Partner Seiten
Webhosting
Webhosting Domain ab 1,79 Euro/M PHP5, MySQL5,

Webktalog - Verzeich.
Kostenfreies Webv-erzeichnis

Frankentipps.de
Das Veranstaltungs-portal für Franken
Frankentipps.de

Webdesign
Portalscripte und Webdesign

Stadt Würzburg
Internetauftritt - Stadt Würzburg Würzburg

Datenschutz
etracker more than analytics

Werbung 

ticker5

Funkelnde Steine, seltene Fundstücke

Dorothée Kleinschrot und Ha .

Aquamarine, Turmaline, Meteorite und der seltenste Edelstein der Welt – der Jeremejewit. Dazu großfor-matige Aufnahmen einer Geisterstadt in der Wüste: Die neue Sonderausstellung im Mineralogischen Museum verspricht überraschende Ein- und seltene Anblicke. Sie steht unter dem Motto: „Reichtum aus den Tiefen der Erde. Bergbau in Namibia“.

Jede Menge Steine, Mineralien, Meteoritenbruchstücke – das dürfen die Besucher einer Ausstellung im Mineralogischen Museum zu Recht erwarten. Wenn daneben aber großformatige Fotografien zu sehen sind, die auf den ersten – und auch auf den zweiten Blick – keinen Zusammenhang zur Mineralogie erkennen lassen, sollte das neugierig machen. Im Museum am Hubland ist das jetzt der Fall: Am vergangenen Donnerstag wurde dort die Ausstellung „Reichtum aus den Tiefen der Erde. Bergbau in Namibia“ eröffnet. Sie zeigt, neben zahlreichen Sammlerstücken des Museums, 30 Fotografien der Künstlerin Helga Kohl

„Es sind Bilder von atemberaubender Schönheit, die die namibische Fotografin Helga Kohl in der verlassenen Diamantenstadt Kolmannskuppe in der namibischen Wüste aufgenommen hat. Sie zeigt Zimmerfluchten mit offenstehenden Türen und verblichener Farbe an der Wand, Zimmer, die von dem wandernden Sand erobert wurden. Eine surreale Landschaft, die von einer längst vergangenen Epoche erzählt.“ So schreibt der Berliner Tagesspiegel am 24. Januar über die Ausstellung mit Kohls Werken.

Die Ausstellung ist ein Projekt von p.art.ners berlin-windhoek. Die Gesellschaft hat sich zum Ziel gesetzt, im Rahmen der Städtepartnerschaft von Berlin und Winhoek mit Künstlern beider Länder Projekte aus unterschiedlichen kulturellen Bereichen zu konzipieren und zu präsentieren. Da Namibia schon seit Langem eine wichtige Rolle an der Universität Würzburg spielt – unter anderem haben die Mitglieder des Graduiertenkollegs „Geowissenschaftliche Gemeinschaftsforschung in Afrika“ über viele Jahre hinweg in und zu Namibia geforscht – kam vom p.art.ners das Angebot, die Fotografien auch in Würzburg zu zeigen.

Selbstverständlich werden auch die Freunde seltener Mineralien bei einem Besuch der Ausstellung auf ihre Kosten kommen: „Unter anderem zeigen wir wunderschöne klare Aquamarinkristalle, zum Teil verwachsen mit Turmalin, grün und violett farbigen Fluorit von Okoruso und außergewöhnliche Dioptasstufen von Tsumeb und aus dem Kaokoland“, sagt Dr. Dorothée Kleinschrot, Kustodin des Mineralogischen Museums. Zu sehen sind natürlich auch Diamantsplitter – und ein Exemplar des seltensten Edelsteins der Welt. Der Jeremejewit. 1883 wurden die ersten Exemplare dieses Minerals in der Nähe des Baikalsees entdeckt und beschrieben. Die Steine bestanden aus farblosen, prismatischen Kristallen von einigen Zentimetern Größe. Erst 1973 stießen Sammler auf eine zweite Jeremejewit-Fundstelle: Nahe der Mile 72, nördlich von Swakopmund in Namibia gruben sie Jeremejewit aus der Erde, der hier als tiefblaue Kristalle ausgebildet war.

Andere Ausstellungsstücke wurden zwar in Namibia gefunden, stammen aber eigentlich aus dem Weltall: Der Gibeon-Meteorit ist ein Eisenmeteorit, dessen Bruchstücke erstmals zu Beginn des 19. Jahrhunderts in Südwestafrika, im heutigen Namibia, gefunden wurden. Der Meteorit kollidierte vermutlich bereits vor über einer Million Jahre mit der Erde. Beim Eintritt in die Atmosphäre zerplatzte er in mehrere tausend Bruchstücke, die sich in einem Gebiet von 390 mal 120 Kilometern verteilten – dem größten bekannten Meteoritenstreufeld auf der Erde. Das Gibeon-Feld ist mittlerweile weitestgehend abgesucht, mindestens 26 Tonnen Meteoritenmaterial wurden gefunden.

Natürlich kommt auch die Information in der Ausstellung nicht zu kurz: Auf einer Reihe von Postern erhalten die Ausstellungsbesucher Auskunft über die geologische und paläoklimatologische Entwicklung Namibias, zur Geschichte des Bergbaus in dem südafrikanischen Land, über seine Rolle als wichtigste Fundstätte seltener Edelsteine, sowie – natürlich – über Aufstieg und Fall der Diamantensiedlung Kolmannskuppe.

Drei Vorträge im Begleitprogramm
Drei Vorträge finden im Rahmen der Ausstellung statt; Beginn ist jeweils um 19.30 Uhr:
• Mittwoch, 13. Mai: „Namibias Bergbau in vorkolonialer und kolonialer Zeit“, Dr. Jürgen Kempf
• Mittwoch, 24. Juni: „Gesteinskundliche Forschungen im wilden Kaokoveld“, Prof. Dr. Martin Okrusch
• Mittwoch, 15. Juli: „Kühlschrank, Sauna, Erzbildung: Extreme in der Geologie Namibias“, Prof. Dr. Hartwig Frimmel.






Die Sonderausstellung „Reichtum aus den Tiefen der Erde. Bergbau in Namibia“ ist vom 30. April bis 31. Juli 2009 zu sehen im Mineralogischen Museum der Universität Würzburg am Hubland. Öffnungszeiten: Mittwoch und Sonntag von 14 bis 17 Uhr.

Nachricht vom 5.5.09 15:22

Werbung 
Werbung 
Nachrichten von unser würzburg.de

Regio - Lexikon A-Z
- Mehr aus unserer Region

Lieferservice Online
- Lieferservice aus WÜ

Kino TV

Die aktuellen Top- Kinofilme der Woche. Aktuelle Szene, Interviews und einen Blick hinter die Kulissen. Zu den Filmen!

Gastroführer Online!
- Aus Gastronomie A-Z

U.a. bei uns gelistet
- Aus Wirtschaft A-Z

Bilderrätsel
Mitmachen & gewinnen!!

Unsere Freizeit Tipps!
- Aus Freizeit A-Z

Galerie Zufallsbild
- Bilder aus Würzburg

Vereine in Würzburg!
- Aus Vereine A-Z

Erotik in Würzburg


Gratis Newsletter
Hier nichts eintragen!