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Ein Preis für die Beschaf-fungshelfer Ein Internet-basiertes Netzwerk unterstützt öffentliche Einrichtungen in Deutschland bei der Aufgabe, Ausschreibungen zu erstellen und Aufträge zu vergeben. Konzipiert haben die Plattform der Würzburger Uniprofessor Ronald Bogaschewsky und seine Mitarbeiter. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie und der Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik haben ihnen dafür jetzt den Preis „Innovation schafft Vorsprung“ verliehen.
Wenn eine Gemeinde in Deutschland neue Bürostühle für ihre Mitarbeiter anschaffen will, kann sie nicht einfach auf Einkaufstour in den nächsten Möbelmarkt gehen. „Solche Beschaffungsprozesse sind rechtlich stark reglementiert und dementsprechend kompliziert und arbeitsaufwändig“, erklärt Ronald Bogaschewsky, Inhaber des Lehrstuhls für Betriebswirtschaftslehre und Industriebetriebslehre an der Universität Würzburg. Die Gemeinde muss ihre Wünsche öffentlich bekannt machen, so dass Firmen ein Angebot einreichen können. Dabei ist es natürlich extrem wichtig, dass die Kommune so genau wie möglich erklärt, was sie anzuschaffen gedenkt. „Da kommen für einen Bürostuhl schnell mal 25 Seiten Beschreibung zusammen“, sagt Bogaschewsky. Und richtig umfangreich würden die Werke, wenn es sich um große Anschaffungen handelt, wie beispielsweise die OP-Ausstattung im kommunalen Krankenhaus, neue Kehrwagen für die Stadtreiniger oder Laborgeräte an einer Hochschule. „Ein irrwitziger Aufwand, vor allem für denjenigen, der diese Ausschreibung erstellen muss“, findet Bogaschewsky.
Diese Arbeit muss sich doch vereinfachen lassen – haben sich Bogaschewsky und seine Mitarbeiter gedacht und ein Konzept entwickelt. „Viele öffentliche Einrichtungen kaufen identische oder ähnliche Dinge“, sagt der Betriebswirt. Da liegt der Gedanke nahe, dass der Sachbearbeiter der Gemeinde X, der die Reinigungsarbeiten im Kindergarten ausschreiben muss, auf die Erfahrungen seines Kollegen in der Kommune Y zugreift, die vor ein paar Monaten erst einen ähnlichen Auftrag vergeben hat. Finden kann er sie in einer Datenbank, die von den Würzburger Betriebswirten im Internet aufgebaut wurde (www.ondux.de). Das gesuchte Schlagwort in eine Liste eingeben – schon spuckt der Rechner eine Liste mit in Frage kommenden „Leistungsbeschreibungen“ aus.
In vielen Fällen sei es dann nur noch nötig, geringe Details zu ändern und den Gegebenheiten vor Ort anzupassen – „viele Güter unterliegen heute einem hohen Standardisierungsgrad“, sagt Bogaschewsky. In anderen Bereichen, wo dies nicht der Fall ist, sei die Suche in der Datenbank trotzdem nicht ohne Nutzen: „Es ist ja auch schon hilfreich, eine Systematik zu sehen, an der man sich orientieren kann.“
Die Vorteile für den Auftraggeber liegen auch nach Ansicht des Wissenschaftsministeriums und des Bundesverbands Materialwissenschaften auf der Hand: Mitarbeiter werden entlastet, der Vorgang beschleunigt. Die Qualität der Ausschreibungsunterlagen steigt, die Gefahr von Fehlbeschaffungen wird reduziert. Einrichtungen, die ihre Unterlagen bisher von externen Anbietern für viel Geld haben erstellen lassen, können diese Ausgabe deutlich reduzieren. Dass wirtschaftliches Arbeiten in diesem Bereich wichtig ist, zeigt eine Zahl: Aufträge in einer Höhe von mehr als 270 Milliarden Euro vergeben öffentliche Einrichtungen in Deutschland jedes Jahr.
Für den Betrieb der Datenbank hat das Team um Bogaschewsky aus haftungsrechtlichen Gründen eine GmbH gegründet und Geld aus eigener Tasche hineingesteckt. Noch ist das Angebot für die Nutzer kostenlos – so lange, wie sich das Produkt im Aufbau befindet. Von den ca. 30.000 Vergabestellen in Deutschland beteiligen sich aktuell einige Dutzend daran. Bogaschewsky ist zuversichtlich, dass diese Zahl in den nächsten Monaten deutlich steigen wird – mit der Preisverleihung steige der Bekanntheitsgrad; das bringe den Stein ins Rollen.
Sie haben das Netzwerk mit ins Leben gerufen (v.l.): Gerhard Wagenhäuser (Verwaltungsgemeinschaft Volkach), Jörn Müller (FH Braunschweig), Martin Mündlein (ondux-GmbH), Ronald Bogaschewsky, Norbert-Paul Fischer (Uni Würzburg), Dr. Clemens Maier (Bürgermeister Stadt Trossingen).
Sie haben das Netzwerk mit ins Leben gerufen (v.l.): Gerhard Wagenhäuser (Verwaltungsgemeinschaft Volkach), Jörn Müller (FH Braunschweig), Martin Mündlein (ondux-GmbH), Ronald Bogaschewsky, Norbert-Paul Fischer (Uni Würzburg), Dr. Clemens Maier (Bürgermeister Stadt Trossingen).

Quelle und Bild: Universität Würzburg








Nachricht vom 5.3.08 09:25

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