs Schwerverletzten und einem Leichtverletzten äußerst fatal.
Unfallursachen
Bei den Ursachen liegen im Jahr 2009 wieder zu schnelles Fahren, Fehler beim Überholen, Abbiegen, Wenden und Anfahren, Missachtung der Vorfahrt bzw. des Vorranges an vorderster Stelle, während die Zahlen im Zusammenhang mit Alkohol im Straßenverkehr weiter rückläufig sind.
Geschwindigkeitsüberschreitung
Zu schnelles Fahren bzw. nicht angepasste Geschwindigkeit sind auch weiterhin eine der Hauptunfallursachen, wenngleich hier bei den Gesamtunfallzahlen ein leichtes Minus zu verzeichnen war. Die Unfälle, die sich wegen überhöhter Geschwindigkeit ereignet haben, sind von 2111 auf 2078 ( - 1,6 %) zurückgegangen. Die Zahl der dabei getöteten Verkehrsteilnehmer erhöhte sich allerdings von 25 auf 27. Auch bei den Verletzten ergab sich im Vergleich zum Vorjahr ein Anstieg um 1,5 Prozent. Die Unfallursachenforschung belegt, dass 2009 nicht angepasste bzw. überhöhte Geschwindigkeit anteilmäßig die meisten Opfer forderte.

Dass sich auch im vergangenen Jahr eine nahezu gleichbleibend niedrige Anzahl von Unfällen mit Toten und Verletzten ereignet hat, zeigt, dass die Verkehrsüberwachung der unterfränkischen Polizei bei der Bekämpfung der Hauptunfallursachen im Jahre 2009 wieder sehr erfolgreich war.

Fahren unter Alkoholeinfluss
Die positive Entwicklung bei der Unfallursache Alkohol hält weiterhin an. Auch wenn die Zahlen rückläufig sind, musste die Polizei bei immer noch 539 Unfällen Alkohol als Ursache feststellen. Im Jahre 1980 war Alkohol am Steuer noch fast vier Mal so oft unfallursächlich. Den fünf Personen, die im letzten Jahr ihr Leben verloren, steht mit 53 Toten aus 1980 eine mehr als zehn mal so hohe Opferzahl gegenüber.

Dass Fahren unter Alkoholeinfluss als Unfallursache eine immer geringere Rolle spielt, ist sicherlich auch Ausfluss der zahlreichen Polizeikontrollen, die mit unverminderter Intensität weitergeführt werden müssen.
Fahren unter Drogeneinfluss
Erneut einen Anstieg gab es bei den festgestellten Fahrten unter Drogeneinfluss. 977 Fahrer konnten hier von der Polizei im Rahmen von Kontrollen rechtzeitig aus dem Verkehr gezogen werden, bevor es zu einem Unfall kam. Der mit 11,3 Prozent sehr deutlich ausfallende Anstieg ist hier nicht zuletzt auf die im letzten Jahr nochmals verstärkten Kontrollen zurückzuführen. Deshalb bleibt dieser Schwerpunkt der Kontrolltätigkeit auch in den nächsten Jahren erhalten.
Erfreulicher Weise haben sich die Unfallzahlen im Zusammenhang mit dem Konsum von Drogen von 52 auf 42 reduziert. Während die Zahl der Verletzten nahezu identisch blieb, war aber, im Gegensatz zu den Vorjahren, 2009 ein Toter zu verzeichnen.

Junge Erwachsene
Die rückläufige Tendenz der Gesamtzahl von Unfällen mit schuldhafter Beteiligung dieser Gruppe (18 bis 24 Jahre) hat sich im Jahr 2009 fortgesetzt. Trotzdem war diese Altersklasse, die unter 10 Prozent der Gesamtbevölkerung in Unterfranken ausmacht, mit 18,2 Prozent immer noch überproportional schuldhaft am Gesamtunfallaufkommen beteiligt. Die schweren Unfallfolgen sind im Gegensatz zum Vorjahr deutlich angestiegen. So erhöhte sich die Zahl der Verletzten von 1556 auf 1793 und die Zahl der Getöteten von 13 auf 19 Personen. Damit gehören junge Erwachsene nach wie vor zu den Hauptrisikogruppen.

