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Schule und Leistungssport verbinden

(von links nach rechts: Maximilian .

Frankreich, Türkei, Italien, Litauen: Die Nationalspieler der s.Oliver Baskets Akademie sind in diesem Jahr mit den Auswahl-Teams des Deutschen Basketball-Bundes schon viel in Europa herumgekommen. Nachdem Constantin „Consti“ Ebert, Kapitän und Spielmacher der U16, kürzlich mit einem hervorragenden 5. Platz im Gepäck von der Europameisterschaft in Litauen zurückkehrte, geht es für Maximilian Ugrai in dieser Woche erst richtig los: Mit 17 Jahren ist er der zweitjüngste Spieler im Zwölfer-Kader der deutschen U18, die an diesem Donnerstag ebenfalls in Litauen in ihr Europameisterschaftsturnier startet.

„Ich bin unheimlich stolz auf die Jungs“, sagt Lars Masell, hauptamtlicher Cheftrainer des Nachwuchsprogramms der s.Oliver Baskets: „Consti hat bei seiner zweiten U16-EM das Team auf Platz fünf geführt. Max hat sich trotz einer Knöchelverletzung im Frühjahr als einer der Jüngsten in der U18 durchgesetzt.“ Beide Nationalspieler besuchen die Sportklasse des Würzburger Deutschhaus-Gymnasiums und spielen seit 2010 für den Nachwuchs der s.Oliver Baskets in der Jugend und Nachwuchs Basketball Bundesliga (JBBL/NBBL). Seit der vergangenen Saison sind sie außerdem fester Bestandteil des Farmteams TG Würzburg Baskets und hatten einen wichtigen Anteil am Aufstieg der TGW in die Regionalliga Südost.

„Am Deutschhaus-Gymnasium können Consti, Max und die anderen Jungs Schule und Leistungssport sehr gut verbinden. Beide sind sehr diszipliniert, nicht nur beim Basketball, auch in der Schule. Ihrem Trainingsfleiß und ihrer Leistungsbereitschaft haben sie es zu verdanken, dass sie in ihren Altersklassen den Sprung unter die besten zwölf Spieler in Deutschland geschafft haben“, so Masell. In der kommenden Spielzeit spielen Constantin Ebert und Max Ugrai gemeinsam in der NBBL-Mannschaft der s.Oliver Baskets Akademie und bei der TGW, außerdem gehören sie erstmals zum Trainingskader des Beko BBL-Teams. Lars Masell: „Die vierte Liga ist der nächste Schritt für Max und Consti. Wir werden bei der TGW eine sehr junge Mannschaft haben, in der sie viel Verantwortung bekommen und Spielpraxis sammeln werden.“

Zusammen mit Maximilian Kleber von den s.Oliver Baskets, der die Europameisterschaft mit der U20 im Juli wegen einer Handverletzung verpasste, „gibt es in jedem Jahrgang einen Nationalspieler aus Würzburg. Und es kommen weitere talentierte Spieler nach“, betont Masell. Einer von ihnen ist Cedric Hartmann aus dem JBBL-Team, der gerade in den erweiterten Kader der deutschen U15 für das Turnier um den Nordsee-Cup Mitte August berufen wurde. „Die Jungs werden von uns in der s.Oliver Baskets Akademie bestmöglich betreut. Das ist nur durch die Unterstützung des Profi-Clubs und von Hauptsponsor s.Oliver möglich. Das Potenzial ist da und bedarf weiterer besonderer Förderung, um in ein paar Jahren einige Eigengewächse im BBL-Kader, zu haben“, sagt Lars Masell.

