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Mehr Rechtsgestaltung in der Lehre

Christoph Teichmann ist neuer Professor bei den Juristen Die Europäische GmbH soll künftig vor allem kleinen und mittleren Firmen die Tätigkeit im Binnenmarkt Europa erleichtern; größere Unternehmen sollen sie für ihre ausländischen Konzerntöchter nutzen. Mit den Vorarbeiten zu dieser neuen Rechtsform befasst sich derzeit Professor Christoph Teichmann, der seit Juni neu an der Juristischen Fakultät der Uni Würzburg ist.
Auch schon an der Einführung der Europäischen Aktiengesellschaft hat Teichmann mitgewirkt: Das hierzu vom deutschen Gesetzgeber erlassene Begleitgesetz aus dem Jahr 2004 stammt maßgeblich aus seiner Feder. In seiner Habilitationsschrift und weiteren Publikationen stellt der Professor die Rechtsakte der Europäischen Gemeinschaft in den Kontext der Aufgabenteilung zwischen europäischem und nationalem Recht. Die Bewegungsfreiheit von Unternehmen im europäischen Binnenmarkt kann seiner Auffassung nach nur dann optimal gewährleistet werden, wenn europäische Gesetzgebungsakte – wie etwa das Statut einer Europäischen Aktiengesellschaft oder GmbH – sinnvoll ergänzt werden: durch eine behutsam den Markt öffnende Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofes und durch eine punktuelle Angleichung des nationalen Gesellschafts- und Wirtschaftsrechts. „Meine zentrale Forschungsaufgabe sehe ich darin, diese Elemente des europäischen und nationalen Rechts sinnvoll miteinander zu verknüpfen und funktional an der europäischen Niederlassungsfreiheit auszurichten“, sagt der neue Professor.
In der Lehre liegt ihm die Erweiterung der juristischen Methodik um den Aspekt der Rechtsgestaltung besonders am Herzen: „Die Rolle der Juristen wird viel zu häufig allein darin gesehen, einen Streit zu entscheiden. Dabei üben in der Realität nur die allerwenigsten Juristen eine solche Tätigkeit aus.“ Die überwiegende Zahl der Absolventen finde ihre Berufung in den verschiedensten Bereichen der Rechtsberatung und Rechtsgestaltung. Diese Aufgabengebiete erfordern einen methodisch anderen Umgang mit dem Recht als die Streitentscheidung.
Aus dieser Erkenntnis heraus hat Christoph Teichmann bereits als wissenschaftlicher Assistent an der Universität Heidelberg neue Lehrformen entwickelt. Gemeinsam mit Rechtsanwälten organisierte er dort vorlesungsbegleitende Kleingruppen, die als „Anwaltsorientierte Arbeitsgemeinschaften“ fester Bestandteil des Curriculums wurden. Die Würzburger Juristenfakultät bietet ihm dank ihrer engen Kooperation mit dem Institut für Notarrecht geradezu ideale Bedingungen, um auf diesen Erfahrungen aufzubauen und die rechtspraktisch so wichtige Methodik der Rechtsgestaltung stärker in das Bewusstsein der Studierenden zu rücken.
Christoph Teichmann wurde am 20. September 1964 in Frankenthal in der Pfalz geboren. Seine Schulzeit verbrachte er im Hohenlohekreis, seinen Wehrdienst leistete er in Tauberbischofsheim ab. Nach einer Ausbildung zum Bankkaufmann an der Genossenschaftlichen Zentralbank in Stuttgart führte ihn das Studium der Rechtswissenschaften an die Universität des Saarlandes, an die University of Exeter in England und schließlich an die Universität Heidelberg, wo er 1991 das Erste Juristische Staatsexamen ablegte.
Nach der Aufnahme in ein Graduiertenkolleg der Deutschen Forschungsgemeinschaft wurde Teichmann in Heidelberg mit einer rechtsvergleichenden Arbeit über Fragen des Arbeitsrechts im Konzern nach französischem und deutschem Recht promoviert. Nach dem Zweiten Juristischen Staatsexamen arbeitete er dann einige Jahre für eine Frankfurter Anwaltskanzlei. Dort lag sein Schwerpunkt auf der Beratung von Kapitalgesellschaften und der Umstrukturierung von Unternehmen.
1998 ging Teichmann als Wissenschaftlicher Assistent ans Heidelberger Institut für deutsches und europäisches Gesellschafts- und Wirtschaftsrecht, wo unter der Betreuung von Professor Peter Hommelhoff die Habilitationsschrift „Binnenmarktkonformes Gesellschaftsrecht“ entstand. Nach Lehrstuhlvertretungen in Bielefeld, Heidelberg und Würzburg erhielt er zunächst einen Ruf an die Universität Greifswald, sodann an die Universität Würzburg. Hier wurde er im Juni 2007 zum ordentlichen Universitätsprofessor ernannt. Als Inhaber des Lehrstuhls für Bürgerliches Recht, Deutsches und Europäisches Handels-, Gesellschafts- und Wirtschaftsrecht sowie Prozessrecht tritt er die Nachfolge von Professor Günter Christian Schwarz an. Christoph Teichmann ist verheiratet und hat drei Kinder im Alter von elf, neun und drei Jahren.








Nachricht vom 11.9.07 20:32

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