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Stadt zeigt Ausstellung *Rosenstraße 76" zur häuslichen Gewalt Würzburg * Der Koffer liegt halb gepackt auf dem Bett, neben ihm ein Männergürtel, so, als ob er kurz zuvor benutzt wurde. Als ob ein Mann seine Frau verprügelt hat. Der Tatort ist das Schlafzimmer der Eltern in der Rosenstraße 76, in einer fiktiven Wohnung, die derzeit im Würzburger Rathaus ausgestellt ist. Es ist eine kleine Dreizimmerwohnung in der alles ganz normal scheint. Wären da nicht kleine Zettel an den Requisiten, die den Schein der häuslichen Idylle zerstören. Denn die Wohnung in der Rosenstraße 76 zeigt, häusliche Gewalt dort, wo sie stattfindet: in der Wohnung, sagt Petra Vossebein, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Würzburg bei der Eröffnung der Ausstellung zum fünften Jahrestag der Auftaktveranstaltung des *Würzburger Bündnis * Keine Gewalt gegen Frauen".
*Diese Ausstellung mit ihrer ungewohnten Konzeption fordert erneut zur Auseinandersetzung mit häuslicher Gewalt auf", sagt Bürgermeisterin Marion Schäfer, die sich freut, dass die Ausstellung im Rathaus gezeigt wird. Denn dadurch werde das Thema erneut in der Öffentlichkeit diskutiert: *Wir machen uns damit stark, dass Gewalt gegen Frauen in jeder Form geächtet wird."
*Jede vierte Frau wird Opfer häuslicher Gewalt", sagt der stellvertretende Landrat Eberhard Nuss: *Die Probleme sind uns näher, als wir in der Kommunalpolitik glauben. Dabei mache das Thema an Stadt und Landkreisgrenzen nicht halt. Denn während in ganz Unterfranken im vergangenen Jahr über 2000 Frauen von häuslicher Gewalt betroffen waren, waren es allein in Stadt und Landkreis Würzburg sowie den Landkreisen Kitzingen und Main-Spessart fast 700 Frauen. *Ich begreife dabei den Schutz vor häuslicher Gewalt als große gesellschaftliche Herausforderung", so Nuss. Denn Kinder sind oft von häuslicher Gewalt mitbetroffen, weshalb die Bemühungen um den Kinderschutz verstärkt werden müssten.
*Das Haus ist viel zu oft Tatort", weiß auch Dekan Dr. Günter Breitenbach, *viel zu oft hängt der Haussegen schief und manchmal fällt er auch herunter." Dabei sei die Diskussion um häusliche Gewalt auch eine sozialpolitische Diskussion, bei der an den gesellschaftlichen Rahmenbedingungen sehr gut gearbeitet werden könne.
Die Ausstellung *Rosenstraße 76", die zu den üblichen Öffnungszeiten des Rathauses gezeigt wird, führt dabei in den Tatort Wohnung ein, zeigt Probleme aber auch Lösungen auf. Sie wird dabei von Fachleuten betreut, die für Fragen und Hilfe bereitstehen. Die Fachleute stehen von Montag bis Donnerstag von 10 bis 14 Uhr sowie Freitag von 14 bis 17 Uhr zur Verfügung.
Zur Ausstellung begleitend finden verschiedene Veranstaltungen statt. So wird am Freitag, 17. November, im Kino Corso der Film *Öffne meine Augen" von Iciar Bollain gezeigt. Im Anschluss stellen sich Ursula Henneken, Leiter des Frauenhauses vom Sozialdienst katholischer Frauen, Brita Richl, Leiterin des Frauenhauses der Arbeiterwohlfahrt, und Herbert Wimmer von der Beratungsstelle der Arbeitswohlfahrt zum Gespräch.
Am Dienstag, 21. November, referieren Georg Günter und Sigrid Endrich vom Polizeipräsidium Unterfranken sowie Staatsanwältin Dr. Angelika Drescher und Familienrichter Dr. Alfred Page über *Häusliche Gewalt * Wie können Polizei, Staatsanwaltschaft und Familiengericht helfen?. Beginn ist um 18.30 Uhr im Wappensaal des Würzburger Rathauses.
Schließlich spricht am Dienstag, 28. November, der Hausarzt Dr. Dieter Geis über *Häusliche Gewalt * ein Thema für die Hausarztpraxis". Beginn ist um 19.30 Uhr im Sitzungssaal des Gesundheitsamtes. Interessierte können sich für diesen Vortrag unter der Telefonnummer 0931 / 3574 * 5 anmelden.

Bilder (Rosenstraße_13.jpg): Der stellvertretende Landrat Eberhart Nuss, Würzburgs Bürgermeisterin Marion Schäfer, Dekan Dr. Günter Breitenbach und Petra Vossebein, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Würzburg. Foto: Christian Weiß








Nachricht vom 17.11.06 13:18

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