Partner Seiten
Webhosting
Webhosting Domain ab 1,79 Euro/M PHP5, MySQL5,

Webktalog - Verzeich.
Kostenfreies Webv-erzeichnis

Frankentipps.de
Das Veranstaltungs-portal für Franken
Frankentipps.de

Webdesign
Portalscripte und Webdesign

Stadt Würzburg
Internetauftritt - Stadt Würzburg Würzburg

Datenschutz
etracker more than analytics

Werbung 

ticker5

Richtfest in der Alten Chirurgie

Frühere Klinik wird Forsch-ungszentrum für Biologie und Medizin Der Aus- und Umbau des ehemaligen Luitpold-krankenhauses der Univer-sität Würzburg zu einem Medizin-Campus schreitet voran. Am Freitag konnte die Uni Richtfest in dem Gebäude der ehemaligen Chirurgie feiern. Wo sich früher Ärzte und Pflegekräfte um ihre Patienten kümmerten, werden in Zukunft Wissenschaftler an den Grundlagen der Krankheiten forschen. In den Neubau werden nach seiner Fertigstellung das Rudolf-Virchow-Zentrum/DFG-Forschungszentrum für Experimentelle Biomedizin und das Institut für Molekulare Infektionsbiologie einziehen.
Es ist mal wieder ein gigantisches Projekt: Rund 114.000 Kubikmeter Rauminhalt, eine Nutzfläche von 9600 Quadratmetern, Platz für Labore auf 3400 Quadratmetern und Baukosten von 71 Millionen Euro, die sich Bund und Land teilen. Kein Wunder, dass Bayerns Innenminister und damit oberster Bauherr im Freistaat Joachim Herrmann von einem „bedeutenden Fortschritt für Forschung und Lehre an der Universität Würzburg“ sprach. Herrmann war Festredner anlässlich des Richtfests in dem Gebäude, das sich in und um die frühere Chirurgische Klinik herum ausbreitet.

Ein neuer Kern in alter Schale

„Ein neuer Kern in alter Schale“, nannte Herrmann das Gebäude – und das mit gutem Grund: Mussten doch aus Denkmalschutzgründen große Teile der alten Klinikfassade stehen bleiben, was die Bauarbeiten natürlich erheblich komplizierte. Jetzt steckt im Prinzip ein komplett neues Gebäude hinter den alten Mauern; erhalten wurden außerdem nur noch die historischen Treppenhäuser und der alte Hörsaal. Davor erstreckt sich auf der Nordseite über die ganze Länge des Traktes ein modernes, viergeschossiges Laborgebäude, das über Glasbrücken mit dem Südflügel in Verbindung steht.
Ein Neubau, der in Rekordzeit entstanden ist, wie Unipräsident Axel Haase in seinem Grußwort betonte. Vom Wettbewerb bis zum Spatenstich im Juli 2006 waren gerade einmal drei Jahre vergangen; nach nur drei Jahren Bauzeit soll das Gebäude im Frühjahr 2009 an seine zukünftigen Nutzer übergeben werden. „Hier entsteht ein Leuchtturm der Lebenswissenschaften von internationalem Rang“, freute sich Haase, ein Gebäude – „sichtbar in der Stadt und mit Ausstrahlung in die Welt“. Darüber hinaus wird der Neubau nach Haases Worten ein Ort der Experimente werden. Nicht nur, weil dort Wissenschaftler im Labor Versuche durchführen werden. „Hier wird im Experiment die Zukunft der Universität geprobt“, sagte Haase. Neue Freiheiten und neue Strukturen böten die Möglichkeit, neue Formen der Uni zu testen. Nur so könne die Hochschule im internationalen Wettbewerb erfolgreich bestehen: „Mit den besten Bedingungen, die wir bieten können“.

