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Auf dem Weg zur Führungsposition

Ein Mentor und seine Mentee .

Sie sind Anfang 30 und arbeiten an ihrer Habilitation: Drei Nachwuchswissenschaft-lerinnen in der Arbeitsgruppe von Professor Christoph Kleinschnitz. Alle drei haben am Mentoring-Programm der Medizinischen Fakultät teilgenommen mit ihrem Chef als Mentor. Ihr Fazit? Positiv!
Christiane Albert-Weißenberger, Eva Göb und Friederike Langhauser haben viel gemeinsam: Sie sind promovierte Biologinnen, sie forschen in der Neurologischen Klinik in der Arbeitsgruppe von Professor Christoph Kleinschnitz, sie streben eine Leitungsfunktion an der Universität oder in der Industrie an – und sie haben deshalb am Mentoring-Programm der Medizinischen Fakultät teilgenommen.
MENTORING med ist ein Programm für Ärztinnen, Postdoktorandinnen sowie Habilitandinnen in der Medizin. Die Laufzeit je Durchgang beträgt 18 Monate. Der aktuelle, dritte Durchlauf ist im Dezember 2011 gestartet und hat vor wenigen Tagen geendet. Im Oktober wird die vierte Staffel an den Start gehen. Ein spezielles Mentoring-Programm für Frauen: Ist das nötig?
Das Mentoring-Programm
„Ja, denn Frauen stehen in der Regel auch unter einer besonderen Belastung. Sie bekommen die Kinder, ihr Lebenslauf ist deshalb bisweilen lückenhaft, und sie treffen immer noch auf Vorurteile bei potenziellen Chefs“, sagt Christiane Albert-Weißenberger. Das Mentoring-Programm will sie deshalb bei ihrer Karriereplanung unterstützen, mit dem Ziel, mehr Frauen in Führungspositionen zu bringen.
„In den 18 Monaten, die das Programm dauert, hatten wir beispielsweise die Möglichkeit, jede Menge Kurse und Vorträge kostenlos zu besuchen“, sagt Friederike Langhauser. Das fing an bei typischen Soft Skills wie Rhetorik, Präsentationstechniken und Stimmtraining und endete beim Bewerbungs- und Berufungstraining mit einem umfassenden Check der Bewerbungsunterlagen.
Mindestens genauso wichtig wie dieses Training sei jedoch ein anderer Aspekt des Mentoring-Programms, sagt Eva Göb: „Das ist eine super Plattform, um neue Leute kennen zu lernen, Netzwerke aufzubauen und Kooperationen zu bilden.“ Der Erfahrungsaustausch auf gleicher Ebene mache vieles leichter und helfe über so manch schwierige Phase hinweg.
Mit einem Kaffeekränzchen dürfe man die Treffen der Nachwuchswissenschaftlerinnen allerdings nicht verwechseln. Hier steht die Karriereplanung im Mittelpunkt. „Man schaut, was man bisher gemacht hat und wo man noch hin will und legt dann die nächsten Teilschritte fest, beispielsweise bis wann man die nächste Publikation veröffentlicht haben will und welche Förderanträge man in nächster Zeit stellen möchte“, sagt Christiane Albert-Weißenberger. Die Erfolgskontrolle finde bei den regelmäßigen Treffen quasi automatisch statt.
Unterstützung vom Mentor
Unterstützt werden die Teilnehmerinnen des Programms dabei von ihren Mentoren – in diesem Fall von ihrem Vorgesetzten, Christoph Kleinschnitz. Für den Neurologen habe sich dies Engagement angeboten: „Als Chef steht man eh in ständigem Kontakt mit seinen Mitarbeiterinnen und ist in die Karriereplanung involviert“, sagt er.
Trotzdem sei seine Mentoren-Tätigkeit nicht von reiner Selbstlosigkeit geprägt. „Die Bewerbersituation ist nicht mehr so wie früher“, sagt Kleinschnitz. Mittlerweile liege der Anteil der Bewerberinnen bei bis zu 75 Prozent. Und da Frauen oft auch die besseren Qualifikationen haben, gebe es immer mehr weibliche Mitarbeiter. „Dann macht es auch Sinn, diese gezielt zu fördern“, so Kleinschnitz. Und wenn sich seine Mentees konkrete Ziele setzen und diese konzentriert verfolgen, komme das auch ihm als Chef zugute – eine klassische Win-Win-Situation also.
