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Polizeinews
 

Unterfränkische Verkehrsunfallstatistik 2010

Historische Tiefststände bei Toten und Verletzten – Unfallzahlen leicht gestiegen Überaus positiv kann das Polizeipräsidium Unterfranken auf die Unfallentwicklung im vergangenen Jahr zurück blicken. Wie die Verkehrsstatistik des Jahres 2010 deutlich macht, hat sich die erfreuliche Entwicklung im Bereich der Straßenverkehrssicherheit auch im vergangenen Jahr fortgesetzt. Anders als es die zunehmende Motorisierung und Mobilität erwarten lassen, zeigt sich bei den für die Verkehrssicherheit wichtigen Indikatoren eine deutliche Verbesserung. Bei den Toten und Verletzten gibt es historische Tiefststände zu vermelden, auch wenn die Gesamtzahl der Unfälle eine leicht steigende Tendenz aufweist. Damit hat sich auf den unterfränkischen Straßen eine ähnliche Entwicklung ergeben wie im gesamten Freistaat Bayern.

Nach den jetzt vorliegenden Zahlen ist es im Jahr 2010 auf den unterfränkischen Straßen zu 38.360 Verkehrsunfällen gekommen. Dies bedeutet gegenüber dem Vorjahr einen Anstieg um 5,2 %. Die Unfallstellen lagen in 57,6 % innerorts, 42,4 % außerorts. Die Unfälle mit den schwerwiegendsten Folgen ereigneten sich zumeist auf den Straßen außerhalb von Ortschaften. Die Zahl der Getöteten liegt hier bei knapp 75 %. Fast 24.000 Unfälle und somit 62,5 % sind so genannte Kleinunfälle.

Tote
Erneut deutlich rückläufig ist die Zahl derer, die in Unterfranken bei Verkehrsunfällen ihr Leben verloren haben. Nachdem im Jahr 2009 noch 81 Menschen ums Leben kamen, waren es im vergangenen Jahr noch 70 Personen, die bei Verkehrsunfällen gestorben sind. Gegenüber dem Jahr 2000, wo es noch 139 Verkehrstote gab, bedeutet dies eine Halbierung. Im Jahr 1980 hatte es sogar noch 317 Unfalltote gegeben. Interessant ist auch ein Langzeitvergleich bis zurück ins Jahr 1950. Damals gab es in Unterfranken 94 Verkehrstote, wobei die angemeldeten Fahrzeuge nur etwa zehn Prozent des heutigen Fahrzeugbestandes ausmachten.

Von den 70 Verkehrstoten starben 44 in Kfz, 14 als Fußgänger, neun als motorisierte Zweiradfahrer und drei als Fahrradfahrer. Unter den Unfallopfern waren ein Kind, vier Jugendliche, elf junge Erwachsene (18 – 24 Jahre) und 54 Erwachsene.

Verletzte
Auch bei den Verletzten hat sich die positive Entwicklung der letzten Jahre erfreulicherweise fortgesetzt. Gegenüber dem Jahr 2009 ist hier mit 6521 Verletzten noch einmal ein Rückgang von 4,6 % zu verzeichnen. Auch hier macht der Langzeitvergleich bis ins Jahr 2000 deutlich, dass trotz der wieder leicht gestiegenen Unfallzahlen immer mehr Unfallbeteiligte ohne Verletzungen davonkommen. Die Statistik weist in den vergangenen zehn Jahren einen deutlichen Rückgang um 28,7 % aus. Im Vergleich zum Jahr 1980, wo es bei Verkehrsunfällen auf Unterfrankens Straßen noch knapp über 11.000 Verletzte gab, ist sogar ein Rückgang von 41 % zu verzeichnen.

Sicherheitsgurt
Alarmierend ist die Erkenntnis, dass von den 70 Verkehrstoten des vergangenen Jahres elf Personen den Sicherheitsgurt nicht angelegt hatten. Auch bei 77 Schwerverletzten war der „Lebensretter Nr. 1“ nicht in Betrieb. Vermutlich hätte sich die Zahl der Toten und der Schwerverletzten bei ordnungsgemäß angelegten Sicherheitsgurten noch weiter verringert.