Nachtfahrten im Zusammenhang mit Freizeitaktivitäten, erhöhtes Risiko aufgrund mangelnder Fahrpraxis, insbesondere innerhalb der ersten 10.000 Kilometer, sowie Alkohol- und Drogenmissbrauch sind immer wieder Ursachen für schwere Unfälle. Die Stunde, in der junge Erwachsene am häufigsten verunglücken, ist zwischen 03:00 Uhr und 04:00 Uhr in der Nacht von Samstag auf Sonntag.

Dass insgesamt weniger junge Leute am Unfallgeschehen beteiligt sind, ist sicher teilweise auf die positiven Erfahrungen mit dem „Begleitenden Fahren ab 17“ zurückzuführen. Jugendliche Autofahrer, die eine Begleitperson neben sich hatten, waren nur verschwindend gering ursächlich an Unfällen beteiligt. Die weiter laufenden umfangreichen Präventionsmaßnahmen der Polizei tragen ebenfalls dazu bei, die Beteiligung junger Leute am Unfallgeschehen insgesamt weiter rückläufig zu gestalten.

Senioren
Der Anteil älterer Menschen über 64 Jahren an der Gesamtbevölkerung (aktuell ca. 20 Prozent in Unterfranken) nimmt auch in unserem Regierungsbezirk ständig zu. Folglich steigt die Zahl der am Straßenverkehr teilnehmenden Senioren stetig an. Aus diesem Kreis wurden im vergangenen Jahr 705 Verkehrsteilnehmer und somit sechs Personen mehr als im Jahr 2008, bei Unfällen verletzt. Die Zahl der getöteten Senioren stieg von 15 auf 25 deutlich an und liegt wieder ungefähr auf dem Niveau von 2007 (27 Getötete).

Unfälle auf Autobahnen
Auf 353 Kilometern der Bundesautobahnen, die von der unterfränkischen Polizei betreut werden, haben sich im letzten Jahr insgesamt weniger Verkehrsunfälle ereignet. Dem Rückgang um 8,2 Prozent auf 4.137 Unfälle (2008: 4.507) steht allerdings ein Anstieg auf 735 Verletzte (2008: 718) gegenüber. Mit 17 Getöteten verlor auf den Fernstraßen eine Person weniger als im Vorjahr ihr Leben.

Schulwegunfälle
Die Schulwegunfälle sind von 46 auf 41 zurückgegangen (-10 %). Der erhebliche Anstieg der verletzten Schüler von 59 auf 90 (+ 52 %) resultiert hauptsächlich aus zwei Unfällen mit Schulbussen, die relativ voll besetzt zu Jahresbeginn bei Schnee- und Eisglätte verunfallten. Erfreulich ist, dass auch 2009 bei Schulwegunfällen niemand in Unterfranken ums Leben kam.
Fazit
Im Jahr 2009 führten die konsequenten Bemühungen der unterfränkischen Polizei für mehr Verkehrssicherheit wieder zu deutlich messbaren Erfolgen. Diese positive Entwicklung kann auf den gesamten Bereich des Freistaates übertragen werden. Noch nie wurden weniger Verkehrsteilnehmer getötet als im Jahr 2009.

Dass sich die konsequente Kontrolltätigkeit bewährt hat, zeigen die weiter rückläufigen Zahlen im Bereich der Unfallursachen Geschwindigkeit und Alkoholeinfluss. Die unterfränkische Polizei sieht sich hier in ihrem Vorgehen bestätigt und wird aufgrund der positiven Erfahrungen ihre Überwachungsmaßnahmen weiter fortsetzen. Einen Schwerpunkt stellt wieder der flächendeckende Einsatz der Lasermessgeräte und weiterem technischen Gerät zur Geschwindigkeitsüberwachung an Unfallschwerpunkten und Gefahrenpunkten dar.
Alkohol- und Drogenkontrollen bleiben in 2010 ebenfalls fester Bestandteil der Verkehrsüberwachungsmaßnahmen.

