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Musik für einen guten Zweck

Konstantin Wecker, Redpack und Studierende der Musikpädagogik treten in der Alten Uni auf Ende Juli finden im Hof der Alten Universität Würzburg zwei besondere Konzerte statt: Im Rahmen des „Würzburger Musiksommers“ präsentiert am Sonntag, 20. Juli, der Liedermacher Konstantin Wecker, der zugleich Dozent an der Philosophischen Fakultät I der Universität ist, gemeinsam mit Studierenden der Musikpädagogik neue Songs.

Tags zuvor bietet das unterfränkische Trio „Redpack“ eine Reise durch die Geschichte der Popmusik sowie Highlights aus Swing, Jazz und deutscher Schlagerkunst. Die Konzerte, die unter der Schirmherrschaft von Unipräsident Axel Haase stehen, werden vom Rotary Club Würzburg-Residenz und der Universität veranstaltet; der Reinerlös geht an die „Christiane Herzog-Ambulanz für Mukoviszidosekranke“ der Universitäts-Kinderklinik.

Eine exorbitante Belastung für die Patienten und ihre Angehörigen
Mukoviszidose ist eine Krankheit, für die es noch immer keine Heilung gibt. Ein genetischer Defekt ist dafür verantwortlich, dass die Betroffenen schwere Funktionsstörungen verschiedener Organsysteme zeigen, im Mittelpunkt steht dabei in aller Regel die Lunge: Mukoviszidosekinder leiden unter chronischer Lungenentzündung, die zu einer schleichenden und unaufhaltsamen Zerstörung des Gewebes führt. Trotz großer Fortschritte in der Therapie ist die Lebensqualität der Erkrankten auch heute noch deutlich eingeschränkt; ein Großteil verstirbt bereits im jungen Erwachsenenalter, die durchschnittliche Lebenserwartung beträgt 38 Jahre.

Damit Mukoviszidosekranke ihr Leben meistern können, benötigen sie regelmäßige Betreuung, eine kontinuierliche Therapie und permanente medikamentöse Behandlung. Diese Aufgabe übernimmt für den Raum Unterfranken die Christiane Herzog-Ambulanz für Mukoviszidosekranke der Universitäts-Kinderklinik. „Wir betreuen zurzeit etwa 100 Patienten – vom Neugeborenen bis zur frischgebackenen Mutter; vom Studenten bis zum verbeamteten Lehrer“, sagte Dr. Helge Hebestreit, Professor an der Kinderklinik und Poliklinik der Universität und Leiter der Ambulanz, im Rahmen einer Pressekonferenz zum 3. Würzburger Musiksommer. Mindestens alle drei Monate statten die Betroffenen der Ambulanz einen Besuch ab – abhängig vom Schweregrad der Erkrankung. „Manche kommen auch monatlich“, sagte Hebestreit. Für die Patienten, aber auch für ihre Angehörigen bedeutet das Leben mit Mukoviszidose eine „exorbitante Belastung“, so der Mediziner. Neben der medizinischen sei deshalb immer auch eine psychosoziale Betreuung erforderlich. Diese Aufgabe übernimmt in Würzburg eine Sozialpädagogin, die vom Bezirk Unterfranken, vom Land Bayern und aus Spenden finanziert wird.

Rotarier werden handgreiflich
Dass der Spendenfluss nicht versiegt, dafür sorgt der Rotary Club Würzburg-Residenz. Dessen Mitglieder unterstützen schon seit vielen Jahren die Mukoviszidose-Ambulanz mit regelmäßigen Aktionen. Eine dieser Aktionen ist der „Würzburger Musiksommer“, den die Rotarier im Sommer 2005 zum ersten Mal ausgerichtet hatten. Damals lautete das Ziel, aus den Einnahmen die Anschubfinanzierung der psychosozialen Betreuungsstelle zu leisten. Die dritte Auflage des Konzerts in diesem Sommer soll dazu dienen, das auf fünf Jahre angelegte Pilotprojekt auch weiterhin finanziell zu unterstützen. Wer eine Eintrittskarte kauft, kann sich darauf verlassen, dass das Geld tatsächlich an der richtigen Stelle landet: „Von jedem Euro, der dort ausgegeben wird, kommen 100 Cent bei den Betroffenen an“, verspricht Artur Steinmann, Winzer aus Sommerhausen und Verantwortlicher des Rotary Club Würzburg-Residenz für das Projekt „Christiane Herzog-Ambulanz“. Dafür werden die Rotarier sogar selbst „handgreiflich“: „Unser Motto lautet ‚Hands On’. Wir packen selbst mit an und helfen beispielsweise beim Aufstellen der Stühle, Tische und der Bühne“, sagte Roland Reinhart, Pressebeauftragter des Rotary Club Würzburg-Residenz.