Auch persönlich profitiere er von diesem Engagement. Schließlich kann auch der Mentor an seiner Führungskompetenz arbeiten und sich weiterentwickeln. „Das Programm wirkt nicht nur in einer Richtung, das Verhältnis ist bilateral“, sagt er.
Erfolgreiche Forscherinnen
Dass sie erfolgreich arbeiten können, haben die drei Wissenschaftlerinnen schon bewiesen. So wurde Christiane Albert-Weißenberger gerade eben ein Förderantrag von der Else-Kröner Fresenius-Stiftung in Höhe von rund 280.000 Euro bewilligt. Friederike Langhauser hat im vergangenen Jahr den Preis der Hentschel-Stiftung „Kampf dem Schlaganfall“ erhalten. Und Eva Göb wurde vor Kurzem von der European Stroke Conference in London mit dem renommierten Young Investigator Award geehrt.
„Brutal hart“ kann der Weg zur Führungsposition sein – auch das will Christoph Kleinschnitz seinen Mentees klar machen. Und nicht immer sieht die Arbeit am Ende so aus, wie man sich das möglicherweise erträumt hatte. Den Frauen ist dieser Aspekt klar: „Die Arbeitswelt ist leider immer noch überwiegend auf eine Gesellschaft ausgerichtet, in der Männer arbeiten und Frauen die Kinder zu Hause erziehen“, sagt Christiane Albert-Weißenberger.
Karriere mit Kind: das geht
Das allerdings hat sie von der Familiengründung nicht abschrecken können: Sie ist momentan schwanger und erwartet in wenigen Monaten ihr erstes Kind. Der Nachwuchs von Friederike Langhauser ist sogar schon acht Monate alt. Sieben Monate hat sie pausiert; seitdem steht sie wieder im Labor – momentan noch in Teilzeit, doch in absehbarer Zeit will auch sie wieder aufstocken.
Anstrengend, vor allem weil die Nächte häufig arm an Schlaf sind, sei diese Doppelbelastung. Zu schaffen machen ihr auch die häufigen Abendveranstaltungen – Vorträge, Symposien –, die in der Wissenschaft gar nicht so selten sind. Deshalb ist für sie klar, dass ein Mentoring-Programm für Frauen zwar hilfreich für die Karriere ist, ausreichen tue es alleine jedoch nicht.
„Das Kinderbetreuungsangebot muss ausreichend groß und flexibel sein“, sagt sie. Eine Tagesstätte, die um 17 Uhr schließt, bringe eben nichts, wenn der Vortrag bis 19 Uhr dauert. Flexibilität sei auch vom Arbeitgeber gefordert, beispielsweise wenn das Kind krank ist oder ein anderer wichtiger Termin ansteht. Was diesen Punkt betrifft, sei die Forschung an der Uni im Prinzip ein guter Arbeitsplatz. „Wenn man später kommt, bleibt man eben abends länger. Oder man plant seine Experimente gleich so, dass sie in den Zeitplan passen.“
Wenn sich eine seiner Mitarbeiterinnen schwanger meldet, reagiert Christoph Kleinschnitz mittlerweile gelassen. „Mit einem hohen Organisationsgrad ist das halb so wild“, sagt er. Im Team und mit der Unterstützung von Hiwis ließe sich gut ein Ausgleich schaffen. Außerdem habe er die Erfahrung gemacht, dass keine Schwangere und junge Mutter den Anschluss verpasst. Dank E-Mail und Internet sei es heutzutage kein Problem mehr, in Kontakt zu bleiben.
Nach 18 Monaten Mentoring med ist das Fazit der drei Wissenschaftlerinnen eindeutig: „Sehr hilfreich. Alleine bringt es aber auch nicht in eine Führungsposition.“ Und Sibylle Brückner, Koordinatorin des Programms Mentoring med: „Nötig sind auch viel Eigeninitiative der Mentees, Durchhaltevermögen und nachhaltige Unterstützung durch einen Chef wie Christoph Kleinschnitz über die Programmlaufzeit hinaus.“
Kleinschnitz ist davon überzeugt, dass sich das Problem zumindest in der Medizin in den kommenden zehn Jahren entspannen wird. Dort gebe es mittlerweile so viele Frauen, dass sie rein zahlenmäßig immer mehr Führungspositionen besetzen werden. Und mit Hilfe von Mentoring med würden sie auch den Mut haben, diese Positionen anzustreben und einzunehmen.








Nachricht vom 4.6.13 17:40

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