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Neuer Name zum Gedenken

Zwölf Nachkommen von Max St .

Die Juristische Fakultät hat den Gewölbekeller in der Alten Universität in „Max Stern-Keller“ umbenannt. Sie erinnert damit an den jüdischen Geschäftsmann Max Stern, der dort bis zu seiner Flucht vor den Nationalsozialisten einen Weinkeller betrieben hatte. Sie erstrecken sich über eine Länge von 700 Metern: Die Kellerräume unter der Alten Universität in der Domerschulstraße. Ende der 1920er-Jahre hatte der jüdische Weinhändler Max Stern den Keller gepachtet, um dort in 500 Holzfässern etwa eine Million Liter Wein einzulagern.
Max Stern war ein respektierter Geschäftsmann und Philanthrop, er liebte Deutschland und diente im Krieg von 1914 bis 1918 als Proviantinspektor. Schwere antisemitische Anfeindungen zwangen Max Stern jedoch, sein Heimatland zu verlassen. Zusammen mit seiner Frau Toni und den Töchtern Ingeborg, Ursula und Margaret flüchtete er im Oktober 1938, kurz vor der Reichspogromnacht, in die USA.
Auf seine Geschichte wurde die Juristische Fakultät der Universität Würzburg im vergangenen April wieder aufmerksam. Auf Einladung der Stadt waren zahlreiche ehemalige jüdische Mitbürger an den Main gereist. Im Rahmen dieses Besuchs besichtigten sie auch den ehemaligen Weinkeller unter der Alten Universität. Für die Fakultät war dieser Besuch Anstoß, dem Gewölbekeller, der künftig als Cafeteria den Studierenden zur Verfügung stehen wird, den Namen „Max Stern-Keller“ zu geben.
Eine passende Gelegenheit hatte sich dafür jetzt ergeben: Im Rahmen der Examensfeier am 14. September wurde der Gewölbekelle unter dem Westflügel der Alten Universität in „Max Stern-Keller“ umbenannt – im Beisein einer Reihe von Nachfahren Max Sterns. Ursula Alberg und Margaret Roth, seine Töchter, sowie – stellvertretend für die bereits verstorbene Tochter Ingeborg Dorr – seine Enkelin Barbara Kalmans waren zusammen mit ihren Familien eigens aus den USA nach Würzburg gekommen.
Bei der feierlichen Umbenennung stellten Oberbürgermeister Georg Rosenthal, Professor Eric Hilgendorf, Dekan der Juristischen Fakultät, und Margaret Roth die Verdienste Max Sterns für seine Heimatstadt heraus. Im Gewölbekeller wurden Gedenktafeln angebracht, um an ihn zu erinnern.
Bei dem kurzen Besuch soll es nicht bleiben: Die Juristische Fakultät plant, die Kontakte zur Familie Stern zu intensivieren. Einige ihrer Mitglieder sind erfolgreiche Anwälte und haben angeboten, Praktikums- oder Referendariatsplätze für Studierende und Absolventen der Universität Würzburg zur Verfügung zu stellen.








Nachricht vom 25.9.12 23:26

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