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Tonfiguren vom Nil

Tanz, Musik, Schauspiel und .

Götter, Gesindel und Getier: Eine neue Ausstellung im Martin von Wagner Museum zeigt Tonfiguren aus dem griechisch-römischen Ägypten. Die Terrakotten stammen aus Privatbesitz und sind nun erstmals in der Öffentlichkeit zu sehen. Sie erlauben seltene Einblicke in die populäre Alltagskunst Ägyptens. Es war eine der frühesten multikulturellen Gesellschaften der Menschheit: Ägypten in der Zeit nach der Eroberung durch Alexander den Großen (332–331 v. Chr.) und unter den römischen Kaisern. Wie sich das Völkergemisch aus Griechen, Römern und Ägyptern auf die Alltagskunst auswirkte, davon künden Statuetten aus ehemaligem Privatbesitz, die nun erstmals in einer umfänglichen Auswahl in der Antikensammlung des Martin von Wagner Museums zu sehen sind: Eine bunte Welt aus Göttern, Menschen und Tieren führt den Besuchern vor Augen, wie die verschiedenen Bevölkerungsgruppen an den Ufern des Nils zu einer gemeinsamen Sprache der Bilder gefunden haben, die religiösen Überzeugungen genauso Ausdruck verleiht wie Träumen vom irdischen Glück.

Rätselhafte Bilderwelten

Die tönernen Zeugen ägyptischer Kulturgeschichte stammen aus der Privatsammlung des Ägypten-Kenners Friedrich Gütte, der sie im Kunsthandel erworben hatte. Ein Jahr lang haben Studierende des Instituts für Altertumswissenschaften an Konzept und Ausführung der Ausstellung gefeilt, um den Figuren ihre Rätsel zu entlocken. Das allerdings war nicht gerade einfach: Die Eigenart dieser Bilderwelten lässt die Interpretation der Darstellungen nicht selten an die Grenzen wissenschaftlicher Erkenntnis stoßen. Wo sich griechische und ägyptische Motive und Vorstellungen vermischen, fallen die Ergebnisse häufig ambivalent, widersprüchlich oder ganz und gar kryptisch aus, erweisen sich aber gerade dadurch als ungemein spannend.

Aus dem Schlamm des Nils ge .

Ein Rundgang mit zehn Stationen

In zehn Vitrinen wird jetzt die thematische Vielfalt der Figuren nach Leitmotiven gebündelt: Mal sind es die „Patchworkfamilien“ der unterschiedlichen Götterhimmel, mal die verschiedenen sozialen Rollenbilder und Klischees im Vielvölkerstaat, die eingehend beleuchtet werden. Das Spektrum reicht von antiken Konzepten der Fruchtbarkeit über Zeugnisse erbaulicher wie derber Festkultur bis hin zu den Parallelen und Gegenentwürfen aus anderen Regionen des Mittelmeerraums. An einer Ädikula – einer kleinen, tempelartig verkleideten Nische, in der Statuetten ihren Platz finden – können die Betrachter zudem die Praxis häuslicher Kultausübung nachempfinden. Am Ende des Rundgangs stehen Informationen zur Herstellungsweise der Figuren – und über die Vorgehensweise der Antiken-Fälscher.

Katalog und Posterausstellung

Begleitend zur Sonderausstellung ist ein reich bebildeter Katalog mit wissenschaftlichen Einführungen in die wesentlichen Themengebiete gräko-ägyptischer Tonfiguren sowie mit einer repräsentativen Auswahl der gezeigten Objekte erschienen. Ergänzend informiert die Antikensammlung im Rahmen einer Posterausstellung über ein laufendes Forschungsprojekt am Lehrstuhl für Altorientalistik, das sich ebenfalls mit figürlichen Terrakotten befasst und dem Bild der Frau im eisenzeitlichen Jordanien gewidmet ist.

Rahmenprogramm und Tagung

Neue Impulse zur Interpretation und zur Datierung der Terrakotten verspricht eine Fachtagung, die vom 6. bis 8. Dezember 2013 in der Antikenabteilung des Museums stattfindet. In ihrem Mittelpunkt stehen neueste Ausgrabungsergebnisse zu den figürlichen Terrakotten. Alle Interessierte können dort Einblicke in die aktuelle Forschung gewinnen.

Zusätzlich bietet die Museumsinitiative im Rahmen ihres sonntäglichen Führungsprogramms eine begleitende Reihe von studentischen Vorträgen und Führungen zu einzelnen Themengebieten an.
GRiechisch-ägYPTISCH – Tonfiguren vom Nil. 16. Oktober 2013 bis zum 27. Juli 2014. Öffnungszeiten: Dienstag bis Samstag, 13.30 – 17.00 Uhr sowie jeden zweiten Sonntag von 10.00 – 13.30 Uhr. Eintritt: Erwachsene 2,00 Euro, Schüler/Studenten: frei

Ihre Vielfalt und Detailfreude stellt die Forschung immer wieder vor Rätsel. (Fotos: Martin von Wagner Museum, Peter Neckermann)





Nachricht vom 16.10.13 00:08

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