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Das Martin-von-Wagner-Museum feiert

Zum Jubiläum öffentlicher Festakt mit Minister Goppel Vor 150 Jahren, am 7. De-zember 1857, unterzeichnete Johann Martin von Wagner die Schenkungsurkunde, mit der er der Universität Würzburg seinen Kunstbesitz übereignete. Dieses Jubiläum feiert das nach dem Kunstsammler benannte Museum der Universität am Dienstag, 4. Dezember, ab 18 Uhr mit einem öffentlichen Festakt in der Neubaukirche.
Auf die Begrüßung durch Professor Ulrich Sinn, den geschäftsführenden Vorstand des Museums, folgen Grußworte von Bayerns Kunst- und Wissenschaftsminister Thomas Goppel, von Oberbürgermeisterin Pia Beckmann und Universitätspräsident Axel Haase. Anschließend spricht der Kunsthistoriker Professor Stefan Kummer, Leiter der Neueren Abteilung des Wagner-Museums. Er führt in die Sonderausstellung ein, die das Museum zu seinem Jubiläum zeigt. Die Schau gibt Einblick in die facettenreiche Kunstsammlung des Mäzens Martin von Wagner; sie ist vom 5. Dezember bis 24. Februar zu sehen (Bericht in der kommenden Ausgabe von Uni-Intern).
Nach einem musikalischen Zwischenspiel – gestaltet von Verena Fischer (Traversflöte), Stefan Fuchs (Barockcello) und Henrike Seitz (Cembalo) – ist dann Professor Raimund Wünsche an der Reihe: Der Direktor der Staatlichen Antikensammlung und Glyptothek in München hält den Festvortrag. Im Anschluss an den Festakt können die Gäste bei einem Empfang einen ersten Blick in die Sonderausstellung „Johann Martin von Wagner – Künstler, Sammler und Mäzen“ werfen. Die Schau verteilt sich auf beide Abteilungen des Museums im Südflügel der Residenz.

Zur Geschichte des Martin-von-Wagner-Museums

Die kunstgeschichtliche Sammlung der Universität Würzburg geht bis in das ausgehende 18. Jahrhundert zurück. Ihre Ausgestaltung im Sinne eines „Akademischen Kunstmuseums“ erfolgte seit 1832, später wurden die Lehrstühle für Archäologie und Kunstgeschichte an das Museum angebunden. 1837 dann wurde das Universitätsmuseum auf Geheiß König Ludwigs I. für die Öffentlichkeit geöffnet. Seitdem nimmt es – als das erste und älteste Würzburger Museum – einen über die Universität hinausreichenden Bildungsauftrag wahr.
Von Anfang an erfreute sich das Museum, das anfänglich als „Ästhetisches Attribut“ bezeichnet wurde, der Förderung durch private Stifter, die die Bestände beider Abteilungen mit großzügigen Schenkungen rasch anwachsen ließen. Dieser Zuspruch von außen dauert bis heute an. Die Stiftung Martin von Wagners jedoch nimmt innerhalb dieser Tradition in jeder Hinsicht eine Sonderstellung ein: Der Kunstbesitz des gebürtigen Würzburgers umfasste, abgesehen von Gemälden und Skulpturen, weit über 10.000 Handzeichnungen, mehr als 20.000 Kupferstiche und über 250 Kupferstichbände. Seine Antikensammlung bestand aus circa 300 Objekten, vor allem aus griechischen und römischen Marmorarbeiten, aus Terrakotten, Gläsern und ägyptischen Stücken.
Ein Kernelement seiner Stiftung stellte der mit 42.500 Gulden ausgestattete Stiftungsfonds dar, aus dessen Erträgen großzügig besoldete Studien- und Fortbildungs-Stipendien für junge fränkische Künstler finanziert wurden. Ferner waren die Mittel zum Ausbau der Museumsbestände bestimmt. Dieser Finanzquelle, die über sechs Jahrzehnte hinweg ergiebig war, verdankt vornehmlich die Antikenabteilung ihr Anwachsen zu einer auch international bedeutsamen Sammlung griechischer Vasen. Die Inflation von 1923 und die Währungsreform von 1948 ließen jedoch das Stiftungskapital auf einen heute kaum noch wahrnehmbaren Wert schmelzen.
Die Bombennacht des 16. März 1945 traf Stadt und Universität Würzburg auf das Schwerste. Auch das Martin-von-Wagner-Museum blieb nicht verschont. Zwar wurden die meisten Originalwerke gerettet, doch gab es auch erhebliche Verluste zu beklagen. Aus dem ursprünglichen Bestand der Neueren Abteilung fehlen seither unter anderem Tausende von Druckgrafiken italienischer und niederländischer Künstler des 16. bis 18. Jahrhunderts, darunter circa 130 Rembrandt-Radierungen. Die Antikenabteilung verlor ihre bedeutende Münzsammlung. Am schwersten aber wog der Verlust ihrer Sammlung von Gipsabgüssen nach antiken Werken – sie war eine der ältesten und umfangreichsten Sammlungen ihrer Art mit zahlreichen Unikaten.
Seit 1963 hat das Wagner-Museum seine Räume im Südflügel der Würzburger Residenz; die finanzielle Grundausstattung erfolgt über den Haushalt der Universität. Bei seiner Öffentlichkeitsarbeit erfreut sich das Museum der Förderung durch Bürger und Firmen der Region. Der Museumsarbeit kommen zwei Stiftungen zu Gute: der 1967 vom Bankhaus Reuschel & Co eingerichtete Reuschel-Fonds und seit 2006 der speziell an die Antikenabteilung gerichtete Margarete-Gundlach-Fonds in der Wilhelm-H.-Ruchti-Stiftung


