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Vorstoß in die Tiefen des Lebendigen

Doktoranden der Lebenswis-senschaften organisieren internationales Symposium Kurz vor Beginn des Winter-semesters herrschte unge-wöhnlicher Betrieb auf dem Campusgelände am Hubland. Der Grund: Doktoranden der Graduiertenschule für Lebenswissenschaften (GSLS) hatten zu einem internationalen Symposium in das Informatikgebäude geladen. International herausragende Wissenschaftler waren der Einladung der jungen Forscher nach Würzburg gefolgt. Unter dem Motto „Drilling Into Life’s Depths – Innovative Techniques in Molecular Biology“ diskutierten sie mit den Nachwuchswissenschaftlern die neuesten Techniken und ihre Anwendungen in verschiedenen Bereichen der biomedizinischen Forschung.
Monika Maier-Peuschel vom Organisationsteam erläutert die Besonderheit des Treffens: „Hier haben junge Forscher am Anfang ihrer Karriere die Gelegenheit, sich mit bedeutenden Fachleuten in ungezwungenem Rahmen auszutauschen. Außerdem bieten wir auch einigen der GSLS-Doktoranden eine Plattform für ihre eigenen Forschungsergebnisse.“
Gäste in Würzburg waren unter anderen Jeffrey Robins aus Cincinnati, der an gentechnisch veränderten Mäusen die Entstehung von Herzerkrankungen erforscht. Der Brite David Grainger stellte die von ihm entwickelte „Chip on Chip“-Methode vor, mit der sich exakt feststellen lässt, welche Teile der Erbsubstanz von Bakterien zu einem bestimmten Zeitpunkt abgelesen werden und wie sich krankheitserregende von harmlosen Bakterien unterscheiden. Gunter Meister vom Max-Planck-Institut in Martinsried beleuchtete eine weitere kürzlich mit dem Nobelpreis belohnte Entdeckung, die RNA-Interferenz.
Neben den sechs eingeladenen Sprechern demonstrierten sechs Doktoranden der Universität Würzburg, wie sie biomedizinische Spitzenforschung betreiben. Wolfgang Moritz Heupel, Doktorand am Institut für Anatomie und Zellbiologie, untersucht eine Autoimmunerkrankung, bei der körpereigene Antikörper die Hautzellen des Patienten angreifen. Was dabei genau geschieht, kann er mit sogenannten „molekularen Pinzetten“ verfolgen. Wenige dieser Antikörper-Moleküle an der Pinzettenspitze im Nanometer-Maßstab binden dabei an eine einzelne Zelle. Aus deren Reaktion lassen sich wichtige Rückschlüsse auf den Mechanismus der Krankheit gewinnen.
Stephanie Pütz stützt ihre Arbeit auf die Methode der Proteinmassen-Spektrometrie. Statt eine bestimmte Nadel in einem einzelnen Heuhaufen zu suchen, vergleicht sie gewissermaßen zwei scheinbar gleiche Heuhaufen Halm für Halm. Aus einer geringen Menge Zellmaterial identifiziert sie so bisher unbekannte Eiweißmoleküle, die normale Zellen von Krebszellen unterscheiden.
Der beste Doktorandenvortrag wurde am Ende mit einem Sachpreis belohnt. Matthias Kroiß vom Biozentrum der Universität erhielt die Auszeichnung. Er stellte ein neues Werkzeug zur Markierung von Eiweißmolekülen vor. Die gekennzeichneten Moleküle lassen sich so innerhalb einer Zelle orten. Nach Bedarf fischt ein spezieller Antikörper die markierten Moleküle auch aus dem komplexen Gemisch einer Zelle zuverlässig heraus. Zusammen mit seinem Betreuer plant der junge Forscher die Vermarktung des Systems aus Markierung und Fängermolekül. Jeffrey Robins begeisterte sich als Sprecher der Preiskommission: „Ich wäre froh und glücklich, wenn ich in meiner Umgebung so viele äußerst talentierte junge Wissenschaftler hätte“.
Stephan Schröder-Köhne, der Geschäftsführer der Dachorganisation aller Graduiertenschulen in Würzburg, zeigte sich von dem Treffen beeindruckt: „Das Symposium findet nun schon zum dritten Mal statt. Die Doktoranden der GSLS schaffen es Jahr für Jahr, interessante und aktuelle Themen zu finden, die ein breites Publikum ansprechen. Dieses vorbildliche Engagement wird nicht zuletzt von den eingeladenen Sprechern aus aller Welt durch ihr Kommen anerkannt und belohnt.“
Monika Maier-Peuschel zeigte sich am Abend mit dem Verlauf des Symposiums zufrieden: „Wir hätten ohne weiteres Gesprächsstoff für zwei Tage gefunden. Ich denke, wir sind in der Graduiertenschule auf einem guten Weg, die Ausbildung der Doktoranden in Würzburg nachhaltig zu verbessern.“

"Das Organisationsteam mit den eingeladenen
Wissenschaftlern (Bild: Stephan Schröder-Köhne)"

Quelle: Universität Würzburg








Nachricht vom 30.10.07 14:45

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