Schwere Verkehrsunfälle
Der schwerste Verkehrsunfall des Jahres 2010 hat sich am 19. November auf der Bundesstraße 286 bei Schwebheim, Lkr. Schweinfurt, ereignet. Ein Autofahrer war auf die Gegenfahrbahn geraten und dort mit einem entgegen kommenden Lastzug kollidiert. Dieser Lkw kam bei dem Ausweichmanöver ins rechte Bankett, schleuderte nach links, kippte um und begrub dabei einen mit vier Personen besetzten Pkw teilweise unter sich. In diesem Auto starben drei junge Leute im Alter von 17, 19 und 20 Jahren. Vier Unfallbeteiligte erlitten schwere und zwei weitere leichtere Verletzungen.

Zwei Todesopfer forderte am 15. Dezember ein tragischer Verkehrsunfall in Miltenberg. Ein Linienbus war bei Schnee- und Eisglätte auf einer abschüssigen Strecke ins Rutschen gekommen. In der Folge gelang es dem Fahrer nicht mehr, mit dem Omnibus der ursprünglichen Fahrtroute zu folgen. In einer leichten Linkskurve fuhr er geradeaus über Terrassen und einen Vorgarten, bevor der Bus eine ein Meter hohe Mauer eines Nachbaranwesens überfuhr. Danach prallte der Omnibus gegen ein Haus, durchschlug die Hausmauer und kam erst in der Erdgeschosswohnung zum Stehen. Während die Hausbewohner mit dem Schrecken davon kamen, wurden in dem Bus der Fahrer und der einzige Fahrgast, ein 16-jähriger Schüler, tödlich verletzt.

Unfallursachen
Bei den Unfällen, die Getötete bzw. Schwerverletzte zur Folge haben, hat sich hinsichtlich der Hauptunfallursachen im Jahr 2010 die Tendenz der Vorjahre fortgesetzt. Nach wie vor sind zu schnelles Fahren, Verstöße gegen das Rechtsfahrgebot, Missachtung der Vorfahrt bzw. des Vorranges, Fehler beim Abbiegen, Wenden, Ein- und Anfahren und Fehler beim Überholen die Faktoren, die die meisten Unfälle nach sich ziehen. Erfreulich ist, dass die Zahl der Unfälle, die im vergangenen Jahr auf Alkohol im Straßenverkehr zurückzuführen waren, weiter abgenommen hat.

Zwar ist zu schnelles Fahren weiterhin eine der Hauptunfallursachen, doch sind in diesem Bereich sowohl bei den Unfallzahlen als auch bei den Folgen Rückgänge zu verzeichnen. Die Unfälle, die sich wegen überhöhter bzw. nicht angepasster Geschwindigkeit ereignet haben, sind von 2092 auf 2033 (- 2,8 %) zurückgegangen. Die Zahl der dabei getöteten Verkehrsteilnehmer verringerte sich deutlich von 29 auf 16 (- 44,8 %). 14 von ihnen kamen außerorts und zwei innerorts ums Leben. Rückläufig waren die Zahlen auch bei den Verletzten. 1013 Menschen und somit 13,1 % weniger als 2009 trugen bei Geschwindigkeitsunfällen Verletzungen davon.

Dass sich weniger Geschwindigkeitsunfälle ereignet haben und auch weniger Tote und Verletzte zu beklagen sind, zeigt, dass die Arbeit der unterfränkischen Polizei bei der Bekämpfung der Unfallursache Geschwindigkeitsüberschreitung auch im vergangenen Jahr erfolgreich war. Bei Geschwindigkeitskontrollen, die verstärkt weiterhin mit der Laserpistole und Zivilfahrzeugen mit Videomesstechnik durchgeführt wurden, waren Beamte der unterfränkischen Polizei fast 22.000 Stunden im Einsatz. Dabei mussten knapp 56.000 Verkehrsteilnehmer gebührenpflichtig verwarnt ( = bis 35 Euro) und 25.500 angezeigt ( = ab 40 Euro) werden.

Fahren unter Alkoholeinfluss
Die positive Entwicklung bei der Unfallursache Alkoholeinfluss hat sich weiter fortgesetzt. Lediglich 491 mal ( - 10,4 %) und somit bei nur noch knapp 1,3 % der Unfälle hat die Polizei Alkohol als Ursache festgestellt. Bei Unfällen, die auf Trunkenheit im Verkehr zurückzuführen waren, verloren sieben Menschen und somit einer mehr als im Jahr 2009 ihr Leben. Die Zahl der Verletzten ging deutlich von 313 auf 257 ( - 17,9 %) zurück.

