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Stipendium für Stefanie Hahner

Dr. Stefanie Hahner, Oberär .

Ein Exzellenz-Stipendium der Else-Kröner-Fresenius-Stiftung geht an die Oberärztin Dr. Stefanie Hahner vom Universitätsklinikum Würzburg. Sie erhält 300.000 Euro für ihre Forschungen über Tumore der Nebennieren. Stefanie Hahner ist am Schwerpunkt Endokrinologie der Medizinischen Klinik I in der Arbeitsgruppe von Professor Bruno Allolio tätig. Die 36-Jährige befasst sich mit der Therapie, der Diagnostik und den molekularen Vorgängen bei der Entstehung von Nebennierentumoren.
Solche Tumore werden immer häufiger entdeckt, zum überwiegenden Teil sind sie gutartig. Proble-matisch sind unter diesen Tumoren die seltenen Nebennierenkarzinome: Sie sind besonders bösartig und treten oft schon bei Kindern und jungen Erwachsenen auf. Auch nach der kompletten chirurgi-schen Entfernung dieser Tumore erleiden bis zu 80 Prozent der Patienten einen Rückfall.
Bildgebende Verfahren zur Einordnung der Tumore
Eine besondere Herausforderung ist es, ohne Eingriff in den Körper des Patienten die Nebennieren-tumoren genau einzuordnen. Welche Form der Tumore vorliegt, lässt sich gut mit dem bildgebenden Verfahren der Szintigraphie feststellen. Dabei bekommen die Patienten einen Radiotracer verab-reicht. Das ist eine schwach radioaktiv markierte Substanz, die sich in bestimmten Geweben spezi-fisch anreichert. Mit einer speziellen Kamera lässt sich ihre Verteilung im Körper sichtbar machen, was Rückschlüsse auf die Eigenschaften des Tumors erlaubt.
Neue Radiotracer sollen entwickelt werden
Stefanie Hahner will mit ihrem Stipendium neue Radiotracer entwickeln und damit die Diagnostik der Nebennierentumore weiter verbessern. Auf diesem Gebiet hat sie bereits Erfolge vorzuweisen: Mit ihrer Kollegin, der Biochemikerin Dr. Andrea Stürmer, hat sie in einem Gemeinschaftsprojekt mit dem Radiochemiker Dr. Andreas Schirbel aus der Klinik für Nuklearmedizin und Professor Allolio bei-spielsweise die Substanz [123I]-Iodmetomidat zum klinischen Einsatz gebracht. Diese Substanz er-laubt eine sehr gute bildliche Darstellung von Nebennierentumoren – bei nur einem Zehntel der bis dahin üblichen Strahlenbelastung. Für diese Leistung erhielten die beiden Würzburger Forscherinnen 2007 den Junge-Endokrinologie-Wissenschaftspreis.
Hoch spezifische Radiotracer bieten darüber hinaus ein hohes Potential auch für die Therapie von Nebennierenkarzinomen. Diese Eigenschaft ist ebenfalls Gegenstand aktueller Forschungsprojekte in Kooperation mit der Klinik für Nuklearmedizin.
Laudatio der Stiftung
Neben Stefanie Hahner bekamen für 2010 auch die Ärzte Stephan Brand (Klinikum der Uni München) und Alexander Zarbock (Uniklinikum Münster) ein Else-Kröner-Exzellenz-Stipendium verliehen. „Den drei Stipendiaten ist es gelungen, parallel zu ihrer klinischen Tätigkeit als Oberärztin oder Oberarzt grundlegende, international beachtete wissenschaftliche Beiträge zu leisten“, so Dr. Susanne Schultz-Hector, Vorstandsmitglied der Else-Kröner-Fresenius-Stiftung.
Die Stipendien sollen es den Preisträgern ermöglichen, vom Klinikbetrieb freigestellt zwei Jahre lang konzentriert wissenschaftlich zu arbeiten. „Substantielle Fortschritte in der Medizin entstehen aus dem Brückenschlag zwischen klinischer Fragestellung und experimenteller Forschung. Dies gelingt am besten, wenn in beiden Welten, der Krankenversorgung und der Wissenschaft, herausragende Kom-petenzen erworben werden“, sagt Susanne Schultz-Hector.
Das Else-Kröner-Exzellenz-Stipendium
Die Else-Kröner-Fresenius-Stiftung schreibt regelmäßig Stipendien für Ärzte zur Durchführung kli-nisch-medizinischer Forschungsprojekte aus. Für die Vergabe der Exzellenz-Stipendien wurden 2010 erstmals erfahrene Oberärzte angesprochen, die herausragende Forschungsleistungen erbracht ha-ben.
Die Else-Kröner-Fresenius-Stiftung
Die Else-Kröner-Fresenius-Stiftung wurde 1983 von Else Kröner gegründet. Sie widmet sich der För-derung klinisch orientierter, biomedizinischer Forschung und unterstützt medizinische humanitäre Hilfsprojekte. Bis heute hat die Stiftung rund 900 Projekte mit einem Gesamtvolumen von rund 100 Millionen Euro unterstützt. Die Stifterin Else Kröner starb 1988 und vermachte der Stiftung testa-mentarisch ihr gesamtes Vermögen.








Nachricht vom 22.12.10 22:01

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