Das Martin-von-Wagner-Museum heute

Gemessen an seinem Umfang und dem Rang seiner Kunstwerke ist das Martin-von-Wagner-Museum auf dem europäischen Kontinent ohne Parallele und gehört im weltweiten Vergleich zur Spitzengruppe der universitären Kunstsammlungen. Die Sammlungen sind auf vielfältige Weise in die Lehre und Forschung der Klassischen Archäologie und der Kunstgeschichte eingebunden. Beide Lehrstühle treten jährlich mit Sonderausstellungen in Erscheinung; sie kooperieren außerdem mit den örtlichen Museen, Schulen und weiteren kulturellen Einrichtungen. Die Einbindung der Studierenden in die Öffentlichkeitsarbeit hat vor 16 Jahren zur Gründung der Studentischen Museumsinitiative geführt, die inzwischen als eingetragener Verein ein kraftvolles Element in der Museumsarbeit darstellt.
Neuere Abteilung
Die Gemäldesammlung ist zu großen Teilen eine Studiensammlung, umfasst aber auch viele Meisterwerke. Vertreten sind vor allem Bilder deutscher, italienischer und niederländischer Meister vom 14. bis zum 20. Jahrhundert. Die bekanntesten Werke sind einige niederländische Stilleben und mehrere Gemälde von Giovanni Battista Tiepolo. Sehr bedeutend sind auch die raren Werke der Würzburger Malschule des 15. Jahrhunderts.
In der Skulpturensammlung befinden sich vorwiegend deutsche Plastiken vom 15. bis zum 20. Jahrhundert, darunter bekannte Werke Tilman Riemenschneiders. Von hohem Rang ist die Sammlung von rund 16.000 Handzeichnungen. Darunter sind insbesondere die Zeichnungen italienischer Meister des 16. und 17. Jahrhunderts, der Tiepolo und vieler Würzburger Hofkünstler des 18. Jahrhunderts bemerkenswert. Als herausragend gilt auch die Skizzenbuchsammlung. Ein besonderes Merkmal der Graphischen Sammlung ist nicht zuletzt, dass sie viele Künstlernachlässe umfasst.
Antikenabteilung
Die Antikenabteilung vereinigt Kunstwerke vom 4. Jahrtausend vor Christi Geburt bis in die frühbyzantinische Zeit des 5. Jahrhunderts nach Christus. Ihr Bestand ermöglicht es, die von wechselseitiger geistiger und künstlerischer Beeinflussung geprägte Entwicklung der Kulturen des Mittelmeerraums zu veranschaulichen. Der Fundus umfasst Zeugnisse der Kykladenkultur des 3. Jahrtausends, aus Anatolien und dem Iran; ein reicher Bestand beleuchtet die etruskische Kultur. Die ägyptische Sammlung hat durch Schenkungen aus jüngerer Zeit eine Bereicherung erfahren, so dass sich mit ihr die ägyptische Totenreligion dokumentieren lässt.
Das Herzstück der Antikenabteilung bildet die umfangreiche Sammlung griechischer Vasen, darunter einzigartige Meisterwerke von höchster Qualität und Originalität aus dem 6. bis 4. Jahrhundert vor Christus. In seiner künstlerischen Qualität und mit seiner Ikonographie gehört der Würzburger Vierjahreszeiten-Altar zu den Schlüsselwerken der römischen Kunst.
Bildnis von Martin von Wagner, 1836
Bildnis von Martin von Wagner, 1836. Quelle: Martin-von-Wagner-Museum



Quelle: Universität Würzburg








Nachricht vom 27.11.07 19:11

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