Dass die Zahl der unter Alkoholeinfluss verursachten Verkehrsunfälle weiter zurückgegangen ist, ist mit Sicherheit auch Ausfluss der in den vergangenen Jahren durchgeführten Kontrolltätigkeiten der Polizei. Hier zeigt sich, dass offensichtlich weniger Menschen unter Alkoholeinfluss am Straßenverkehr teilnehmen. In nur noch 2256 Fällen ( - 8,8 %) war der zulässige Promillewert überschritten. 325 mal war die Polizei rechtzeitig zur Stelle und konnte so verhindern, dass Autofahrer betrunken unterwegs waren.

Fahren unter Drogeneinfluss
Ebenfalls rückläufig waren im Jahr 2010 die Unfälle, bei denen die Fahrer Drogen konsumiert hatten. Bei nur noch 32 Unfällen ( - 28,9 %) war der Einfluss von Betäubungsmitteln unfallursächlich. Im Übrigen lag diese Zahl im Jahr 2001 schon einmal bei 91. Zwei Personen wurden bei diesen Unfällen getötet. Die Zahl der Verletzten hat sich mit 17 gegenüber dem Jahr 2009 halbiert. Die vielen Kontrollen im Bereich des Fahrens unter Drogeneinfluss zeigen offenbar deutliche Wirkung. Nur noch 741 unter Drogeneinfluss stehende Fahrer ( - 16,4 %) musste die Polizei aus dem Verkehr ziehen. Auch in diesem Bereich werden weiterhin gezielte Kontrollen stattfinden.

Risikogruppen
Junge Erwachsene
Der Anteil der Unfälle mit schuldhafter Beteiligung der jungen Erwachsenen (18 – 24 Jahre) hat sich 2010 kaum verändert. Er lag leicht ansteigend bei 17,9 % des Gesamtunfallaufkommens (ohne Kleinunfälle). Bei den Unfallfolgen ist ein leichter Rückgang zu verzeichnen. Die Zahl der Getöteten ging von elf auf neun Personen zurück. 1183 dieser Personengruppe erlitten Verletzungen. Dies bedeutet ein Minus von 2,23 %. Die Zahlen belegen, dass dieser Personenkreis, der nur ca. neun Prozent der Gesamtbevölkerung ausmacht, nach wie vor eine der Hauptrisikogruppen darstellt. Die gefährlichste Stunde, in der junge Erwachsene verunglücken, ist von Samstag auf Sonntag zwischen 03.00 und 04.00 Uhr.

Dass sich die Beteiligung junger Leute am Unfallgeschehen auf einem deutlich niedrigeren Niveau als noch vor einigen Jahren hält, ist neben der Fahrerlaubnis auf Probe auch auf die positiven Erfahrungen mit dem „Begleiteten Fahren mit 17“ zurückzuführen. Jugendliche Autofahrer, die eine Begleitperson an ihrer Seite hatten, haben nur verschwindend wenige Unfälle verursacht. Auch die umfangreichen Präventionsmaßnahmen der Polizei tragen sicherlich dazu bei, dass die Beteiligung junger Leute am Unfallgeschehen gegenüber dem positiven Ergebnis des Vorjahres kaum verändert ist.

Senioren
Rund ein Fünftel der unterfränkischen Bevölkerung ist heute über 65 Jahre alt. Der demografische Wandel rückt das Thema Senioren im Straßenverkehr stärker in den Fokus. Trotz des hohen Bevölkerungsanteils waren ältere Menschen nur an 6,3 % aller Unfälle in Unterfranken beteiligt. Allerdings sind 15 Senioren getötet worden. Das bedeutet, dass 22 % aller Verkehrsunfalltoten über 65 Jahre alt sind. Allerdings hatten im Jahr zuvor noch 21 Senioren ihr Leben auf unterfränkischen Straße verloren. Die Zahl der bei Unfällen verletzten älteren Menschen ging von 549 auf 500 (- 8,9 %) zurück. Senioren sind zumeist als Fußgänger geschädigt.

Motorradunfälle
Bei den motorisierten Zweiradfahrern haben die Unfälle von 616 auf 551 (- 10,5 %) abgenommen. Die Zahl der getöteten Fahrer von Krafträdern ging von zehn auf sieben zurück. Auch bei den Verletzten ergibt sich bei 482 Personen ein hoher Rückgang um 13,9 %.

