Partner Seiten
Webhosting
Webhosting Domain ab 1,79 Euro/M PHP5, MySQL5,

Webktalog - Verzeich.
Kostenfreies Webv-erzeichnis

Frankentipps.de
Das Veranstaltungs-portal für Franken
Frankentipps.de

Webdesign
Portalscripte und Webdesign

Stadt Würzburg
Internetauftritt - Stadt Würzburg Würzburg

Datenschutz
etracker more than analytics

Werbung 

ticker5

Zonta-Preis für Nina Simon

Nina Simon, Doktorandin in .

Der Zonta-Preis für hoch qualifizierte Nachwuchswis-senschaftlerinnen geht in diesem Jahr an die Diplom-Biologin Nina Simon. Die Doktorandin ist im Labor der Malaria-Expertin Dr. Gabriele Pradel tätig. Den mit 1.500 Euro dotierten Preis bekam Nina Simon am 19. Mai im Kulturspeicher überreicht. Die Auszeichnung wird jedes Jahr vom Zonta-Club Würzburg in Zusammenarbeit mit dem Frauenbüro der Universität vergeben; Club-Präsidentin Sabine Unckell überreichte den Preis. Zonta ist eine inter-national agierende Vereinigung berufstätiger Frauen.

„Die Preisträgerin weist nicht den klassischen Lebenslauf einer typischen Naturwissenschaftlerin auf. Ganz im Gegenteil hat sie einiges ausprobiert, bevor sie ihre Leidenschaft für die biologische For-schung entdeckte“, so Gabriele Pradel in ihrer Laudatio..

Werdegang von Nina Simon
Nina Simon, 1977 in Dortmund geboren, jobbte nach dem Abitur bei der Firma McKinsey. 1997 be-gann sie ein Bauingenieur-Studium an der Fachhochschule München, brach es aber ein Jahr später ab. Sie absolvierte dann eine Ausbildung zur Tierarzthelferin. Doch auch in diesem Beruf sah sie nach dem Abschluss ihrer Lehre nicht ihre richtige Erfüllung.

Also begann Nina Simon 2001 ein Biologiestudium in Gießen. Für das Hauptstudium wechselte sie nach Würzburg, wo sie bald zu Gabriele Pradel kam: Die Nachwuchsgruppenleiterin baute damals am Zentrum für Infektionsforschung ihr Malaria-Forschungslabor auf. „Nina gefiel die Infektionsbiologie so gut, dass sie für ihre Diplomarbeit und anschließend für ihre Doktorarbeit blieb. Ihre Promotion wird sie noch in diesem Jahr abschließen“, sagte Gabriele Pradel.

Malaria-Erreger vermehren sich auch geschlechtlich
Nina Simon erforscht die Sexualstadien des Malaria-Erregers, eines einzelligen Parasiten. Der Erreger vermehrt sich hauptsächlich durch einfache Zellteilungen. Er kann aber auch Geschlechtszellen bil-den, die den Ei- und Spermazellen des Menschen nicht unähnlich sind

Zur Befruchtung kommt es ausschließlich im Darm der Mücken, die den Erreger auf den Menschen übertragen. „Die geschlechtliche Fortpflanzung des Parasiten ist für die Malariaforschung bis heute ein weitgehend unbekanntes Terrain“, sagt Gabriele Pradel.

Geschlechtszellen sind wichtige Angriffspunkte
Für die Bekämpfung der Krankheit spielen die Geschlechtszellen des Malaria-Erregers eine be-deutende Rolle: Im Darm der Mücken liegen sie ungeschützt vor und sind dort für so genannte trans-missionsblockierende Impfstoffe zugänglich. Solche Impfstoffe sollen die sexuelle Fortpflanzung des Parasiten im Mückendarm und damit dessen Weiterentwicklung in der Mücke verhindern. Dadurch würde die Krankheit seltener auf den Menschen übertragen.

„Über die Geschlechtszellen des Malaria-Erregers hat Nina Simon bei ihrer Arbeit molekularbio-logische Erkenntnisse gewonnen, die die Entwicklung transmissionsblockierender Impfstoffe in ein neues Licht rücken“, hieß es in der Laudatio. Diese Erkenntnisse präsentierte Nina Simon bei der Preisverleihung in einem Vortrag.

Auf den Geschlechtszellen des Malaria-Erregers sitzen Proteine, die sich zu größeren Ansammlungen zusammenfinden. Diese „multimeren Proteinkomplexe“ fördern die Bindefähigkeit der Zellen, ins-besondere der Eizellen. Diese neuen Erkenntnisse von Nina Simon wurden 2009 im Journal of Biological Chemistry veröffentlicht. Die Doktorandin vermutet, dass die Oberflächenproteine dem Parasiten helfen, einen Schutzfilm auszubilden, der ihn vor aggressiven Bestandteilen des Blutes schützt.

Über den Zonta-Preis
Seit zwölf Jahren wird der Zonta-Preis jährlich an hoch qualifizierte Nachwuchswissenschaftlerinnen Doktorandinnen, Postdoktorandinnen oder Habilitandinnen der Naturwissenschaften und der Medizin vergeben.

Dotiert ist der Preis mit 1.500 Euro. Die Verleihung findet jeweils im Frühjahr statt; Kandidatinnen können bis Ende Februar beim Frauenbüro der Universität vorgeschlagen werden.








Nachricht vom 8.6.10 13:38

Werbung 
Werbung 
Nachrichten von unser würzburg.de

Regio - Lexikon A-Z
- Mehr aus unserer Region

Lieferservice Online
- Lieferservice aus WÜ

Kino TV

Die aktuellen Top- Kinofilme der Woche. Aktuelle Szene, Interviews und einen Blick hinter die Kulissen. Zu den Filmen!

Gastroführer Online!
- Aus Gastronomie A-Z

U.a. bei uns gelistet
- Aus Wirtschaft A-Z

Bilderrätsel
Mitmachen & gewinnen!!

Unsere Freizeit Tipps!
- Aus Freizeit A-Z

Galerie Zufallsbild
- Bilder aus Würzburg

Vereine in Würzburg!
- Aus Vereine A-Z

Erotik in Würzburg


Gratis Newsletter
Hier nichts eintragen!