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s.Oliver Baskets holen sich den Matchball im Viertelfinale

Hart erkämpfter 70:61-Erfolg in Spiel 2 der Serie bei den Hamburg Towers – Spiel 3 findet am Freitag um 19:30 Uhr in der s.Oliver Arena statt. Ein Sieg trennt die s.Oliver Baskets noch vom Einzug ins ProA-Halbfinale: Zwei Tage nach dem Auftakt-Erfolg in eigener Halle haben die Würzburger auch Spiel 2 der „Best-of-Five“-Serie gegen die Hamburg Towers gewonnen. Nach einer hart umkämpften Partie in der ausverkauften Hamburger Inselparkhalle setzten sich die s.Oliver Baskets mit 70:61 (38:36) durch. Top-Scorer des Spiels waren die beiden Center: Baskets-Kapitän Darren Fenn und Hamburgs Michael Wenzl erzielten jeweils 16 Punkte.

Es war von der ersten bis zur letzten Minute ein echtes Playoff-Kampfspiel. Bis in die Schlussminuten wehrten sich die Hamburger, die erneut auf ihren Top-Scorer Will Barnes verzichten mussten, mit allen Kräften gegen den 0:2-Rückstand in der Viertelfinal-Serie. „Sie heben gekämpft wie die Löwen. Ich bin froh, dass wir hier mit einem Sieg herausgekommen sind“, zollte s.Oliver Baskets Headcoach Doug Spradley dem Gegner nach der Partie Respekt.

Die s.Oliver Baskets, bei denen Kapitän Darren Fenn nach überstandener Krankheit wieder in der Startformation stand, erwischten den besseren Start und gingen schnell mit 8:0 in Führung. Erst in der 4. Minute konnten die Hausherren ihre ersten Punkte erzielen, waren aber schon kurze Zeit später wieder auf 7:10 dran.

Auch von einem Zehn-Punkte-Rückstand im zweiten Spielabschnitt (19:29, 14. Minute) ließen sich die Towers nicht aus der Ruhe bringen. Vor allem dank ihrer insgesamt 21 Offensiv-Rebounds – gg davon 14 schon vor dem Seitenwechsel – blieben sie in einer über weite Strecken von der Verteidigung geprägten Begegnung immer dran.

Beim knappen Spielstand von 36:38 aus Sicht der Gastgeber wurden die Seiten gewechselt. Zwar erhöhten die s.Oliver Baskets durch einen Dreier von Jason Dourisseau gleich nach der Pause auf 36:41, aber schon zwei Minuten später glich Max Rockmann für die Hamburger aus (42:42, 23. Minute). Selbst in Führung gehen konnten die „Türme“ im gesamten Spielverlauf zwar kein einziges Mal, sie ließen aber die Gäste aus Unterfranken bis zur 38. Minute auch nie weiter davonziehen als fünf Punkte.

Die entscheidenden Wirkungstreffer setzte dann Carlos Medlock, der zuvor wegen Foulbelastung lange auf der Bank sitzen musste: Der Baskets-Spielmacher versenkte erst einen Dreier zum 57:65 und erhöhte gleich im Anschluss per Korbleger auf 57:67 in der 39. Minute. Am Ende setzten sich die s.Oliver Baskets mit 70:61 gegen die Hamburg Towers durch.

Der insgesamt 20. Sieg in Folge bedeutet die 2:0-Führung in der Serie – mit einem Sieg in Spiel 3 am Freitag um 19:30 Uhr in der s.Oliver Arena kann der ProA-Spitzenreiter den Sack zu machen und ins Halbfinale einziehen. Für das Spiel gibt es noch Tickets aller Kategorien bei „baller's planet“ in der Karmelitenstraße und im Online-Ticketshop bei CTS Eventim.

s.Oliver Baskets Headcoach Doug Spradley:
„Ich bin sehr froh, dass wir hier mit einem Sieg herausgekommen sind. Die Hamburger haben heute gekämpft wie die Löwen. Allein in der ersten Halbzeit haben sie sich 14 Offensiv-Rebounds geholt, da haben wir nicht mit derselben Intensität wie sie gespielt. In der zweiten Halbzeit haben wir in der Verteidigung besser gestanden, hatten mehr Präsenz und haben auch nicht mehr so oft den Ball verloren. Ich bin sehr froh, dass Darren Fenn heute spielen konnte, denn zur Halbzeit hatten alle unsere großen Spieler schon 2 oder 3 Fouls auf dem Konto. Jetzt können wir uns einen Tag erholen und uns dann voll auf Spiel 3 am Freitag konzentrieren.

Hamburg Towers – s.Oliver Baskets 61:70 (11:14, 25:24, 15:16, 10:16)

Für die s.Oliver Baskets spielten:
Darren Fenn 16 Punkte/1 Dreier, Jason Dourisseau 11/1 (7 Rebounds/4 Ballgewinne), Carlos Medlock 9/1, Samme Givens 8 (7 Rebounds), Jeremy Dunbar 7, Max Ugrai 5/1, Dominik Schneider 4, Christian Hoffmann 4, Sebastian Betz 3, Ruben Spoden 3/1, Jermaine Mallett.

Top-Performer Hamburg Towers:
Wenzl 16 (11 Rebounds), Thomas 12/1 (8 Rebounds), Murillo 9, Kone 8.

Nachricht vom 7.4.15 20:53

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