Max Ugrai und Constantin Ebert im Interview

Max und Constantin, im letzten Sommer habt ihr gemeinsam für Deutschland bei der U16-EM gespielt, in diesem Jahr seid ihr mit verschiedenen Nationalmannschaften unterwegs. Consti, wie war es bei der Europameisterschaft in Litauen?
Constantin Ebert:
„Unter dem Strich war es eine sehr erfolgreiche Europameisterschaft für uns. Es war ja das beste Ergebnis aller Zeiten für eine deutsche U16, damit sind wir alle natürlich sehr zufrieden. Schon in der Vorrunde ist es gut für uns gelaufen, wir haben alle drei Gruppenspiele gewonnen und sind dann als kleiner Favorit in die Zwischenrunde gegangen. Dann hatten wir gegen Polen ein paar schwache Minuten und haben verloren. Durch einen deutlichen Sieg gegen Griechenland haben wir dann das Viertelfinale erreicht und anschließend das Spiel um Platz eins der Zwischenrundengruppe gegen Frankreich verloren. Im Viertelfinale gegen die Türkei haben wir eigentlich ein gutes Spiel gemacht, aber von außen nicht gut getroffen. Am Ende haben wir unglücklich verloren, weil die Türken ihre Würfe gut getroffen haben und wir nicht gut genug dagegen halten konnten. Die beiden Spiele um Platz fünf haben wir dann beide ziemlich sicher gewonnen.“

Bist du mit deinen persönlichen Leistungen im Turnier zufrieden?
Constantin Ebert:
„Meine Statistiken waren zwar nicht so berauschend, aber ich habe trotzdem ein gutes Turnier gespielt, denke ich. Ich habe für die Mannschaft gekämpft, in der Verteidigung Druck gemacht, vorne die Bälle verteilt, das Spiel organisiert und wirklich viel für das Team gearbeitet. Ich hätte vielleicht ein paar Punkte mehr machen können, aber wir hatten ja genug gute Scorer wie Niklas Wimberg und Joschka Ferner. Insgesamt bin ich relativ zufrieden mit meiner Leistung.“

Max, du hast letzte Woche deinen 17. Geburtstag gefeiert – herzlichen Glückwunsch nachträglich – und spielst jetzt mit der U18 bei der Europameisterschaft, obwohl du wegen einer Knöchelverletzung beim wichtigen Albert-Schweizer-Turnier im April nicht dabei sein konntest. Wie kam es dazu?
Maximilian Ugrai:
“Ich als jüngerer Jahrgang muss bei den Lehrgängen und den Turnieren auffallen und mich in die Mannschaft hineinkämpfen. Für das Turnier in Frankreich Mitte Juli war ich von Bundestrainer Kay Blümel erst als Nachrücker nominiert, dann ist aber jemand ausgefallen und ich war dabei. Ich habe dort ein ziemlich gutes Turnier gespielt. Beim Turnier in der Türkei vor ein paar Wochen war ich auch wieder sehr solide und vor allem defensiv gut, was in der Nationalmannschaft meine Stärke ist. Danach hat Kay Blümel mir gesagt, dass ich bei der Europameisterschaft sicher dabei bin.”

Was ist deine Rolle in der U18-Nationalmannschaft?Maximilian Ugrai:
“Ich bin der zweitjüngste Spieler im Team, in den letzten Vorbereitungsspielen war ich Starter auf der Vier. Die Würfe aus der Distanz sind meine Hauptrolle in der Offensive, in der Verteidigung sehe ich meine Aufgabe darin, möglichst alle Lücken zu füllen.”

Die Jungs der U20 und der U16 waren ja schon ziemlich erfolgreich und haben bei ihren Turnieren jeweils Platz fünf vorgelegt. Was ist euer Ziel mit der U18 bei der Europameisterschaft?
Maximilian Ugrai:
“Wir wollen uns für die U19-Weltmeisterschaft im nächsten Jahr qualifizieren. Dafür müssen auch wir mindestens Fünfter werden. Unser Ziel ist es, möglichst das Halbfinale zu erreichen.”

Ihr seid als Leistungssportler und Nationalspieler viel in der Trainingshalle und auf Lehrgängen unterwegs und verpasst teilweise auch Unterricht. Wie schafft ihr es, Schule und Sport unter einen Hut zu bringen?
Constantin Ebert:
“Ich denke, wir haben im Vergleich zu vielen anderen Nachwuchsspielern ziemlich gute Verhältnisse hier in Würzburg. Wir sind auf dem Deutschhaus-Gymnasium in der Sportklasse, da wird das Training in der Schule und in der Akademie sehr gut miteinander koordiniert. Auch wenn wir durch Lehrgänge oder Turniere Stoff in der Schule verpassen, ist das gut geregelt und wir können das ohne Probleme nachlernen. Das ist ziemlich perfekt hier, wir haben so gut wie keine Probleme in der Schule. Dafür, dass ich in diesem Jahr soviel unterwegs war, bin ich mit meinen Noten sehr zufrieden.”
Max Ugrai:
“Ich war in den letzten fünf Wochen vielleicht insgesamt fünf Tage in der Schule. Man muss natürlich einiges nachlernen und mit den Lehrern reden. Die meisten Lehrgänge und Turniere finden aber in den Ferien oder gegen Ende des Schuljahres statt, da versäumt man nicht so viel wichtigen Stoff. Viel schwieriger ist es, wenn man in den wichtigen Phasen des Schuljahres Unterricht verpasst.”