Als eine „gute Sache für die Uni, die Stadt und die Region“, bezeichnete Professor Norbert Klaes die Tatsache, dass es mithilfe des Musikpädagogen Professor Friedhelm Brusniak gelungen sei, Konstantin Wecker zur Teilnahme an diesem Konzert zu gewinnen. Klaes, Präsident des Rotary Club Würzburg-Residenz, begrüßte es zudem, dass auf diese Weise auch jugendliche Nachwuchsmusiker einen tragenden Part und eine Chance zum Auftritt erhielten.

Ein Liedermacher zum Preis eines Lehrbeauftragten
„Hier ist etwas Erstaunliches passiert.“ Mit diesen Worten stellte Konstantin Wecker seinen Beitrag zum Musiksommer vor. Der Liedermacher hatte bereits im vergangenen Jahr einen Lehrauftrag an der Universität Würzburg inne. Den prominenten Dozenten hatten sich Studierende der Musikpädagogik „geleistet“: Finanziert aus den Studienbeiträgen hat Wecker den jungen Musikern in seinem Workshop „Songwriting“ beim Komponieren und Arrangieren eigener Lieder geholfen. „Lehramtsstudenten, die hervorragend musizieren und singen können, die aber keine Musikprofis sind, haben ihre Scheu überwunden, haben Texte geschrieben und Melodien komponiert, und das auf einem erstaunlich hohen Niveau“, lobte Wecker die Arbeit seiner Studenten. Auch ohne sein Beisein hätten die jungen Musiker in der Zwischenzeit an ihren Werken gefeilt; während eines zweiten Workshops in diesem Semester haben sie die Lieder nun zur Konzertreife gebracht. „Mit dem Auftritt am 20. Juli werde ich diese Studenten in die Eigenständigkeit entlassen“, sagte Wecker – der natürlich auch eigene Stücke im Innenhof der Alten Universität spielen wird.

Dass Weckers Engagement an der Uni Würzburg nun in einem Konzert gipfelt, erfreut auch Friedhelm Brusniak außerordentlich. Der Inhaber des Lehrstuhls für Musikpädagogik und Didaktik der Musikerziehung hatte den Kontakt zu dem Liedermacher hergestellt und ihn für die Dozententätigkeit gewonnen – was Wecker klar bestätigte: „Ohne Friedhelm Brusniak wäre ich nicht hier. Es ist seiner Hartnäckigkeit und seinem Engagement zu verdanken“, lobte er den Musikpädagogen. Geld kann es jedenfalls nicht gewesen sein, was Wecker nach Würzburg zog: Für seinen Einsatz als Dozent erhält Wecker nur das für Lehrbeauftragte übliche Honorar. Einen Sonderzuschlag gibt es an der Uni auch für große Namen im Musikgeschäft nicht. Und weil es sich bei dem Konzert um eine Benefizveranstaltung handelt, verzichtet Wecker selbstverständlich auf eine Gage.

Dass Wecker in diesem Jahr nun schon zum zweiten Mal nach Würzburg gekommen ist, empfindet Brusniak auch unter diesem Gesichtspunkt als „seltenen Glücksfall“. Schließlich sei es nicht die Regel, dass ein prominenter Künstler sich „der Gefahr eines Wiederholungseffekts“ aussetze. Diese Gefahr war allerdings ohnehin vernachlässigbar – eher im Gegenteil. „Hoffentlich kommt er bald“, habe Brusniak regelmäßig von den Studierenden zu hören bekommen.

So viel Engagement, Einsatz und Begeisterung – da fehlt nur noch eins: „Jetzt brauchen wir nur noch schönes Wetter am Konzertabend“, wünschte sich Konstantin Wecker. Sollte das ausbleiben, ist allerdings für Abhilfe gesorgt: Dann zieht die ganze Veranstaltung eben in die Neubaukirche um.

Karten für die Konzerte des Würzburger Musiksommers gibt es im Vorverkauf an folgenden Orten: Main-Post-Geschäftsstelle, Plattnerstraße 14 / Bank Schilling, Haugerpfarrgasse 9 / Weingut A. Steinmann, Plan, Sommerhausen, Tel.: (09333) 90460. Karten für das Konzert mit Redpack kosten 2,50 Euro; die Preise am Sonntag betragen im Vorverkauf 12 Euro, an der Abendkasse 14 Euro. Studierende zahlen 7 Euro. Beginn ist jeweils um 19.00 Uhr; Einlass ab 17.00 Uhr

Sie alle sind am 3. Würzburger Musiksommer beteiligt (v.l.): Artur Steinmann, Roland Reinhart, Helge Hebestreit, Norbert Klaes, Friedhelm Brusniak und Studierende der Musikpädagogik. Am Flügel Konstantin Wecker
Sie alle sind am 3. Würzburger Musiksommer beteiligt (v.l.): Artur Steinmann, Roland Reinhart, Helge Hebestreit, Norbert Klaes, Friedhelm Brusniak und Studierende der Musikpädagogik. Am Flügel Konstantin Wecker. (Foto Gunnar Bartsch)








Nachricht vom 9.7.08 10:34

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