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Degenerierte Gewebe heilen

Uni Würzburg: Brüchige Knochen, kaputte Gelenke, degenerierte Sehnen: Solche altersbedingten Krankheiten nehmen zu, weil die Menschen immer länger leben. Heilen lassen sich diese Leiden bislang nicht, und darum sucht ein neuer bayerischer Forschungsver-bund nach innovativen Therapien. Professor Franz Jakob und sein Team von der Universität Würzburg arbeiten in dem Verbund mit. Typische degenerative Alterserkrankungen des Skelett- und Bewegungsapparates sind die Osteoporose und hierdurch bedingte Knochenbrüche. Auch Gelenk- und Bandscheibenverschleiß gehören dazu sowie die Degeneration von Sehnen.
„Ohne Frage gibt es bei der Behandlung dieser Krankheiten schon viele Fortschritte. Doch die bislang verfügbaren Therapien begrenzen die Schäden im Gewebe nur, beheben sie aber nicht.“ Das sagt Professor Wolf Mutschler, Sprecher des Forschungsverbundes und Direktor der Chirurgischen Klinik der Universität München.
Der Verbund habe sich darum das Ziel gesetzt, das kranke Gewebe heilen zu können – oder es gar nicht erst zur Degeneration kommen zu lassen. „Wir wollen frühzeitig eingreifen, damit die Lebensqualität der Menschen im Alter erhalten bleibt.“
Jedoch sind die Vorgänge der Alterung und Degeneration nur wenig verstanden. Auch die Regeneration von Zellen, Geweben und Organen verlaufe sehr komplex. Darum habe sich bislang auch die Wunschvorstellung noch nicht erfüllt, dass zum Beispiel eine einmal gesetzte Spritze mit Stammzellen sofort ihre Wirkung zeigt.
Was bei der Regeneration abläuft, erforschen Wissenschaftler an Zentren in Berlin, Leipzig, Dresden und Hannover. Dort allerdings geht es nicht speziell um die Vorgänge im Körper älterer Menschen – doch vorwiegend für diese Patientengruppe kommen ja künftige regenerative Therapien in Frage. Außerdem ist die Regeneration von Geweben bei betagten Personen sehr viel schwieriger zu erreichen als bei jungen.
Fortschritte soll hier der bayerische Forschungsverbund bringen: Von ihm erhofft man sich die einmalige Möglichkeit, altersspezifische Prozesse bei der Degeneration von Bindegewebe und Knochen zu verstehen. Ziel ist es, mit Hilfe der neuen Erkenntnisse die Regeneration besser steuern zu können.
Professor Franz Jakob, Leiter des Orthopädischen Zentrums für Muskuloskelettale Forschung an der Universität Würzburg, ist stellvertretender Sprecher des neuen Verbundes. Sein Team wird vor allem die Biologie der Stammzellen bei älteren Menschen erforschen und ein Projekt zur Heilung von Sehnen vorantreiben.
Die Würzburger Arbeitsgruppe Stammzellbiologie mit ihrer Leiterin Dr. Regina Ebert und dem Arzt Dr. Lothar Seefried stellt darüber hinaus für das gesamte Projekt das Zentrum für Stammzell-Genomik dar. Die Firmen Novartis in Nürnberg und Bionorica in Neumarkt unterstützen dieses zentrale Projekt finanziell.
Gemeinsam mit dem Physikalischen Institut der Uni Würzburg soll außerdem eine neuartige Spule für die dynamische Kernspintomographie entwickelt werden – damit soll sich künftig das Kniegelenk in Bewegung bildlich darstellen lassen. Die Mediziner könnten dann die Gelenkstabilität beurteilen und Rückschlüsse auf die Qualität von Sehnen und Bändern ziehen.
Dr. André Steinert vom Lehrstuhl für Orthopädie und Dr. Daniel Haddad sowie Professor Peter Jakob vom Lehrstuhl für Experimentelle Physik V wollen dieses Ziel umsetzen. Dabei kooperieren sie mit der Firma Rapid Biomedical in Rimpar bei Würzburg.
Der neue Verbund nennt sich „Forschungsverbund für zellbasierte Regeneration des muskuloskelettalen Systems im Alter (ForZebRA)“. Neun universitäre und zwölf industrielle Partner haben sich darin zusammengetan. Die Forschergruppen sind an den zwei Münchener Universitäten sowie an den Universitäten in Würzburg, Salzburg und Ulm tätig. Unter den Industriepartnern ist auch die Firma Rapid Biomedical aus Rimpar bei Würzburg.
Rund 3,5 Millionen Euro stehen dem Verbund in den kommenden drei Jahren zur Verfügung. Davon stammen 1,77 Millionen von der Bayerischen Forschungsstiftung, den Rest steuern die beteiligten bayerischen Firmen bei. Auch der Bezirk Unterfranken unterstützt das Projekt, indem er für die Arbeiten des Orthopädischen Zentrums für Muskuloskelettale Forschung Infrastruktur bereitstellt.
Für die Behandlung der degenerativen Alterskrankheiten, die der Verbund erforscht, werden allein in Deutschland schon jetzt mehr als 36 Milliarden Euro im Jahr ausgegeben. Alle Experten rechnen mit einer weiteren Zunahme dieser Kosten, wie es in einer Pressemitteilung des Verbundes heißt. Grund dafür sei die weiterhin steigende Lebenserwartung der Menschen.








Nachricht vom 25.11.08 14:59

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