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Physikerin mit 4000 Euro gewürdigt

Dr. Uta Eberlein, Klinik un .

Für ihre von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Arbeiten wurde die am Universitätsklinikum Würzburg tätige Medizinphysikerin Dr. Uta Eberlein Ende September im Rahmen der Europäischen Woche für Strahlenschutz im ehrwürdigen Oxford ausgezeichnet. Sie erhielt den mit 4000 Euro dotierten MELODI Award 2016 für Nachwuchswissenschaftler für die Beschreibung von DNA-Schäden im Blut nach Radionuklidtherapien.

Radionuklidtherapien sind Behandlungsverfahren, bei denen die Patienten radioaktive Substanzen verabreicht bekommen, die sehr zielgenau erkranktes Gewebe im Körper erreichen, um beispielsweise Tumore und Metastasen zu behandeln. Dabei schädigt die Strahlung sowohl die entarteten Zellen als auch, wenn auch in geringerem Umfang, das gesunde Gewebe. Diese Strahlenschäden bestehen auf molekularer Ebene im Wesentlichen aus Brüchen der Erbsubstanz DNA. Nach Radionuklidtherapien können diese Schäden im gesunden Gewebe durch das körpereigene Reparatursystem weitgehend beseitigt werden.
Die Radionuklidtherapie ist ein Forschungsfeld der Klinik für Nuklearmedizin am Universitätsklinikum Würzburg. Jetzt wurde eine der dort tätigen Nachwuchsforscherinnen für ihre Arbeit von dem internationalen Forschungszusammenschluss MELODI („Multidisciplinary European Low Dose Initiative“) ausgezeichnet. Dr. Uta Eberlein erforscht in Kooperation mit dem Institut für Strahlenbiologie der Bundeswehr in München, die DNA-Schadensantwort bei niedrigen Strahlendosen im Blut.
Für diese Art von DNA-Schädigung hat die Natur ein sehr effektives Reparatursystem entwickelt, dass allerdings von Individuum zu Individuum variiert. Derzeit gibt es weder Daten bezüglich der unterschiedlichen Strahlenempfindlichkeit der Patienten, die eine Radionuklidtherapie bekommen, noch Daten bezüglich der Güte des Reparatursystems: „Ich beschreibe quantitativ welche Abhängigkeiten zwischen der Strahlendosis im Blut, den auftretenden DNA Doppelstrangbrüchen samt deren zeitlichen Verlauf, als auch dem Verschwinden der Strahlenschäden durch Reparatur bestehen“, so Uta Eberlein, die dafür 4000 Euro von MELODI erhielt.
Ihre Forschungsergebnisse sollen eines Tages dazu führen, dass bei Patienten durch gezielte Messungen bereits vor Therapiebeginn die potentielle Schädigung vorhersagbar wird, um somit die Therapie auf den Patienten noch besser anzupassen. Dafür muss das Forscherteam allerdings noch weitere wissenschaftliche Vorarbeiten leisten.








Hintergrund: MELODI ist ein internationaler Forschungszusammenschluss im Bereich niedriger Strahlendosen. Mitglieder sind unter anderem das Bundesamt für Strahlenschutz, das Commissariat á l’Energie et aux Energies Alternatives, das Institut der Radioprotection et de Sûreté Nucléaire, die Agenzia Nazionale per le Nuove Tecnologie, LÈnergie e lo Sviluppo Economico Sostenibile sowie die Health Protection Agency.

Nachricht vom 13.10.16 16:08

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