Partner Seiten
Webhosting
Webhosting Domain ab 1,79 Euro/M PHP5, MySQL5,

Webktalog - Verzeich.
Kostenfreies Webv-erzeichnis

Frankentipps.de
Das Veranstaltungs-portal für Franken
Frankentipps.de

Webdesign
Portalscripte und Webdesign

Stadt Würzburg
Internetauftritt - Stadt Würzburg Würzburg

Datenschutz
etracker more than analytics

Werbung 

ticker5

Chemie-Symposium: Moschus und mehr

Chemiker Steffen Dörrich lä .

Sie experimentieren mit Duftstoffen und leuchtenden Molekülen, sie tüfteln an neuen Arzneistoffen und an Materialien für die Regeneration von Körpergeweben. Wie vielfältig die Forschung in der Würzburger Chemie und Pharmazie ist, zeigte das Symposium Chem-SyStM.
Steffen Dörrich kann das Objekt seiner Forschung ganz leicht an den Mann bringen. Der Chemie-Doktorand zückt einfach einen Teststreifen und lässt alle Neugierigen daran schnuppern: So also riecht reiner Moschusduft, ein wichtiger Grundstoff in der Kosmetikindustrie. Echter Moschus stammt aus der Bauchspeicheldrüse eines Hirschs. Steckt der Duft jedoch in einem Parfüm, ist er immer synthetisch hergestellt.
„Über die Rezeptoren, an denen der Moschusduft in der Nase des Menschen andockt, ist nicht so viel bekannt“, sagt Dörrich. Das will er in seiner Doktorarbeit ändern: Im Arbeitskreis von Professor Reinhold Tacke synthetisiert er darum Moleküle, die dem echten Moschusduft ähneln. Dann wird gemessen, wie die Rezeptoren auf die unterschiedlichen Moleküle reagieren – das lässt Rückschlüsse auf ihre Beschaffenheit zu.

Über Themen für Bachelor-Ar .

Rund 100 Poster zeigen Vielfalt
Doktorand Dörrich stellte seine Arbeit am 4. Dezember auf der Chem-SyStM vor, dem Symposium der Chemiestudierenden in Mainfranken: mit einem Kurzvortrag im Hörsaal und mit einem Poster auf dem Flur des Chemiezentrums. Dort gab es insgesamt rund 100 Poster zu sehen, dazu kamen elf Kurzvorträge. Das bot den zahlreichen Besuchern – vorwiegende Studierende und Dozenten – einen guten Überblick über die Vielfalt der Forschung an der Fakultät für Chemie und Pharmazie der Uni Würzburg.
Seidenprotein für die Pharmazie
Vor ihrem Poster steht auch Vera Kohl, Doktorandin in der Pharmazie bei den Professoren Lorenz Meinel und Oliver Germershaus. Sie arbeitet mit einem Protein, das aus dem Kokon von Seidenraupen stammt: Das so genannte Seidenfibroin eignet sich sehr gut, um empfindliche Arzneistoffe zu verpacken und im Körper über längere Zeit genau dort freizusetzen, wo sie wirken sollen.
„Mit Wachstumsfaktoren für die Regeneration von zerstörtem Knochen- und Knorpelgewebe funktioniert das schon sehr gut“, erklärt die Pharmazeutin. Sie selbst untersucht aber grundlegende Dinge: Wie interagieren Seidenfibroin und Proteinwirkstoffe eigentlich miteinander und wie kann man diese Wechselwirkung steuern? Diesen Fragen geht sie anhand von Modellproteinen wie Protamin auf den Grund.
Polypeptoide als Packmaterial
Auf einem ähnlichen Gebiet forscht Corinna Fetsch. Sie ist erst vor einigen Wochen von Dresden nach Würzburg gekommen, zusammen mit Professor Robert Luxenhofer, an den Lehrstuhl für Chemische Technologie der Materialsynthese. Hier setzt sie ihre Doktorarbeit über polymere Funktionswerkstoffe fort.
Die Chemikerin befasst sich mit Polypeptoiden. Das sind sehr große Moleküle, die sowohl aus wasserlöslichen als auch aus fettlöslichen Anteilen bestehen. Das Ziel ihrer Arbeit: Sie will diese Moleküle so geschickt designen, dass sie sich als Verpackung und Transportmittel für pharmazeutische Wirkstoffe eignen, etwa für die Krebstherapie.
Vernetzung in der Fakultät fördern
„Das Symposium soll es den Studierenden ermöglichen, ihre Forschung zu präsentieren und Schnittstellen mit anderen Arbeitsgruppen der Fakultät zu erkennen“, so Andreas Hartung. Er ist Vorsitzender des Würzburger Jungchemikerforums, das die Chem-SyStM bereits zum vierten Mal organisiert hat.
Die Veranstaltung dürfte ihr Ziel erreicht haben: Insgesamt 400 Besucher kamen, bei den Kurzvorträgen war der Hörsaal mit über 150 Zuhörern gut gefüllt, an den Posterwänden herrschte Andrang. Um auch möglichst vielen Studierenden den Besuch der Chem-SyStM zu ermöglichen, hatte die Fakultät den Nachmittag „dankenswerter Weise von Lehrveranstaltungen freigeräumt“, so Hartung.
Für den Abendvortrag über „Fliegerbomben, Wassermienen und Selbstlaboraten“, hatten die Jungchemiker Oliver Kinast vom Landeskriminalamt Kiel als Gastredner gewonnen. Er schaffte es, auf unterhaltsame Weise vor den Gefahren zu warnen, die von Sprengstoffen aller Art ausgehen.
Elf Preise vergeben
Am Ende gab es Preise für die besten Poster und Kurzvorträge. Den Preis für den besten „Appetizer-Vortrag“ erhielt Philipp Matthes, der über farbige Hybridmaterialien forscht. In der Kategorie „Anorganische Chemie und Materialwissenschaften“ wurden die Poster von Thomas Sowik und Larissa Meyer sowie das Gemeinschaftsposter von Philipp Bissinger und Jan Mies prämiert.
In der Kategorie „Organische Chemie und Biochemie“ erhielten Nadja Bertleff , Johannes Auerswald und Claudia Steinert den Posterpreis. Aus der Pharmazie und Lebensmittelchemie wurden Jan Fuchs und Jan Glaser ausgezeichnet. Christof Walter, Florian Kanal und Florian Späth schließlich waren die Posterpreisträger in der Kategorie „Physikalische und Theoretische Chemie“.

Die Preisträger der Chem-SyStM mit den Juroren (von links) Patrick Nürnberger, Michael Decker, Viktoria Däschlein-Geßner, Jens Schmitz, Todd Marder, Oliver Germershaus, Ingo Fische Bild vergrößern





Nachricht vom 11.12.12 18:43

Werbung 
Werbung 
Nachrichten von unser würzburg.de

Regio - Lexikon A-Z
- Mehr aus unserer Region

Lieferservice Online
- Lieferservice aus WÜ

Kino TV

Die aktuellen Top- Kinofilme der Woche. Aktuelle Szene, Interviews und einen Blick hinter die Kulissen. Zu den Filmen!

Gastroführer Online!
- Aus Gastronomie A-Z

U.a. bei uns gelistet
- Aus Wirtschaft A-Z

Bilderrätsel
Mitmachen & gewinnen!!

Unsere Freizeit Tipps!
- Aus Freizeit A-Z

Galerie Zufallsbild
- Bilder aus Würzburg

Vereine in Würzburg!
- Aus Vereine A-Z

Erotik in Würzburg


Gratis Newsletter
Hier nichts eintragen!