Partner Seiten
Webhosting
Webhosting Domain ab 1,79 Euro/M PHP5, MySQL5,

Webktalog - Verzeich.
Kostenfreies Webv-erzeichnis

Frankentipps.de
Das Veranstaltungs-portal für Franken
Frankentipps.de

Webdesign
Portalscripte und Webdesign

Stadt Würzburg
Internetauftritt - Stadt Würzburg Würzburg

Datenschutz
etracker more than analytics

Werbung 

ticker5

Neue Satellitentechnik als Ziel

In der oberen Erdatmosphäre .

Satelliten zur Beobachtung der Erde autonomer und kostengünstiger machen: Darauf zielt ein neu-es Projekt an der Universität Würzburg ab. Die Forschungsarbeiten sind auf zwei Jahre angelegt, Studierende können daran mitwirken. Das Wetter beobachten, Bilder für Landkarten liefern, Umweltzerstörungen wie das Abholzen der Regenwälder dokumentieren: Satelliten versorgen die Menschheit mit vielen nützlichen Informatio-nen. Bislang ist ihr Betrieb in der Regel mit einem hohen Personalaufwand verbunden: „Die meisten Erdbeobachtungssatelliten werden täglich von den Bodenstationen aus kommandiert“, sagt Hakan Kayal, Professor für Raumfahrttechnik an der Uni Würzburg. Oft seien mehrere Personen damit be-schäftigt, einem Satelliten zu übermitteln, welche Instrumente an Bord an welchem Tag zu welcher Uhrzeit welches Gebiet aufnehmen sollen. Dieser Aufwand verursache den Großteil der Betriebskos-ten einer Satellitenmission.
Hat ein Satellit seine Arbeitsbefehle erst einmal erhalten, lassen sich diese nicht mehr kurzfristig än-dern. Denn die Planung und Vorbereitung der Kommandos nimmt einige Tage in Anspruch. „Wenn Vulkane ausbrechen oder ein Tornado entsteht, wenn Meteore in die Atmosphäre eintreten, wenn sich in der oberen Atmosphäre Blitze bilden, die Richtung Weltraum gehen, oder bei anderen unvor-hersehbaren kurzlebigen Phänomenen hat man keine Chance, davon Bilder aufzunehmen“, erklärt Kayal.
Könnte man das nicht mit Satelliten erreichen, deren Kameras ständig Aufnahmen machen? Im Prin-zip ja, in der Praxis nein: „Die dabei anfallenden Datenmassen an Bord zu speichern oder sie bestän-dig auf die Erde zu übertragen, dafür reichen die Kapazitäten der Satellitensysteme bei sehr hohen Datenmengen, wie sie bei Videoaufnahmen entstehen, nicht aus“, sagt der Würzburger Professor.
Auf dem Weg zur autonomen Missionsplanung
Kayal und sein Team gehen darum einen neuen Weg: Sie wollen ein autonomes Missionsplanungs-system entwickeln, das selbstständig kurzlebige Phänomene entdeckt. Dabei werden kontinuierlich Bilder aufgenommen, aber eben nicht gespeichert oder auf die Erde geschickt, sondern gleich an Bord verarbeitet.
Wenn das System auf den Bildern etwas Interessantes registriert, richtet es den Satelliten so aus, dass die Bordkamera das Ereignis möglichst lange im Blick behält. Sie schießt dann eine kleine Bilder-sequenz, speichert sie und überträgt sie später zur Bodenstation. Diese Sequenz wird beim nächsten Erdumlauf an der richtigen Stelle wiederholt. Damit lassen sich die Datenmengen reduzieren, die an Bord gespeichert und zur Bodenstation übertragen werden müssen.
Nanosatelliten bauen und im Weltraum testen
„Die An-Bord-Verarbeitung der Daten in Echtzeit ist die Schlüsselfunktion, auf die es bei dem Projekt ankommt“, erklärt Kayal. Eine der Herausforderungen dabei sei es, diese Funktionalität an Bord eines kleinen und kostengünstigen Satelliten unterzubringen: Die Forscher planen es für einen so genann-ten Nanosatelliten, zehn bis zwanzig Kilogramm schwer und etwa so groß wie ein Getränkekasten.
Am Ende soll das neue System im Weltraum unter realen Bedingungen getestet werden. Der dafür nötige Nanosatellit soll an der Universität Würzburg gebaut werden; erste Vorbereitungen dafür laufen bereits. Von dem Forschungsprojekt profitieren auch die Studierenden: Sie werden in Form von Lehrveranstaltungen oder als studentische Hilfskräfte einbezogen und können Bachelor- oder Masterarbeiten zu diesem Thema machen.
Finanzielle Förderung vom DLR
Das Vorhaben ASAP („Autonomer Sensor und Autonomes Planungssystem“) von Professor Kayal wird vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) finanziell gefördert. Von den Mitteln werden zwei Jahre lang zwei wissenschaftlicher Mitarbeiter und vier studentische Hilfskräfte beschäftigt.








Nachricht vom 27.3.12 23:12

Werbung 
Werbung 
Nachrichten von unser würzburg.de

Regio - Lexikon A-Z
- Mehr aus unserer Region

Lieferservice Online
- Lieferservice aus WÜ

Kino TV

Die aktuellen Top- Kinofilme der Woche. Aktuelle Szene, Interviews und einen Blick hinter die Kulissen. Zu den Filmen!

Gastroführer Online!
- Aus Gastronomie A-Z

U.a. bei uns gelistet
- Aus Wirtschaft A-Z

Bilderrätsel
Mitmachen & gewinnen!!

Unsere Freizeit Tipps!
- Aus Freizeit A-Z

Galerie Zufallsbild
- Bilder aus Würzburg

Vereine in Würzburg!
- Aus Vereine A-Z

Erotik in Würzburg


Gratis Newsletter
Hier nichts eintragen!