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Ein großer Tag für Würzburg

Das Adolf-Würth-Zentrum für Geschichte der Psychologie ist in Würzburg eröffnet worden. Die europaweit einmalige Sammlung mit 6500 Exponaten dokumentiert die Entwicklung dieser Wissenschaft in ihrer Anfangszeit. Einmalig in Europa und mitten im Herzen von Würzburg ist am 23. September das Adolf-Würth-Zentrum für Geschichte der Psychologie an der Julius-Maximilians-Universität eröffnet worden. Im Zuge der Zielvereinbarungen zwischen dem Freistaat Bayern und den Universitäten ist eine der weltweit größten Sammlungen zur Geschichte der Psychologie von Passau in die Residenzstadt gekommen. Der Umzug des Zentrums sei ein „historisches Ereignis“ für Würzburg, sagte der Präsident der Universität Würzburg, Axel Haase, bei der feierlichen Eröffnung.

Das Museum hat Platz gefunden in den früheren Räumen des Instituts für Geologie, das die Universität Würzburg ebenfalls den Zielvereinbarungen gemäß an die Uni Erlangen-Nürnberg abgeben musste. Die notwendigen Umbaukosten belaufen sich auf 1,2 Millionen Euro. Einen großen Teil davon hat die Adolf Würth GmbH und Co.KG finanziert.

6500 Objekte ziehen von Passau nach Würzburg um
6500 Objekte der noch recht jungen Wissenschaft Psychologie haben eine neue Heimat in Würzburg gefunden. Die Sammlung war seit dem Jahr 1981 an der Universität Passau zusammengetragen worden. Sie dokumentiert insbesondere die Entwicklung der Psychologie seit Mitte des 19. Jahrhunderts, die ab diesem Zeitpunkt ihre Erkenntnisse vorrangig durch naturwissenschaftliche Methoden wie Beobachtungen und Experimente zu gewinnen suchte. Die zahlreichen Apparaturen, von denen einige in der Ausstellung „Erste Schritte der experimentellen Psychologie“ zu sehen sind, geben Auskunft über die großen Anstrengungen der Wissenschaft, mit Hilfe von Messinstrumenten dem Verhalten, Denken und Fühlen des Menschen näher zu kommen.

Eine klare Standortverbesserung für Würzburg
Die weltweite Bedeutung der Ausstellung schlug sich auch im Grundton der Festredner nieder: Ein großer Tag für die Wissenschaft der Psychologie in Deutschland und ein noch größerer für die Universität Würzburg. „Die Eröffnung des Adolf-Würth-Zentrums ist eine klare Standortverbesserung für Würzburg", versicherte Wolfgang Schneider, Vizepräsident der Universität Würzburg.

Auch Ursula Staudinger, Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Psychologie (DGPs), sprach von einem „außerordentlichen Erfolg“, der mit dem Umzug von Passau nach Würzburg gefeiert werden könne. Das 1896 von Oswald Külpe gegründete Psychologische Institute in Würzburg genieße als eines der ältesten in Deutschland nicht nur landesweit einen außerordentlichen Ruf. Das neue Zentrum für Geschichte der Psychologie mache das Institut auch einmalig in ganz Deutschland, sagte Staudinger. Und für Würzburg, betonte Muchtar Al Ghusain, Kulturreferent der Stadt, bilde das neue Zentrum einen wichtigen Mosaikstein in seiner Kultur- und Museumslandschaft.

Erinnerung an von den Nazis Vertriebene
Fritz Strack, geschäftsführender Vorstand des Instituts für Psychologie, sagte ganz im Sinne des neueröffneten Zentrums: „Nur Erinnerung hilft Tradition aufrechtzuerhalten und zu festigen". Worte, die angesichts des Festredners, Michael Wertheimer von der Universität Colorado (USA), wie eine Mahnung klangen. Max Wertheimer, Vater des Festredners und einflussreicher Mitbegründer der Gestaltpsychologie, hatte 1904 seine Doktorwürde in Würzburg erhalten. 30 Jahre später wurde der in Prag geborene Jude von den Nationalsozialisten zur Auswanderung gezwungen. „Das Zentrum hilft auch an die zu erinnern, die vertrieben worden sind“, sagte Strack.

Horst Gundlach, Leiter des Adolf-Würth-Würth-Zentrums, bezeichnete den Umzug des umfangreichen Zentrums mit seinen eindrucksvollen Exponaten als „Umtopfung größeren Stils“. Die Betrachtung der Verfangenheit sei schon deshalb wichtig, weil sie auch ein unerschöpfliches Magazin an konkurrierenden Ideen darstelle, was Studenten meist verborgen bliebe.

Der erste Träger der Röntgenmedaille
Eine besondere Ehre wurde dem Mäzen und Sponsor des neuen Zentrums, Reinhold Würth, zuteil. Der baden-württembergische Unternehmer und Vorsitzende des Stiftungsaufsichtsrates der Würth-Gruppe benannte das neue Würzburger Zentrum nach seinem 1954 verstorbenen Vater. Als Förderer der Wissenschaften erhielt Würth als erster Träger überhaupt die Röntgenmedaille der Universität Würzburg. Armin Stock, Leiter und Geschäftsführer des Adolf-Würth-Zentrums, überreichte dem Unternehmer bei dieser Gelegenheit einen nachgebauten Tonvariator, einen Apparat zur Erzeugung gleichmäßig veränderter Töne, der auch in der ersten Ausstellung des Zentrums zu sehen ist.








Nachricht vom 29.9.09 23:01

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