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Streitgespräch über Religionsunterricht

Professor Horst Rupp (links .

Ist Religionsunterricht nötig, um den Kindern in der Schule eine umfassende Bildung zu vermitteln? Zu dieser Frage trafen sich Professoren aus verschiedenen Fächern zu einem Streitgespräch. Noch nie hat es in der Gesellschaft so viele Religionen nebeneinander gegeben wie heute. Angesichts der religiösen Unterschiede zwischen den Menschen müsse das Thema „Religion“ im Schulunterricht und in der Bildung ganz allgemein unbedingt berücksichtigt werden, meint Chibueze Udeani, Professor an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Würzburg.
„Das Religiöse geht uns alle in der Gesellschaft etwas an“, betonte der Experte für den Dialog der Religionen bei einer öffentlichen Podiumsdiskussion am Wittelsbacherplatz. Vor allem junge Menschen sollten sich kritisch mit ihrer eigenen und mit fremden Religionen auseinandersetzen. Denn: „Wir brauchen religiöse Bildung, um dem Missbrauch durch Religionen Grenzen zu setzen.“ Damit spielte der Professor auch darauf an, dass religiöse Gruppen immer wieder versuchen, mit Gewalt einen extremistischen Absolutheitsanspruch durchzusetzen.
Nur Theologen als Wertevermittler?
Warum müssen es ausgerechnet Theologen sein, die in der Schule Werte vermitteln? Das leuchtet dem Würzburger Juraprofessor Eric Hilgendorf nicht ein. Auch Deutsch-, Geschichts- oder Sozialkundelehrer könnten das tun – gern mit der Beteiligung von Religionsgemeinschaften, aber immer auf der Basis des Grundgesetzes, der Menschenrechte und der Menschenwürde. Wichtig ist es laut Hilgendorf, die Wertevermittlung in der Schule insgesamt zu stärken: „Denn das spielt derzeit eine viel zu geringe Rolle.“

Dirk Kroegel (links) erklär .

Berliner Religionsunterricht
Wie der Religionsunterricht in Berlin abläuft, davon berichtete Dirk Kroegel, Stellvertreter des Beauftragten für Kirchen, Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften des Landes Berlin. Im Land Berlin gibt es inzwischen mehr als 200 Religionsgemeinschaften. Und sie alle haben das Recht, an einer Schule Religionsunterricht anzubieten: „Die Schulen sind verpflichtet, dafür zwei Wochenstunden zur Verfügung zu stellen.“
Die Lehrpläne für den Unterricht müssen im Vorfeld eingereicht werden: „Denn natürlich gilt das Gebot der Rechtstreue“, so Kroegel. Alle paar Monate werde der Unterricht offiziell begutachtet, und obwohl er meist am späteren Nachmittag stattfindet, hat Kroegel einen positiven Eindruck: „Weil der Unterricht freiwillig ist, sind sowohl die Lehrer als auch die Schüler sehr engagiert.“
In Berlin sind inzwischen die meisten Bürger konfessionslos. Ist unter solchen Umständen Religionsunterricht in der Schule überflüssig? Nein, meint der evangelische Theologieprofessor Horst Rupp von der Uni Würzburg: „Religion gehört elementar zum menschlichen Leben und ist ein Phänomen in unserer Welt. Damit gehört Religion ganz klar in die Bildung mit hinein und hat im schulischen Kontext ihre absolute Berechtigung.“ Junge Menschen müssten dazu angestoßen werden, über Religion und ethisches Verhalten nachzudenken, so Rupp. Sonst bestehe die Gefahr, dass fundamentalistische Strömungen weiteren Zulauf bekommen.
USA: Kein Religionsunterricht
Ein eigenes Fach Religionsunterricht? Braucht es nicht, meint Professor Hans-Georg Weigand, Mathematikdidaktiker an der Uni Würzburg: „In den USA gibt es das auch nicht. Trotzdem ist die Gesellschaft insgesamt überaus religiös geprägt.“ Denn ethische und religiöse Bildung werde den Kindern auch so vermittelt, und zwar mitten in der Gesellschaft.
Veranstalter der Podiumsdiskussion
Die Podiumsdiskussion zur Frage, ob schulische Bildung (noch) Religion braucht, wurde vom Zentrum für Lehrerbildung (ZfL) der Uni Würzburg veranstaltet. Sie fand am 27. Mai 2013 im Rahmen des Lehrprogramms GSiK (Globale Systeme und interkulturelle Kompetenz) im Hörsaal am Wittelsbacherplatz statt.






Nachricht vom 4.6.13 17:43

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