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Erfolgreicher Nachwuchs für Dr. House

Die neurologische Untersuch .

Zum ersten Mal dabei und gleich auf dem zweiten Platz gelandet: Fünf Medizinstudentinnen aus Würzburg haben beim Goethe-Contest in Frankfurt bewiesen, dass ihnen so leicht keiner was vormachen kann, wenn es darum geht, Krankheiten zu erkennen und Diagnosen zu stellen.
Wer an einer Arthritis leidet und dann auch noch plötzlich weitere Symptome aufweist –vergrößerte Milz und Leber, Schwellungen der Lymphknoten, eine deutlich reduzierte Zahl von weißen Blutkörperchen – der kann froh sein, wenn sein Arzt die richtige Diagnose stellt: das Felty-Syndrom. Charlotte Morgner studiert zwar noch im 9. Semester Medizin an der Universität Würzburg. Trotzdem hat sie beim Goethe-Contest als einzige der Teilnehmer die seltene Krankheit anhand ihrer Symptome erkannt – und damit ihrem Team wichtige Punkte in dem Wettbewerb gesichert.
Der Goethe-Contest
Seit mittlerweile 15 Jahren treten Medizinstudierende aus ganz Deutschland und den Nachbarländern bei diesem interuniversitären Wettkampf gegeneinander an. Über zwei Tage hinweg müssen sie in Teams mit jeweils fünf Mitgliedern klinische und praktische Aufgaben lösen – immer unter Zeitdruck, immer im Wettlauf gegen ihre Konkurrenten.
In diesem Jahr hat sich zum ersten Mal ein Team der Universität Würzburg der Herausforderung gestellt. Lisa Bergauer, Larissa Mayer, Mira Möll, Julia Taschik und Charlotte Morgner waren als Vertreterinnen ihrer Fakultät nach Frankfurt gereist, wo sie am Universitätsklinikum auf ihre Gegner aus Mannheim, Hamburg, Frankfurt, Aachen, Göttingen, München, Maastricht und Zürich stießen.

Der Goethe-Contest ist eine Art ‚Mediziner-Battle im Dr.-House-Stil‘“, beschreiben die Würzburger Studentinnen den Wettbewerb. „In der ersten Runde mussten wir beispielsweise Krankheiten anhand von Bildern erkennen, die an die Wand projiziert wurden“, sagt Larissa Mayer. Ein EKG, eine Röntgenaufnahme, ein Hautausschlag – und dann so schnell wie möglich die Diagnose stellen. Für Fehldiagnosen gab’s Punkteabzug.
In den weiteren Runden erhielten die Studentinnen die Anamnese eines Patienten vorgestellt und sollten herausfinden, woran er erkrankt war. Durch den taktisch möglichst geschickten „Einkauf“ von zusätzlichen Befunden aus speziellen diagnostischen Verfahren konnten sie ihren Verdacht erhärten oder ausschließen – und sich so der endgültigen Diagnose nähern. Klassische Prüfungsfragen aus allen Studienjahren und praktische Test – von der neurologischen Untersuchung eines Säuglings bis zur Versorgung eines Unfallopfers – waren weitere Bestandteile des Goethe-Contests.
Lob vom Studiendekan
Drei Teams lagen vor der letzten Runde annähernd gleichauf: Sowohl Aachen als auch Mannheim und Würzburg hatten die Chance auf den Titel. Am Schluss reichte es für die fünf Studentinnen aus Würzburg für einen „unglaublichen 2. Platz“; Sieger wurde das Team aus Aachen. Zur Belohnung gab es für die Gruppe einen Bücher-Gutschein im Wert von 1000 Euro – und die Glückwünsche vom Studiendekan der Medizinischen Fakultät, Professor Jürgen Deckert. Der lobte die Studentinnen für ihr Engagement und ihr gutes Abschneiden und äußerte gleichzeitig einen Wunsch: „Ich würde mich freuen, wenn im kommenden Jahr wieder Studierende aus Würzburg bei dem Wettbewerb vertreten sind.“
Im vergangenen November haben die Studentinnen mit der Vorbereitung auf den Goethe-Contest begonnen. Von den Frankfurter Organisatoren mit reichlich Übungsmaterial ausgestattet, trafen sie sich mit steigender Frequenz je näher der Wettbewerbstermin kam und arbeiteten Fallstudien ab, testeten ihr Wissen an Beispielbildern aus den vergangenen Jahren und übten sich in speziellen Untersuchungstechniken.
Unterstützung von Dozenten
Ganz auf sich gestellt waren sie dabei allerdings nicht: Privatdozent Dr. Stefan Knop, Oberarzt im Bereich „Hämatologie / Onkologie“ an der Medizinischen Klinik II, hatte sich dazu bereit erklärt, als Team-Betreuer unterstützend tätig zu sein. Warum ausgerechnet Knop? „Dessen Vorlesung ‚Differentialdiagnose der Inneren Medizin‘ ist einfach die beste aller Vorlesungen und hat uns enorm bei der Vorbereitung geholfen“, sagen die Studentinnen. Knop bietet seine Vorlesung als Ergänzung zum regulären Lehrplan an und wurde wegen der Qualität seiner Lehre im vergangenen Jahr von den Studierenden für den Albert-Kölliker-Lehrpreis vorgeschlagen. Die Medizinische Fakultät folgte diesem Votum und verlieh Stefan Knop den Preis am 24. November.
Und noch einem Dozenten und dessen Vorlesung gebührt Dank – so die Studentinnen: Das Radiologische Kolloquium von Professor Werner Kenn, das immer montags um 17 Uhr stattfindet, sei – auch wenn es keine Pflichtveranstaltung ist – „für jeden Medizinstudenten unbedingt empfehlenswert“. Dort lernen die Teilnehmer unter anderem vernetzt zu denken – eine Eigenschaft, die bei der Suche nach der Diagnose extrem hilfreich sein könne.
Geholfen hat dem Team auch Dr. Sebastian Haferkamp aus der Dermatologie. Schließlich ist es gerade beim „Bilder-Quiz“ von Vorteil, wenn man Hautkrankheiten auf den ersten Blick erkennt.

Gute Vorbereitung fürs Examen
Können es sich Medizinstudierende eigentlich leisten, so viel Zeit in die Vorbereitung für einen Wettbewerb zu stecken? Sollten sie in dieser Zeit nicht besser für ihr Staatsexamen lernen? Falsche Frage! „Die Vorbereitung auf den Goethe-Contest ist eine sehr gute Vorbereitung auf das Examen“, sagt Lisa Bergauer. „Man wiederholt in kurzer Zeit enorm viel Stoff“, ergänzt Mira Möll. Einen „großen Vorher-Nachher-Effekt“ hat Julia Taschik festgestellt. Und alle sind sich einig: „Es hat unglaublich viel Spaß gemacht – auch wenn’s zeitweise eine große Anstrengung war.“
Der Goethe-Contest
Der Goethe-Contest ist die Fortführung des früheren Benjamin-Franklin-Contests. Den hatte die Charité in Berlin 1998 als Teamwettbewerb ins Leben gerufen und insgesamt elf Mal ausgetragen. 2013 hat die Frankfurter Universität die Aufgabe übernommen, den Wettstreit zu organisieren; damit einher ging der Namenswechsel. Daran teilnehmen können Medizinstudierende aller Universitäten.








Nachricht vom 18.6.13 13:04

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