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Ein Rezept für Wirtschaftswachstum

Wie entwickelt sich in dies .

Rund 200 Vertreter der Wirtschaft aus Mainfranken waren an die Uni Würzburg gekommen. Von Peter Bofinger, „Wirtschaftsweiser“ und Professor für Volkswirtschaftslehre, wollten sie aus erster Hand erfahren, wie sich die Konjunktur im Jahr 2012 entwickelt. Der Erlös der Veranstaltung dient einem guten Zweck: Er kommt dem Deutschlandstipendien-Programm der Universität zugute.
Ein altes Rezept, mit dem schon Ludwig Erhard Wirtschaftspolitik betrieben hat, kann dafür sorgen, dass die Welt die Wirtschafts- und Finanzkrise unbeschadet übersteht und in eine Phase des nachhal-tigen Wachstums übergeht. Es lautet: „Wohlstand für Alle“. Das, verbunden mit niedrigen Zinsen, sei das geeignete Rezept, um die derzeitige Krise zu überwinden.
Dieser Ansicht ist zumindest Professor Peter Bofinger, Inhaber des Lehrstuhls für Volkswirtschaftsleh-re, Geld und internationale Wirtschaftsbeziehungen der Universität Würzburg und Mitglied im Sach-verständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung – oder landläufig: Wirt-schaftsweiser.
Bofinger war Hauptredner auf einer Benefizveranstaltung, zu der die Universität Vertreter der Wirt-schaft Mainfrankens eingeladen hatte. Der Erlös dieser Veranstaltung dient „einer guten Sache“: Der Förderung von leistungsfähigen und engagierten Studierenden im Rahmen des Deutschlandstipen-dien-Programms“, wie Unipräsident Alfred Forchel in seiner Begrüßungsansprache sagte. Bofingers Thema lautete: „Konjunktur Quo Vadis“.
Die Wirtschaft in Deutschland steht gut da
Deutschland ist vergleichsweise gut aufgestellt: Die Stimmung im Konjunkturbarometer sei zwar ge-trübt, drohe aber nicht, ins Bodenlose abzustürzen. Das Exportgeschäft habe sich nach einem kurz-fristigen Einbruch wieder erholt. Die hohe Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft stabilisie-re den Arbeitsmarkt. Der deutsche Staat wirtschafte so solide, dass er Geld fast zum Nulltarif erhält. „Die globalen Anleger haben vollstes Vertrauen in Deutschland!“ Mit diesen Worten skizzierte Bofin-ger die aktuelle Lage.
Allerdings sei Deutschland keine „Insel der Seligen“: Die zunehmende globale Verflechtung der deut-schen Wirtschaft sei dafür verantwortlich, dass Entwicklungen der Weltwirtschaft auch hier nicht spurenlos blieben. Welche Spuren das sind, in welche Richtung sich die Weltwirtschaft entwickelt: Das sei „schwer vorhersehbar“, so Peter Bofinger. Weil es sich um offene Prozesse, nicht um ge-schlossene Kreisläufe handle, könne die Ökonomie nicht mit naturwissenschaftlicher Exaktheit arbei-ten. Prognosen seien deshalb „immer mit einer gewissen Unschärfe“ verbunden.

Vier Phasen der Entwicklung
Eine „große Linie“ sieht der Wirtschaftsweise trotzdem. Die lasse sich in vier Phasen unterteilen:
• Phase 1 (1950 bis 1980): Das Vermögen ist relativ gleich verteilt, die Reallöhne steigen, der Wohlstand wächst.
• Phase 2 (1980 bis 2007): Die Ungleichheit zwischen Arm und Reich wächst, die Löhne steigen dauerhaft nicht mehr an. Der steigende Lebensstandard wird über eine hohe private Kredit-aufnahme finanziert.
• Phase 3 (2008 bis 2011): Weil der Privatsektor in Folge der Finanzkrise kräftig spart, springt die öffentliche Hand ein. Beinahe alle Staaten nehmen hohe Kredite auf, um so die Wirt-schaft anzukurbeln.
• Phase 4 (ab 2012): Die Staatsverschuldung ist an Grenzen gestoßen. „Jetzt müssten eigentlich wieder die Privaten kommen. Die sind aber noch nicht in der Lage, diese Rolle zu überneh-men“, konstatierte Bofinger. Für diese Phase ist der Wirtschaftsexperte deshalb „nicht wirk-lich optimistisch“.
Der Lösungsansatz
Allerdings hatte Bofinger einen Lösungsvorschlag parat und der heißt „Wohlstand für Alle“. So habe eine aktuelle Studie des Internationalen Währungsfonds gezeigt, dass eine Politik dann ein nachhalti-ges Wachstum in Gang setzen kann, wenn sie dafür sorgt, dass die Ungleichheit zwischen Arm und Reich zurückgeht. Wenn Einkommen breiter gestreut werden und die Arbeitnehmer wieder einen größeren Anteil am Volkseinkommen erhalten, sei dies der richtige Weg, die Weltwirtschaft wieder zurück in die richtige Spur zu bringen.








Nachricht vom 31.1.12 22:51

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