Wie läuft denn so eine normale Trainingswoche, wenn ihr hier in Würzburg seid?
Max Ugrai:
“Wir trainieren unter der Woche jeden Tag entweder am Nachmittag mit der NBBL-Mannschaft oder abends mit dem Regionalliga-Team. Dienstag, Mittwoch und Donnerstag trainieren wir außerdem am Vormittag in der Schule. Und dann kommen an den meisten Wochenenden noch zwei Spiele dazu.”
Constantin Ebert:
“Der große Vorteil ist, dass wir Krafttraining, Athletik und Wurftraining morgens in der Schule machen können und am Nachmittag oder Abend nur noch das normale Mannschaftstraining haben und noch etwas für die Schule machen können.”

Bleibt denn da überhaupt noch Freizeit übrig?
Max Ugrai:
“Wenn wir nachmittags Training haben, dann ist es schwierig. Schule bis um 13 Uhr, dann Mittagessen und Hausaufgabenbetreuung, dann von 15 Uhr bis 17 Uhr zum Training, danach ist der ganze Tag fast schon vorbei. Wenn man erst abends trainiert, dann bleiben am Nachmittag ein paar Stunden, um Freunde zu treffen oder andere Dinge.”

Constantin Ebert:
“Unsere Hauptfreizeit sind die Ferien, in denen wir keine Lehrgänge oder Turniere haben. Ich habe jetzt nach der EM noch ein paar Wochen Sommerferien, in denen ich etwas mit Freunden unternehmen und in Urlaub fahren kann.”
Ihr seid ja mit den Nationalmannschaften auch viel im Ausland unterwegs. Gibt es da auch Gelegenheit, sich die Städte oder die Sehenswürdigkeiten anzuschauen?

Constantin Ebert:
“Meistens haben wir relativ wenig Zeit, etwas anzuschauen, es ist immer alles ziemlich vollgepackt mit Training und Spielen. Wir hatten in der Vorbereitung ein Turnier in Italien, da konnten wir uns mal eine Stunde die Stadt ansehen. Das meiste, was man von den Orten sieht, ist eigentlich aus dem Bus oder aus dem Flugzeug heraus.”
Max Ugrai:
“Ich war mit der U18 in Rom und in Istanbul. Unser Bundestrainer Kay Blümel legt Wert darauf, dass wir von den Städten auch kulturell etwas mitbekommen, damit man hinterher auch weiß, in welcher Stadt man war.

Ab Oktober spielt ihr zusammen in der NBBL, in der Regionalliga Südost und gehört auch zum Trainingskader der Profimannschaft. Was erwartet ihr von der neuen Saison?
Constantin Ebert:
“Ich freue mich riesig, dass wir bei den Profis mittrainieren dürfen und von ihnen lernen können. Das ist ein Highlight für uns. Es ist perfekt, dass wir in Würzburg dazu die Möglichkeit haben. Ich freue mich auch auf die neue Saison in der NBBL und mit der TGW-Herrenmannschaft in der Regionalliga. Das hat im letzten Jahr schon sehr viel Spaß gemacht und ich habe viel gelernt.”

Wie wichtig ist es für euch, schon im Alter von 16 und 17 Jahren in der Regionalliga Spielpraxis sammeln zu können und Verantwortung zu übernehmen?
Max Ugrai:
“Das ist schon ziemlich wichtig, auch wenn man als Leistungsträger aus der NBBL kommt, weil man sich in der Regionalliga gegen körperlich stärkere Männer durchsetzen muss.”

Maximilian Ugrai und Constantin Ebert, vielen Dank für das Gespräch und viel Erfolg.

Nachricht vom 8.8.12 16:56

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