Unfälle mit Beteiligung von Fahrradfahrern
Die Zahl der Unfälle, an denen Radfahrer beteiligt waren, ging um 12,5 % auf 870 zurück. Nur noch drei Fahrradfahrer kamen ums Leben, nachdem im Jahr zuvor diese Zahl noch bei acht lag. Die Zahl der Verletzten sank um 7,2 % auf 813 Personen.

Unfälle auf Autobahnen
Auf den 368 Bundesautobahnkilometern, die von der unterfränkischen Polizei betreut werden, haben sich 2010 deutlich mehr Verkehrsunfälle ereignet. Die entsprechende Zahl stieg von 3943 auf 4605 (+ 16,8 %). Erfreulicherweise spiegelt sich diese steigende Tendenz bei den schweren Unfallfolgen nicht wider. 15 Menschen und damit einer weniger als 2009 verloren bei Unfällen auf den unterfränkischen Autobahnen ihr Leben. Nur noch 645 Personen und somit 11,27 % weniger als 2009 trugen Verletzungen davon.

Die erhöhten Unfallzahlen sind in erster Linie auf eine Zunahme der Kleinunfälle insbesondere in den Baustellenbereichen der hochbelasteten BAB A3 zurückzuführen. Diese Unfälle hatten somit kaum Einfluss bei den schwerwiegenden Unfallfolgen. Somit erklärt sich auch, dass es trotz deutlich gestiegener Unfallzahlen weniger Tote und Verletzte gab.

Schulwegunfälle
Nach rückläufigen Tendenzen seit 2007 haben sich im vergangenen Jahr wieder mehr Schulwegunfälle ereignet. Die Zahl ist von 43 auf 60 (+ 39,5 %) angestiegen. Erfreulich ist, dass bei Schulwegunfällen erneut niemand ums Leben kam. Die Zahl der Verletzten ist dagegen von 92 auf 60 (- 34,8 %) zurückgegangen. Hier hatten zwei Unfälle mit vollbesetzten Schulbussen im Jahr 2009 für einen deutlichen Anstieg gesorgt. 39 der Verletzten waren Fußgänger und 16 Radfahrer.

Schwerverkehr
Im Bereich des Schwerverkehrs sind die Unfallzahlen um 12,8 % auf 2206 angestiegen. Dabei verloren vier Lkw-Fahrer und somit einer weniger als im Vorjahr ihr Leben. 198 Lkw-Insassen trugen Verletzungen davon. Dies bedeutet einen Anstieg um 18,6 %.

Wildunfälle
Die Zahl der Wildunfälle hat um 6,9 % auf 6209 zugenommen. Getötet wurde dabei erfreulicherweise niemand, nachdem es hier im Jahr 2009 noch zu einem tödlichen Unfall gekommen war. Bei Wildunfällen wurden 63 Menschen und somit 19,2 % weniger verletzt.

Fazit:
Dass die Straßenverkehrssicherheit auch in Unterfranken schon seit Jahren eine überaus positive Entwicklung nimmt, ist auch im Jahr 2010 u.a. wieder auf die konsequenten Bemühungen der unterfränkischen Polizei zurückzuführen. Die dabei erzielten Erfolge zeigen sich analog der Entwicklung im Freistaat vor allem bei den historischen Tiefstständen im Bereich der Verkehrstoten und Verletzten, wenngleich die Gesamtunfallzahlen eine leichte Steigerung aufweisen.

Wie sich konsequente Kontrolltätigkeit auszahlt, lässt sich auch im vergangenen Jahr am deutlichsten bei den rückläufigen Zahlen im Bereich der Unfallursachen überhöhte Geschwindigkeit und Fahren unter Alkoholeinfluss ablesen. Die unterfränkische Polizei sieht sich hier in ihren Maßnahmen bestätigt und setzt aufgrund der überaus positiven Erfahrungen auf die konsequente Fortsetzung des „Laserkonzeptes“. Zu den flächendeckend eingesetzten Laserpistolen sind auch Zivilfahrzeuge mit Videomesstechnik präsidialweit im Einsatz. Investitionen in moderne Technik haben zu einer deutlichen Qualitätssteigerung bei der Verkehrsüberwachung geführt. Vorrangig werden durch diese Fahrzeuge insbesondere auf den Autobahnen nach dem Motto „Qualität vor Quantität“ schwerwiegende Verstöße auf dem gesamten Streckennetz verfolgt. Ihr Einsatz erfolgt insbesondere an Unfallschwerpunkten.

