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Polizeinews
 

Giebelstadt, Lkr. Würzburg

Kupferdiebe immer dreister Polizei bittet Bevölkerung um Mithilfe Kupferdiebstähle be-schäftigen immer mehr auch die unterfränkische Polizei. Dass die Täter dabei immer dreister vorgehen und z. B. auch vor Arbeiten in luftiger Höhe nicht zurückschrecken, macht ein Fall vom vergang-enen Wochenende deutlich, als Unbekannte das Kupfer-dach einer Kirche auf dem ehemaligen Air-Base-Gelände in Giebelstadt entwendeten. Die Diebe ergaunerten hierbei mehr als 1.000 Quadratmeter Kupferblech. Allein der Beuteschaden dürfte etwa 60.000 Euro betragen. Da die Anzahl der Kupferdiebstähle ein immer größeres Ausmaß annimmt, bittet die Polizei unterfrankenweit um erhöhte Aufmerksamkeit und Mithilfe der Bevölkerung.

Im aktuellen Fall gelangten die Täter nach ersten Erkenntnissen von der Ostseite her auf das seit dem Abzug der amerikanischen Streitkräfte leerstehende weitläufige Kasernengelände. Nachdem sie eine massive Eisenkette durchtrennt hatten, konnten die Täter ein Zugangstor im Bereich der ehemaligen Standortverwaltung öffnen und sich nahezu ungehindert auf dem Areal nach „Brauchbarem“ umsehen. Im Anschluss entfernten sie die Kupfereindeckungen des Kirchendaches und des Kirchturms. Auch ein weiteres Gebäude auf dem Flugplatzgelände suchten die Unbekannten heim. Von der ehemaligen Truppenküche wurde die Kupferverblendung des Daches mit Dachrinne entfernt.

Die Demontage und der Abtransport des Kupfers dürfte nicht unbemerkt erfolgt sein, da die Abbrucharbeiten sicherlich mehrere Stunden in Anspruch genommen haben und die Menge des entwendeten Materials für einen Transport mittels Lastkraftwagen spricht. Zudem müssen die Täter mit Leitern oder Hebebühnen gearbeitet haben, um die Kupferbleche aus teils luftiger Höhe zu entwenden. Die Kriminalpolizei Würzburg erhofft sich deshalb zur Aufklärung des Falles Hinweise aus der Bevölkerung.

Personen, die im Bereich des ehemaligen Militärflugplatzes verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben, werden gebeten, sich unter Tel. 0931/457-1732 mit der Kripo in Verbindung zu setzen. Insbesondere Hinweise auf Lastkraftwagen oder größere Anhänger, mit denen das Diebesgut transportiert worden sein könnte, sind von großer Bedeutung. Da auch die missbräuchliche Verwendung „regulärer“ Firmenfahrzeuge durch die Diebe nicht auszuschließen ist, können auch augenscheinlich unverdächtige Fahrzeuge mit der Tat in Verbindung stehen.

Dieser aktuelle Fall reiht sich ein in eine ganze Anzahl von ähnlich gelagerten Buntmetalldiebstählen im Bereich Unterfranken. Die aktuellen Rohstoffpreise steigern offensichtlich die Attraktivität jeder Art von Metall bei den Langfingern. Übten früher überwiegend Gold- und Silberschmuck eine nahezu magische Anziehungskraft auf Gauner und Diebe aus, finden heute schon eine Kupferdachrinne oder ein Stromkabel Anklang bei den Tätern. Hierbei scheuen die Gesetzesbrecher auch nicht körperliche Anstrengung oder Unwägbarkeiten bei der Tatausführung. Wie der aktuelle Fall eindrücklich beweist, werden selbst Arbeiten in luftiger Höhe und die Demontage ganzer Dächer zur Erlangung der Beute in Kauf genommen.

Allein in Unterfranken wurden seit Jahresbeginn über 120 Buntmetalldiebstähle polizeilich registriert. Dies stellt im Vergleich zu den Vorjahren (2005 weniger als 30 Fälle, 2006 weniger als 80 Fälle) eine erhebliche Steigerung dar und ist - neben der Dreistigkeit der Täter - Anlass für die unterfränkische Polizei, diesem Phänomen entschieden entgegen zu treten.

Hierzu wird auch die Bevölkerung um aktive Mithilfe gebeten. Die Polizei bittet in diesem Zusammenhang um Mitteilung - in Eilfällen über Notruf 110 -, wenn Wahrnehmungen gemacht werden, die in Zusammenhang mit Kupferdiebstählen stehen können. Da nicht ausgeschlossen werden kann, dass die Täter in Teilbereichen wohl auch „konspirativ“ vorgehen, in dem sie „echte“ Monteurkleidung bei der Tatausführung tragen sowie „offizielle“ Firmen-Lkw verwenden, ist auch bei vermeintlich offiziellen Abbrucharbeiten ein gesundes Misstrauen anzuraten.

Natürlich sucht die Polizei auch engen Kontakt zu den Anlaufstellen der Metalldiebe in Form von z. B. Altmetall- und Schrotthändlern, um diese vor dem Ankauf vermeintlicher Diebesware zu warnen. Auch die Metallhändler werden in diesem Zusammenhang gebeten, möglichst umgehend die Polizei zu informieren, wenn ihnen Hehlerware angeboten wird.

Die Diebstähle von Buntmetall verteilen sich über den gesamten Regierungsbezirk; aus polizeilicher Sicht muss deshalb überall mit dem Auftreten der Diebe gerechnet werden. Auch die bisher angegangenen Tatobjekte lassen keine grundsätzliche Eingrenzung zu. Rohbauten, Abbruchgebäude, Mauerabdeckungen und Dachrinnen von Wohngebäuden sind nur Beispiele für einige der heimgesuchten Örtlichkeiten. Ein besonderes Augenmerk haben die Langfinger jedoch offensichtlich auf abgelegene Kirchen und Friedhöfe gelegt. Wenig Erleichterung spendet hier den Betroffenen die Erkenntnis, dass es sich um kein unterfränkisches Phänomen handelt, sondern auch benachbarte Bereiche betroffen sind und diese Entwicklung im Kontext eines bundesweiten Trends zu sehen ist .



Quelle: Polizeipräsidium Unterfranken

Nachricht vom 14.11.07 13:22

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