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UNO-Friedenseinsatz schafft neue Hoffnung für Liberia

Die Fotoaustellung „UNO-Fri .

Die Fotoaustellung „UNO-Friedenseinsatz in Liberia“ wurde in der Hauptgeschäftsstelle der Sparkasse Mainfranken eröffnet. Unter der Leitung von Dr. Thomas Cieslik vom Institut für Politikwissenschaft und Sozialforschung zeigten 23 Studierende des neuen Bachelorstudiengangs „Political and Social Studies“ an der Universität Würzburg erstmal eindrucksvolle Fotos, die Besuchern einen authentischen Einblick in den Alltag der liberianischen Bevölkerung nach Ende des 14 Jahre andauernden Bürgerkrieges im Land geben. Der Bürgerkrieg kostete über 200.000 Menschen das Leben. Viele leiden noch heute unter den grausamen Bedingungen, weil sie von marodierenden Banden, darunter sogar Kindergangs, verstümmelt wurden. Außerdem zeigen die Bilder, wie wertvoll der Einsatz der UN-Friedenskräfte vor Ort seit 2003 nicht nur als Schutzbeauftragte der Bevölkerung, sondern auch als Helfer für den Wiederaufbau ist.
Deutsche Polizisten, die im Auftrag der UN bei der Ausbildung der liberianischen Polizei wertvolle Hilfe geleistet haben, unterstützen ehrenamtlich zahlreiche Projekte, wie den Aufbau von Schulen.

In seiner Eröffnungsrede vertrat Jesko Giessen leidenschaftlich die Position der Würzburger Studenten. Er appellierte dabei eindringlich an die Verantwortung gerade junger Akademiker, abseits der Diskussion um Eliteuniversitäten, Bildung als Teil der Menschenrechten intensiv zu stärken. Darüberhinaus machte er die Bedeutung der Vereinten Nationen abseits der internationalen Kameraobjektive in Liberia deutlich, die vor Ort mit engagierten Partnern Strukturen schaffe, die den notleidenden Menschen nicht nur das Überleben, sondern auch das zukünftige Leben in Frieden und Freiheit ermögliche. Danach sprachen der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Mainfranken, Dr. Rudolf Fuchs, und Bürgermeisterin Marion Schäfer. Beide betonten wie wichtig solche Projekte sind, um dem 'vergessenen' Kontinent Afrika und der wertvollen Arbeit der UN in zahlreichen Einsätzen überall auf dem Globus an einem konkreten, erfolgreichen Beispiel der Öffentlichkeit darzustellen. Als Ehrengast der Eröffnung berichtete General a.D. Manfred Eisele über die historischen Begebenheiten, die zum Ausbruch des Bürgerkrieges 1989 führten. Als Beigeordneter Generalsekretär der UN war er von 1994 bis 1998 mit der Planung und Durchführung von friedenssichernden Einsätzen betraut und damit zeitweise für mehr als 80.000 UN-Friedenstruppen überall auf der Welt verantwortlich.

Die Fotoaustellung „UNO-Fri .

Wie auf einem Pulverfass saßen die Menschen in Liberia schon seit Ankunft der ehemaliger Sklaven aus den USA im frühen 19. Jh., die die Macht im Land erringen konnten, obwohl sie nur ca. 2,5% der Bevölkerung stellten.
Als John Doe 1980 die Minderheitenregierung erfolgreich putschte, schien deren Herrschaft ein Ende genommen zu haben. Allerdings schaffte es Charles Taylor, selbst zur Hälfte Nachkomme der ehemaligen Sklaven, mit seiner Bewegung, der „National Patriotic Front in Liberia“, vom anliegenden Sierra Leone aus erfolgreich Doe 1989 vom Thron zu stoßen, der selbst nach einiger Zeit mit diktatorischer Härte das Land regierte hatte. Ein schrecklicher Bürgerkrieg zwischen verschiedenen verfeindeten Parteien und Warlords brach daraufhin aus, der 14 Jahre lang das Land verwüstete.
Im Jahr 2003 konnte die UN durch den Beginn des Friedenseinsatzes UNMIL endlich dafür sorgen, dass ein Waffenstillstand zu Stande kommen konnte und dem Krieg ein Ende gemacht wurde.
Charles Taylor, dem es 1997 mit zweifelhaften Methoden gelungen war die Präsidentschaft zu erlangen, floh ins benachbarte Sierra Leone, wo er allerdings gefasst wurde und sich vor dem “Special Court for Sierra Leone“ mit Sitz in Freetown gegen Verbrechen wider der Menschlichkeit und zahlreicher Kriegsverbrechen verantworten musste. Allerdings wurde der Prozess 2007 zum internationalen Gerichtshof in Den Haag verlegt, weil Taylors reine Anwesenheit in Sierra Leone, wo er u.a. als mitverantwortlich für die Verlängerung des dortigen Bürgerkrieges beschuldigt wird, als „Gefahr für Stabilität und Frieden in der Region“ eingestuft wurdet, vor allem für das instabile Liberia.

Mit mehrmonatiger Unterbrechung wurde der Prozess nach einer weiteren Verzögerung 2007 im Januar 2008 in Den Haag wieder aufgenommen, wo Taylor zur Zeit auch in Untersuchungshaft sitzt. Ein endgültiges Urteil wird bis Ende 2009 erwartet.






Die Ausstellung wurde mit Fotos vom Landesverband Bayern der Deutschen Gesellschaft der Vereinten Nationen und dem Verein „Kinder-Afrikas“ vorbereitet.
Die Veranstaltung wird noch bis zum 10. Juni in der Hauptgeschäftsstelle der Sparkasse Mainfranken, Hofstraße 9, zu sehen sein.

Nachricht vom 27.5.09 18:23

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