Obwohl sich beim Kampf gegen den Alkohol im Straßenverkehr bereits deutliche Erfolge eingestellt haben, wird dieser Bereich für die unterfränkische Polizei auch weiterhin einen Schwerpunkt darstellen. Nur so ist gewährleistet, dass die erfreuliche Entwicklung der letzten Jahre auch in Zukunft anhält..

Im Bereich der Unfallursache Fahren unter Drogen- bzw. Medikamenteneineinfluss unter Drogeneinfluss ist aufgrund der Verfügbarkeit illegaler Drogen und der Konsumgewohnheiten weiterhin von einem hohen Dunkelfeld auszugehen. Dem hat die unterfränkische Polizei auch im vergangenen Jahr durch die konsequente Fortsetzung des Konzeptes „Drogenkonsum im Straßenverkehr“ entgegengewirkt. In jeder unterfränkischen Polizeidienststelle stehen speziell ausgebildete Beamte als Multiplikatoren zur Verfügung, die ihr Wissen bei der Erkennung von unter Drogen- bzw. Medikamenteneinfluss stehenden Verkehrsteilnehmern an ihre Kollegen weitergeben. Bewährt hat sich die Zusammenarbeit der Polizei mit den Kreisverwaltungsbehörden, wenn es darum geht, Drogenkonsumenten die Fahrerlaubnis auf dem Verwaltungsweg zu entziehen.

Die gezielten Kontrollen des gewerblichen und privaten Personen- und Güterverkehrs wurden auch im Jahr 2010 mit unvermindert hohem Personalansatz fortgesetzt. Dabei wurden erneut schwerste Mängel an Bremsen, Reifen, Rahmen u.a. festgestellt. In Bayern wird zur Kontrolle des Schwerverkehrs künftig flächendeckend eine neue Software eingesetzt, mit der die Fahrtenschreiber der Lkw beweissicher an Ort und Stelle ausgelesen werden können. Dies erleichtert die Überwachung der vorgeschriebenen Lenk- und Ruhezeiten erheblich.

Nicht nachlassen wird die unterfränkische Polizei auch im Jahr 2011 bei ihrer Arbeit, wenn es darum geht, die Jüngsten mit den Gefahren im Straßenverkehr vertraut zu machen. In diesem Bereich leisten Verkehrserzieher bereits seit Jahren wertvolle Arbeit in Kindergärten und Schulen. So wurden z.B. 12.600 Schüler von Polizeibeamten entsprechend beschult. Knapp 12.000 Schülerinnen und Schüler legten erfolgreich die Radfahrprüfung ab. Dass diese Arbeit Früchte trägt, lässt sich auch an dem Umstand ablesen, dass bei Schulwegunfällen in Unterfranken schon seit Jahren kein Kind mehr tödliche Verletzungen erlitten hat.

Die Verkehrssicherheitskampagne des Bayerischen Staatsministeriums des Innern „Sicher und Fair im Straßenverkehr“ hat ihr Ziel, die Zahl der Verkehrstoten in Bayern im Zeitraum von 2007 bis 2012 um mindestens ein Fünftel zu reduzieren, bereits vorzeitig erreicht. Trotzdem wird auch die unterfränkische Polizei mit ihren Anstrengungen nicht nachlassen, damit diese positive Entwicklung weiter anhält. Erfreulich ist die Feststellung, dass Appelle an die Verkehrsteilnehmer, durch umsichtiges und vernünftiges Verhalten im Straßenverkehr ihren Teil zur Erhöhung der Sicherheit auf unseren Straßen beizutragen, oft auf offene Ohren stoßen.

Zu den großen Events, bei denen das Thema Verkehrssicherheit an oberster Stelle steht, zählt auch im Jahr 2011 der unterfränkische Verkehrs- und Sicherheitstag, der diesmal am 05.Juni in Karlstein am Main, Lkr. Aschaffenburg, stattfindet. Zu dieser Veranstaltung, bei der neben viel Information auch viel Unterhaltung für Groß und Klein geboten sein wird, lädt die unterfränkische Polizei die Bevölkerung bereits jetzt sehr herzlich ein.

Nachricht vom 24.2.11 16:37

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