Zwei ehemalige Kontrahenten kooperieren

Zwei neue „Hausherren“ werden sich ab März 2009 die Räume in der Alten Chirurgie teilen: Das Rudolf-Virchow-Zentrum/DFG-Forschungszentrum für Experimentelle Biomedizin, das bislang vorwiegend im Institut für Pharmakologie in der Versbacher Straße untergebracht ist, und das Zentrum für Infektionsforschung der Universität, das vom Röntgenring an den Medizin-Campus umziehen wird. Rund 250 Mitarbeiter werden die neuen Räume beziehen und unter sich aufteilen. Überschneidungen sind dabei gewollt: „Beide Zentren werden Labore und Methoden gemeinsam nutzen“, sagte Professor Jörg Hacker, der Vorstand des Instituts für Molekulare Infektionsbiologie.
Eine spannende Aufgabe, wie Hacker findet, die zudem eine gewisse Ironie in sich trägt. Schließlich waren sich die Vertreter dieser beiden Forschungsrichtungen in frühen Jahren im Streit gegenüber gestanden: Virchow, der als Begründer der zellulären Biologie die Ursache für Krankheiten in körpereigenen Zellen sah, und andere Wissenschaftler wie beispielsweise Louis Pasteur, die als Anhänger einer Infektionsbiologie die Schuldigen in Krankheitserregern suchten. „Heute weiß man, dass beide Richtungen im Recht sind“, sagte Hacker. Deshalb würden beide Gruppen zwar auf ihre jeweils eigene Art nach den Ursachen von Krankheiten und nach neuen Behandlungsmethoden suchen, dabei aber ein gemeinsames methodisches Vorgehen an den Tag legen und auch in der Ausbildung des Nachwuchses kooperieren.
„Dieser Bau ist ein Zeichen der Zukunftsperspektive“, sagte Professor Martin Lohse, Vorstand des Rudolf-Virchow-Zentrums in seinem Grußwort. Würzburg setze damit eine lange Tradition fort, die bei Virchow begann, der schon Mitte des 19. Jahrhunderts ein erstes Forschungszentrum etabliert habe, die von Jörg Hacker fortgeführt wurde, der früh selbständige Nachwuchsgruppen eingerichtet habe, und die mit der Einrichtung des Rudolf-Virchow-Zentrums an der Universität Würzburg im Jahr 2001 – einem „Pilotprojekt der Exzellenzinitiative“, wie Lohse sagte – noch nicht zu Ende gegangen ist.

Ein Meilenstein auf dem Weg zum Medizin-Campus

„Wenn die Universität Würzburg zu den besten in Deutschland zählt, ist dies auf die Stärke der biomedizinischen Forschung zurückzuführen“, sagte Würzburgs Oberbürgermeisterin Pia Beckmann in ihrem Grußwort. Wie groß das Renommee der Hochschule auf diesem Gebiet ist, lässt sich nach Beckmanns Worten auch an der Tatsache ablesen, dass Jörg Hacker gerade vor kurzem erst nach Berlin „abgeworben“ wurde. Hacker wird neuer Direktor des Robert-Koch-Instituts; ihm selbst wird deshalb in dem Neubau nur noch ein kleiner Raum zur Verfügung stehen.
Die Begrüßung der Festgäste übernahm Dieter Maußner, Baudirektor am Staatlichen Bauamt Würzburg. Er dankte allen Beteiligten für ihr Engagement – angefangen bei den Architekten über den Geldgeber bis zu den einzelnen Handwerkern. Mit dem Richtfest sei ein weiterer Meilenstein in der baulichen Entwicklung der Universität Würzburg gesetzt, so Maußner.
Der Fortgang der Bauarbeiten auf dem Klinikgelände ist auch schon abzusehen: Wenn im kommenden Jahr das Zentrum für Innere Medizin fertiggestellt sein wird, kann es losgehen mit der Renovierung der bisherigen Medizinischen Klinik. Dort sollen später die vorklinischen Institute der Universität Würzburg, wie Anatomie und Physiologie, einziehen, die momentan noch in der Innenstadt zu finden sind. Bis dann irgendwann einmal sämtliche medizinischen Einrichtungen der Universität auf einem Medizin-Campus in Grombühl konzentriert sein werden.
Axel Haase, Pia Beckmann und Joachim Herrmann beim Richtfest der Uni Würzburg
Axel Haase, Pia Beckmann und Joachim Herrmann beim Richtfest der Uni Würzburg (Foto Gunnar Bartsch)

Quelle: Universität Würzburg








Nachricht vom 23.2.08 13:50

Werbung 
Werbung 
Nachrichten von unser würzburg.de

Regio - Lexikon A-Z
- Mehr aus unserer Region

Lieferservice Online
- Lieferservice aus WÜ

Kino TV

Die aktuellen Top- Kinofilme der Woche. Aktuelle Szene, Interviews und einen Blick hinter die Kulissen. Zu den Filmen!

Gastroführer Online!
- Aus Gastronomie A-Z

U.a. bei uns gelistet
- Aus Wirtschaft A-Z

Bilderrätsel
Mitmachen & gewinnen!!

Unsere Freizeit Tipps!
- Aus Freizeit A-Z

Galerie Zufallsbild
- Bilder aus Würzburg

Vereine in Würzburg!
- Aus Vereine A-Z

Erotik in Würzburg


Gratis Newsletter
Hier nichts eintragen!