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Eine Einkaufsgalerie in der Eichhornstraße?

Eichhornstraße Ecke Schönbo .

Diese Überschrift konnte man vor einiger Zeit der Würzburger Lokalpresse entnehmen. Die Eichhornstraße in der Würzburger Innenstadt soll zur Fußgängerzone werden. Der Würzburger Stadtrat hat bereits die Weichen dafür gestellt. Der Planungsausschuss beschloss bereits Mitte April 2010 einstimmig die Umwandlung der Eichhornstraße in eine Fußgängerzone. Begleitet wurden die Überlegungen von den Plänen der Stadtverwaltung, die Fußgängerzone auf die Eichhornstraße auszudehnen um dadurch eine attraktive Anbindung zur Spiegelstraße wie zur geplanten Stadtgalerie auf dem Mozart-Faulhaber-Areal zu schaffen. Im Zuge der Umbaumaßnahme müsse allerdings die Zufahrt zur Marktgarage in der Eichhornstraße verlegt werden. Die Autofahrer könnten in Zukunft beispielsweise die Zufahrt der Tiefgarage der Hypovereinsbank in der Martinstraße nutzen - so ein Vorschlag der Stadtverwaltung. Diese würde dann im Untergrund mit der Marktgarage verknüpft werden.

Bei diesen Überlegungen steht das Noch-HypoVereinsbank-Areal als mögliches Einkaufszentrum im Blickpunkt. Die HypoVereinsbank (HVB) will ihr jetziges Gebäude in der Eichhornstraße 2a verkaufen und mit ihren 110 Mitarbeitern nach einem Umbau voraussichtlich im September 2011 auf die andere Straßenseite ins Gebäude der früheren Bayerischen Hypotheken- und Wechselbank umziehen, wo früher Marc O`Polo als Mieter war. Eine Einkaufsgalerie könnte in das jetzige HVB-Gebäude in der Eichhornstraße/Schönbornstraße kommen.

Vor wenigen Jahren noch wollte die HVB das vierzig Jahre alte Haus sanieren und zu einem modernen Kundenzentrum umbauen. Mietern wie dem Bayerischen Schokoladenhaus wurde deshalb gekündigt. Nun soll nach der Vorstellung von Stadtbaurat Christian Baumgart dort zwischen 6500 und 8500 Einzelhandelsfläche entstehen.

Blick Eichhornstraße zum Ob .

1700 Quadratmeter stehen der Bank in ihrem neuen Domizil in der Schönbornstraße 1 zur Verfügung. Dort sind im Erdgeschoss eine moderne Schalterhalle und Beratungsräume vorgesehen. Weitere Arbeitsplätze entstehen in den darüber liegenden Stockwerken. Wie die Bebauung früher aussah, kann man einigen Ansichten aus der Sammlung Dürrnagel entnehmen.

Hier auch etwas zur Geschichte des betroffenen Bereiches:

Die Eichhornstraße ist sehr alt. Sie stellte früher die Verbindung her zwischen dem Judenmarkt (heutiger Marktplatz) und dem Haugbergtor, dem späteren Spitaltor, das an der Ecke der jetzigen Eichhornstraße und Theaterstraße stand. Sie ist nicht so gradlinig wie die Domstraße, die schnurgerade zur Alten Mainbrücke zieht, oder wie die Theaterstraße, die ihr Dasein dem Barock verdankt und entgegen der in Bögen und Schnörkeln schwelgenden Zeit fast in einer modern anmutenden Sachlichkeit angelegt und über den Stadtgraben entlang geführt wurde. Die Eichhornstraße wand sich früher noch stärker als jetzt durch die Häuserzeilen hindurch und weitete sich zu kleinen Plätzen auf.

Sie spielte in der Geschichte Würzburgs früher eine Rolle. Sie war nämlich die Fortsetzung der Heerstraße, die von der kleinen aber reichen Handelsstadt Schweinfurt nach Würzburg führte, um sich hier mit der via regia, die von Osten kam und nach Westen führte, zu vereinigen.

Den Abschluss der Eichhornstraße gegen die Semmelstraße bildete ein Tor, das im Mittelalter das Hauger Tor, nach Errichtung des Bürgerspitals vor dem Tore, vom 14. Jahrhundert ab, das Spitaltor genannt wurde.

Die Eichhornstraße hat ihren Namen von zwei uralten Höfen erhalten, die dort standen, vom „Hof zum roten Eichhorn“ und vom Hof „zum schwarzen Eichhorn“. Schon 1414 taucht dieser Hofname auf in einem Prozess, in dem Domherr Ytel Hiltmar gegen Johann Dytwin wegen eines Hofes zum Eichhorn klagt. Vielleicht gehörten beide Höfe damals unter diesem einheitlichen Namen zusammen.

Hier in diesem Teil der Eichhornstraße, um die Nummer 1, wurde um 1900 herum ein Geschäftsviertel mit hohen, modernen Geschäftshäusern geschaffen, die durch große, reich ausgestatte Schaufenster die Menschen anlockten, vor einigen Jahren war hier noch die Bayerische Hypotheken- und Wechselbank. Nebenan, um1987, auch die Bücherstube von Edith Hübner.

Auf der anderen Seite der Eichhornstraße, am Eingang dieser Straße im Haus Nr. 2 war das bekannte Spezialgeschäft für Reiseartikel und Lederwaren Michael Milz, das 1880 gegründet wurde. Das Schirm-Spezialgeschäft Franz Kreisel und später das Schuhhaus Scheubel befanden sich ebenfalls hier.

Die Zweigstelle Eichhornstraße der Bayerischen Vereinsbank (gegründet 1869), das ursprüngliche Richard Kirchner´sche Bankgeschäft, war eine Filiale der Bayerischen Handelsbank München, die im Jahre 1920 auf die Bayerische Vereinsbank überging.

An der Ecke zur Martinstraße fiel früher in der Eichhornstraße 2 a ein eigenartiger gotischer Bau mit Treppengiebel auf, der sich sonderbar an die Brandmauer eines hohen modernen Hauses anlehnte und dadurch eine beachtenswerte Bildwirkung schuf. Das Haus war ein Teil des Hofes Ollingen, der 1523 erwähnt wurde als Eigentum des Stiftes Neumünster. Später wurde hier die Filiale der Bayerischen Vereinsbank eingerichtet. Auch die Firma Blusen-Wohner, Blusen, Röcke, Stricksachen war um 1987 an dieser Stelle.

Der Hof Rettersheim in der Martinstraße 3 war ehemals Kanonikathof des Stiftes Neumünster. Er ging bei der Säkularisation in Privatbesitz über.

Der Hof Emeringen, ehemaliger Kanonikarshof des Stiftes Neumünster aus dem Jahre 1699 (bis 1802) in der Martinstraße 5wurde von Antonio Petrini erbaut. Er hat Hausteingliederung und ein reichgegliedertes Portal. Der Bau ist mit dem Wappen des Fürstbischofs Johann Philipp von Greifenklau und der Jahreszahl 1699 geschmückt. Die Hausmadonna um 1700 wurde von Balthasar Esterbauer geschaffen.

Text: Willi Dürrnagel

Kirchner Richard Bankgeschäft Foto: Willi Dürrnagel





Nachricht vom 7.2.11 16:56

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