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  Hochwassser in Würzurg


Hochwasser in Würzburg treten beinahe jährlich auf. Der Main kann dabei nach langanhaltenden Niederschlägen oder nach der Schneeschmelze hohe Wasserstände erreichen. Bei einem Jahrhundert-Hochwasser tritt der Main in Würzburg bis an das Rathaus heran und überflutet eine Altstadtfläche von etwa 25 Hektar; das Wasser kann sogar fast bis zum Dom hinaufgelangen.

Die Stadt ist deswegen bemüht, einen sicheren Schutz gegen das Hochwasser zu errichten. Mit einem kompletten Hochwasserschutz wurde 1971 begonnen und bis 2009 vollendet, um dann ein hundertjährliches Hochwasser abhalten zu können.
Der Main ab Einmündung der Regnitz lässt sich in mehrere Abschnitte unterteilen, in denen die Hochwasser etwa gleichbleibende Abflüsse haben. Der erste Abschnitt beginnt an der Regnitz-Einmündung und endet bei der Einmündung der Fränkischen Saale in Gemünden am Main. Der zweite erstreckt sich von der Mündung der Fränkischen Saale bis zur Taubermündung, der dritte von der Tauber- bis zur Kinzigmündung, der vierte von der Kinzig- bis zur Niddamündung und der letzte von da bis zur Mündung des Mains in den Rhein. Würzburg liegt im ersten Abschnitt, in dem auf einer Fließstrecke von beinahe 200 Kilometern keine größeren Nebenflüsse münden.

Die Hochwasser in Würzburg werden überwiegend durch die Abflüsse des Mains oberhalb der Regnitzmündung und der Regnitz geprägt. Eine nach dem Zusammenfluss aufgebaute Hochwasserwelle erreicht etwa 36 Stunden später Würzburg. Diese Hochwasserwelle kann durch Zwischengebietseinflüsse verändert werden.

Der Main kann dem sogenannten pluvio-nivalen Abflussregime zugerechnet werden. Dieses ist typisch für Mittelgebirgsregionen. Der Main ist geprägt durch ein sommerliches Minimum und zwei winterliche Maxima. Das erste Wintermaximum wird durch Niederschläge am Winteranfang im November/Dezember hervorgerufen. Zu diesem Hochwassertyp zählen die Ereignisse von 1882.

In den Mittelgebirgen werden dann im Hochwinter die Niederschläge in Form von Schnee gebunden. In der frühjährlichen Tauperiode im Februar/März kommt dieser gebundene Schnee zum Abfluss. Durch das Zusammentreffen mit Frühlingsniederschlägen kann dieses zweite Maximum besonders stark ausfallen, wie 1784 und 1845. Verstärkend kommt dann noch hinzu, dass der Untergrund entweder gefroren oder wassergesättigt und damit versiegelt ist.

Infolge von vermehrten Warmlufteinbrüchen im Winter, die die Schneedecke schon im Hochwinter abschmelzen lassen, bildet sich dann oft nur ein einziges, dafür aber ein breites Abflussmaximum. Die Wasserstände können sich durch den sogenannten Eisstand in wenigen Tagen beträchtlich erhöhen, ohne dass in diesem Zeitraum Niederschlag gefallen ist. Diese Hochwasser werden überwiegend durch Westwetterlagen, der häufigsten Großwetterlage Deutschlands, verursacht. Ausführlichere Informationen über die Eisverhältnisse des Mains in Würzburg siehe Pegel Würzburg.

Seltener treten extreme Hochwasser, wie 1342, im Sommer auf. Diese Hochwasser werden nach tagelangem Regen auf bereits gesättigten Böden ausgelöst.
Anhand der Aufzeichnungen von Historikern aus früheren Jahrhunderten, die den Hochwasserablauf, die Eisverhältnisse und die verursachten Schäden schildern, und der an Gebäuden am Main angebrachten Hochwassermarkierungen konnten einige der höchsten Wasserstände der letzten etwa 700 Jahre rekonstruiert werden. Besonders hervorzuheben sind die Ausarbeitungen von Franz Seberich (1958) und Heinz Schiller (1989), die anhand der überlieferten Wasserstände die Hochwasser der letzten 700 Jahre ermittelt haben.

Für die Hochwasserereignisse in Würzburg gibt auch das unter Denkmalschutz stehende Maintor in Eibelstadt, das etwa zehn Kilometer oberhalb von Würzburg liegt, einen guten Anhaltspunkt. An diesem Tor sind, über die Jahrhunderte verteilt bis zurück in das Jahr 1546, 26 historische Hochwasserstände eingemeißelt.


Abflusskurve des Main in Würzburg, zur Umrechnung der Wasserstände in Abflüsse[2]In Würzburg befinden sich Hochwassermarkierungen bis zum 17. Jahrhundert zurück, so an der Innenseite des Spiegeltores und am Portal zum Roten Bau des Rathauses. An der heute abgebrochenen Bäckerei Götz in der Karmelitenstraße befanden sich ebenfalls Markierungen. Durch diese Markierungen, die allerdings nicht immer absolut genau sind, lassen sich die einzelnen Wasserstände errechnen. Verschiedene Umstände, wie Stauung, Strömung und Wellenschlag beeinflussten die Messungen. Für das gleiche Hochwasser können demnach unterschiedliche Werte vorliegen.
Von großer Bedeutung sind die Markierungen am Portal des Rathauses aus den Jahren 1682, 1784 und 1845. An gleicher Stelle wurde 2004 vom Umweltamt der Wasserstand von 1342, der durch die Quellenlage recht genau zu ermitteln war, ergänzt. Der Hochwasserstand von 1845 ist durch die Pegelmessung bekannt, so dass die Wasserstände der anderen Hochwasser berechnet werden konnten.
Der Würzburger Carl Gottfried Scharold, Churfürstlicher Pfalzgraf, berichtete 1805 in der Würzburger Stadtchronik über mehrere Hochwasser der letzten 400 Jahre, namentlich die Ereignisse von 1306, 1342, 1442, 1451, 1546, 1633 und 1682.

Des Weiteren gab er mehrere Hochwasser aus dem 18. Jahrhundert an, die alle über dem Pflaster des Bronnbacher Hofes gemessen worden waren. Aufgrund des bekannten Wasserstandes von 1784 konnten die anderen Höchststände ermittelt werden. So liegen Angaben für die Hochwasser von 1682, 1740, 1744, 1764, 1782, 1784 und 1805 vor.

Der Würzburger Magister Lorenz Fries berichtete in einer um 1546 erschienen Würzburger Chronik über mehrere Hochwasser in Würzburg.
Quelle: Wikipedia

 

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