Deutliche Erfolge haben sich im Kampf gegen Alkohol im Straßenverkehr eingestellt. Hier sind seit Jahren rückläufige Fallzahlen zu verzeichnen. Trotzdem wird die unterfränkische Polizei diesem Thema weiterhin besondere Beachtung schenken, um zu gewährleisten, dass die positive Entwicklung in Zukunft anhält. Der weitaus überwiegende Teil der Bevölkerung steht dieser Kontrolltätigkeit nach den Erfahrungen der Beamten äußerst aufgeschlossen gegenüber.

Der Bereich des Fahrens unter Drogeneinfluss stellt aufgrund der Verfügbarkeit illegaler Drogen und der Konsumgewohnheiten, insbesondere bei den jungen Erwachsenen, weiterhin einen Kontrollschwerpunkt für die Polizeibeamten dar. Hier wird in diesem Jahr das Konzept „Drogenkonsum und Straßenverkehr“ wieder konsequent umgesetzt.

Die hohe Kontrolldichte und die umfangreiche Aufklärungs- und Präventionsarbeit, aber auch gezielte Kontrollen des gewerblichen und privaten Personen- und Güterverkehrs, werden 2010 mit unverminderter Intensität fortgesetzt. Wie wichtig diese Kontrollen sind, zeigen die dabei festgestellten, teilweise erschreckenden, technischen Mängel.


Einen weiteren Schwerpunkt für die unterfränkische Polizei stellt auch künftig die Arbeit mit unseren jüngsten Verkehrsteilnehmern dar. Bereits seit vielen Jahren leisten hier Verkehrserzieher wertvolle Arbeit in Schulen und Kindergärten, um gerade die Kleinsten schon frühzeitig mit den Besonderheiten und Gefahren des Straßenverkehrs vertraut zu machen. Erfreulich ist, dass, wie bereits in den Vorjahren, 2009 in Unterfranken kein Kind auf dem Schulweg tödlich verletzt wurde.

Die Verkehrssicherheitskampagne des Bayerischen Staatsministeriums des Inneren „Sicher und Fair im Straßenverkehr“ hat zum Ziel, die Zahl der Verkehrstoten bis 2012 weiter zu reduzieren und dabei die Sicherheit gerade von besonders gefährdeten Verkehrsteilnehmern, wie Kindern, jungen Fahranfängern und Senioren, weiter zu verbessern. Die unterfränkische Polizei sieht sich hier auf einem guten Weg. Gleichzeitig appelliert sie an alle Verkehrsteilnehmer, durch umsichtiges und rücksichtsvolles Verhalten ihren Teil zur Verbesserung der Sicherheit auf unseren Straßen beizutragen.

Der zum 1. Februar 2009 geänderte, bundesweite Bußgeldkatalog sieht gerade in den Bereichen Geschwindigkeit und Fahren unter Alkohol- und Drogeneinfluss teilweise deutlich gestiegene Bußgeldsätze vor. Nachdem auf diesen Sektoren rückgängige Fallzahlen festzustellen sind, scheint dies ebenfalls zu einer Erhöhung der Sicherheit auf unterfränkischen Straßen beigetragen zu haben.

Schon jetzt möchte die Polizei die Bevölkerung zum unterfränkischen Verkehrs- und Sicherheitstag am 04.07.2010 in Hassfurt einladen. Auch hier wird das Thema Verkehrssicherheit an oberster Stelle stehen.

Die unterfränkische Polizei wünscht allen eine sichere und vor allem unfallfreie Teilnahme am Straßenverkehr.

 

Werbung 
Werbung 
Nachrichten von unser würzburg.de

Regio - Lexikon A-Z
- Mehr aus unserer Region

Lieferservice Online
- Lieferservice aus WÜ

Kino TV

Die aktuellen Top- Kinofilme der Woche. Aktuelle Szene, Interviews und einen Blick hinter die Kulissen. Zu den Filmen!

Gastroführer Online!
- Aus Gastronomie A-Z

U.a. bei uns gelistet
- Aus Wirtschaft A-Z

Bilderrätsel
Mitmachen & gewinnen!!

Unbenannte Seite

Unsere Freizeit Tipps!
- Aus Freizeit A-Z

Galerie Zufallsbild
- Bilder aus Würzburg

Vereine in Würzburg!
- Aus Vereine A-Z

Erotik in Würzburg


Gratis Newsletter
Hier nichts eintragen!